Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Pedram Shahyar: Die Linke bei Merkel und Djihad in Neukölln
09. Jan 2009 - 13:26 UhrViel debattiert wurde im Januar 2009 über den Überfall des Staates Israel auf das Palästinensergebiet Gaza. So kritisierte etwa eine Autorin die einseitige pro-israelische Berichterstattung (http://www.jungewelt.de/2009/01-08/026.php) in deutschen Medien.Die radikale Linke schweigt zum Konflikt. Dies prangert Pedram Shahyar an, dessen Erklärung wir an dieser Stelle dokumentieren (entnommen aus der Zeitschrift ak (http://www.akweb.de/))..
Wie weiter im Baskenland: Über die Selbstbestimmung zur Unabhängigkeit
09. Jan 2009 - 13:00 UhrIm Baskenland (http://de.wikipedia.org/wiki/Baskenland) herrscht weiterhin ein politischer Ausnahmezustand - verhängt von der spanischen Politik, Justiz und Polizei. Erst kürzlich mussten sich baskische-konservative (!) und sozialdemokratische Politiker vor Gericht verantworten, weil sie mit der baskischen Linkspartei Batasuna (http://de.wikipedia.org/wiki/Batasuna) über ein Ende des politisch-militärischen Konfliktes im Baskenland verhandelt hatten [Info (http://www.jungewelt.de/2009/01-08/028.php?sstr=baskenland)].Wir dokumentieren eine Erklärung der linken baskischen Unabhängigkeitsbewegung zum 30. Jahrestag der spanischer Verfassung (die im übrigend 1978 im Baskenland per Volksabstimmung abgelehnt wurde!).INFOS Baskenland auf antifa.de (component/option,com_tags/searchword,Baskenland/submit,Search/searchphrase,exact/ordering,newest/) | www.ezkerabertzalea.info (http://www.ezkerabertzalea.info/) | Raul Zelik (http://raulzelik.net/textarchiv/bask-index.htm) .
Utopie und Sozialismus: Wie den Kapitalismus überwinden
09. Jan 2009 - 11:26 UhrKonkrete Utopien sind Ausdruck historisch gewachsener Möglichkeiten der Aufhebung von Entfremdung und Demütigung. Mit einem gewerkschaftlichen Modell der Einheit von Arbeit und Bildung aus Frankreich könnte das Ende des Kapitalismus anfangen. Beitrag von Werner Seppmann (http://www.linksnet.de/de/autorin/Seppmann_Werner), erschienen am 7.1.09 in der Tageszeitung junge Welt ( http://www.jungewelt.de). Werner Seppmann ist Vorsitzender der Marx-Engels-Stiftung (http://www.marx-engels-stiftung.de). Der Text basiert auf einem Referat des Autors zum 40. Jahrestag der Gründung der Deutschen Kommunistischen Partei (http://www.dkp.de), gehalten bei der DKP..
Lektionen einer Guerilla – Gespräch mit Fidel Castro
09. Jan 2009 - 10:58 UhrReflexionen über Gewalt und Revolution. Fidel Castro im Gespräch mit Ignacio Ramonet .Am 8. Januar 1959 zieht Fidel Castro siegreich in Havanna ein [vgl. 50 Jahre Revolution auf Kuba (content/view/854/32/) ]. Am selben Tag wird die Revolutionäre Regierung, unter dem Vorsitz des Richters Manuel Urrutia und dem Anwalt José Miró Cardona als Premierminister, installiert. Fidel Castro (content/view/866/32/) übernimmt den Posten des Comandante en Jefe, des Oberbefehlshabers über die Revolutionären Streitkräfte. Die Ereignisse dieses Tages markieren den Sieg der Guerilla über das reaktionäre Regime des Diktators Fulgencio Batista..
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Soli-Sampler für Berliner Antimilitaristen
08. Jan 2009 - 23:15 UhrIn Kürze erscheint auf dem Label "Twisted Chords" mit "Out of Control" ein Soli-Sampler zugunsten in Berlin angeklagter Antimilitaristen. Diesen wird ein versuchter Brandanschlag auf dem Gelände der Rüstungsfirma MAN in Brandenburg/Havel vorgeworfen, auch trifft sie und vier weitere Personen die Beschuldigung Mitglieder der "militanten gruppe (mg)" zu sein, die die Bundesanwaltschaft nach §129 zu einer kriminellen Vereinigung phantasiert: Info (http://einstellung.so36.net/de/out-of-control-soli-sampler)..
7.2.09: Demo in Greifswald gegen "Thor Steinar"
08. Jan 2009 - 22:50 UhrUnauffällig sieht er aus, der kleine Laden am Südbahnhof von Greifswald mit dem Namen "Fashion Store". Doch neben bekannten Sport- und Freizeitklamotten vertreibt Mandy Constanze Schöndorf hier auch Kleidung von THOR STEINAR, die derzeit beliebteste Modemarke von Rechten und Neonazis. Nachdem Mandy C. Schöndorf ihren ersten Thor Steinar Laden in der Innenstadt vor einem Jahr schließen musste, versucht sie es nun erneut – diesmal in unmittelbarer Nähe zu Greifswalds Plattenbaugebieten Demo | Samstag, 7.2.09 | 14 Uhr | Greifswald Südbahnhof [Info (http://antifahgw.blogsport.de/tu-wat/)] .
ALB zur LL-Demo 2009: »Man kann sich die Linke nicht aussuchen«
08. Jan 2009 - 22:34 UhrVor der LL-Demo: Die ALB über Antikapitalismus und Pragmatismus bei den Bündnispartnern.Wir dokumentieren ein Gespräch mit einem ALB-Sprecher, welches erstmalig am 9.1.2009 in der Tageszeitung Neues Deutschland (http://www.neues-deutschland.de/) abgedruckt wurde..
Kein Vergessen Bündnis Berlin
Tafel und Gedenkstein - Heimatverein will an NS-Opfer erinnern (Berliner Woche, 07.01.09)
08. Jan 2009 - 17:19 Uhr
Der Heimatverein Marzahn-Hellersdorf will an das Schicksal der Zwangsarbeiter während der NS-Zeit öffentlich erinnern und ein Zeichen setzen.
Im Bezirk gab es 30 Lager für Zwangsarbeiter, die während der Nazi-Diktatur aus allen Herren Länder nach Deutschland verschleppt wurden. Das größte Lager befand sich an der Kaulsdorfer Straße 90. Nach dem Willen der Historiker des Heimatvereins soll die Öffentlichkeit nun über das den Zwangsarbeitern zugefügte Leid aufgeklärt und das leer stehende Gelände als Erinnerungsort gekennzeichnet werden. Ein Antrag des Heimatvereins dazu wurde jüngst von der bezirklichen Kommission “Gedenkorte” befürwortet. Nach einer Besichtigung des Grundstücks im Januar mit Vertretern des Landesdenkmals sollen Vorschläge unterbreitet werden, in welcher Form die Kennzeichnung als Erinnerungsort geschehen soll.
Zudem möchte der Verein für die Mahlsdorfer Widerstandskämpfer Karl Vesper, Johann Przybilla und Arthur Weisbrodt einen gemeinsamen Gedenkstein aufstellen und eine Tafel soll über das Schicksal von Hans Neue, der auf dem Mahlsdorfer Waldfriedhof ruht, informieren. Er war wegen einer regimefeindlichen Äußerung zum Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 denunziert und von den Nazis hingerichtet worden. Sein Grab soll unter Schutz gestellt werden.
Sta.
Antifaschistisches Bündnis Süd-Ost
Keine Versöhnung mit Deutschland!
08. Jan 2009 - 15:15 UhrAntifaschistische Aktionen zum 13.2. 1945 in Dresden.Berliner Mobiveranstaltung am 2.2., 19 Uhr im JUP (Florastr. 84)Um den 13. Februar 1945...
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
EZLN zu Gaza, Palästina und Israel
08. Jan 2009 - 04:47 UhrAm 4.1.2009 hielt Subcomandante Marcos – Sprecher der EZLN – auf einer Versammlung in Chiapas eine Rede zum Überfall Israels auf das Palästinensergebiet Gaza. Mit gewohnt blumige Worten, Methaphern und Bildersprache kritisiert er, dass im "Gazastreifen eine schutzlose Bevölkerung von einer professionellen Armee ermordet" wird.Subcomandante Marcos (http://de.wikipedia.org/wiki/Subcomandante_Marcos) spricht für die Männer, Frauen, Kinder und Alte der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) (http://de.wikipedia.org/wiki/EZLN), die sich auf den mexikanischen Revolutionär Emilio Zapata (http://de.wikipedia.org/wiki/Emiliano_Zapata) gerufen..
Globale Krise – Globale Proletarisierung – Gegenperspektiven
08. Jan 2009 - 04:11 UhrWir dokumentieren einen Beitrag des Historikers und Sozialforschers Karl Heinz Roth (http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Heinz_Roth) unter dem Titel Globale Krise – Globale Proletarisierung – Gegenperspektiven.Der Beitrag beschreibt wissenschaftlich, ausführlich und doch kompakt und einfach verständlich die Hintergründe der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 und gibt Vorschläge zur linken Intervention.Wir empfehlen, den Text auszudrucken, zu lesen und mit FreundInnen und GenossInnen zu debattieren..
Theorie.Organisation.Praxis Berlin
Beiträge in AIB und Phase 2
07. Jan 2009 - 18:01 Uhr

Der Beitrag von T.O.P. B3RLIN zur Debatte um Zustand und Zukunft antifaschistischer Politik im Antifaschistischen Infoblatt Nr. 81 ist hier zu lesen. Eröffnet wurde die Diskussion von der Kampagne NS-Verherrlichung stoppen! (“Antifa heißt …?”); weitere Texte kamen von der Antifaschistischen Linken Berlin (“… Angriff!”), der Antifaschistischen Linken Göttingen (“… zusammen kämpfen, auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!”) und der Leipziger Antifa (“… radikale Gesellschaftskritik!”).
Den in der aktuellen Phase 2 erschienenen und auf einem Vortrag am 03. Oktober in Hamburg basierenden Text findet ihr hier:
3, 2, 1 … meins!
Nachtrag zum 3.Oktober: Ein Tag der deutschen Einheit
Bis in die 90er Jahre hinein hatte die antinationale Linke in Deutschland keine treffende Kritik deutscher Vergangenheit und Gegenwart formuliert. Sie kleisterte den Zusammenhang von Kapitalismus und Faschismus als Machtpolitik von Unternehmercliquen zusammen oder romantisierte ihn als ein einziges dunkles Imperium von Roboter- und Fabriklogiken. Aus dieser Sackgasse führten jene Diskussionen heraus, die heute als »antideutsch« gelabelt werden.
Doch was sich heutzutage unter diesem Label präsentiert, ignoriert oftmals die Debatte um die Kontinuität von Faschismus und Kapitalismus zugunsten von Wesenzuschreibungen und Psychopathologien des Deutschen an und für sich. Gesinnungsantideutsche haben längst den Sprung in die Kulturinstitutionen geschafft, die dem Deutschland von heute auf die Sprünge helfen möchten. Die materielle Gewalt der Nation wird bloß noch als deutsches Bewusstsein angeschaut und dieses Bewusstsein scheint uns für die Analyse der gegenwärtigen Lage kaum nützlich. Wir möchten einige Motive dieser Modernisierungsversuche zusammentragen. Der Text basiert auf einem Vortrag der Gruppe TOP, der am 3. Oktober in Hamburg gehalten wurde.
3. Oktober: Kritik der Nation.
a) Imago Europa : Ökonomische und ideologische Grenzen und Synthesen.
Die Kritik der Nation ist Kritik am Vergesellschaftungszusammenhang von bürgerlichem Staat und kapitalistischem Weltmarkt. Mit der Integration der europäischen Nationalökonomien ist ein realer Vergesellschaftungszusammenhang und ein mächtiger global player entstanden. Als solcher - als Bastion politischer und ökonomischer Macht - erfüllt Europa eine doppelte ideologische Funktion. Einerseits werden Syntheseleistungen, die sich einst auf den Nationalstaat richteten, auf Europa übertragen: Es erscheint als Bollwerk gegen die Zumutungen der Konkurrenz und ständig latenten Verwertungskrisen in den einzelnen Nationalstaaten, auch in Deutschland. Es ist die Projektionsfläche eines befriedeten Kapitalismus und einer abendländischen Kultur gegen den Liberalismus der USA und gegen die Antikultur der arabischen Länder. Für das kulturelle Profil Europas werfen sich vor allem Intellektuelle - von Habermas und Derrida bis Žižek - in die Bresche. Sie wittern die Chance zur Überwindung des Nationalismus und schnuppern an der Knospe einer vom harten Kapitalismus unverdorbenen Kultur. Bislang ist diese Version am weitesten von der politischen Realität der EU entfernt. Sie ist eine kulturelle Vision, die keiner kritischen Analyse verdächtig ist, als Arbeitsbeschaffungsmassnahme für Kulturproduzenten aber gut zu funktionieren scheint. Ihr Bewusstsein ist ein sendungsbewusstes, dass sich aus der rückwirkend projizierten gemeinsamen Vergangenheit der Europäer legitimieren soll; ein Europa in dem man von seinen Ahnen das Erbe übernommen habe, die Bürde der Freiheit, Selbstverwirklichung und Gleichberechtigung zu tragen. Diese Bürde, so proklamiert Pascal Bruckner, sei eine Aufgabe. Sie ist die Mission des Europäers – die Lizenz zum Universalismus.
Parallel zu diesen zukunftsweisenden Eutropen hieß es in 1990er Jahren aus den Fernsprechanlagen der politischen Wissenschaft, der Nationalstaat verliere mit »Globalisierung« und »multinationalen Unternehmen« seine »Steuerungsfähigkeit«. Das ist halb wahr, und damit ganz falsch: Die Partizipation am Weltmarkt ist im entwickelten Kapitalismus objektiver Staatszweck. Nationale Souveränität ist als formelle Bestimmung nichts wert. Wirkliche Souveränität eines Staates ergibt sich aus der Akkumulationsfähigkeit des nationalen Wirtschaftsraums, einschließlich Weltmarkterfolg. Die Europäische Union ist eine Zugewinngemeinschaft konkurrierender Nationen. Währungs-, handels- und wettbewerbspolitisch ist Europa eine Einheit. Mit der gemeinsamen Währung steht die europäische Ökonomie als Ganze im internationalen Wettbewerbsvergleich. Die Nationen entledigen sich nicht so recht ihrer selbst und das war auch nie das Projekt: Europa ist nicht nur eine gemeinsame Schicksalsgemeinschaft auf dem Weltmarkt, sondern setzt nach innen das Prinzip des Wettbewerbs durch, dessen Träger weiterhin die Nationen sind. Die Nationen sind Personen im Wettbewerb, Standortfaktoren in Europa. Ihre Konkurrenz gegeneinander soll ein gesundes und starkes innereuropäisches Niveau produzieren, in das durchaus regulierend eingegriffen werden kann, das aber im Wesentlichen der ideologischen Vorstellung eines fairen Wettbewerbs folgt.
Die Funktion des nationalen Staates in Europa ist es, diesen Wettbewerb nach den Direktiven des Vertrages von Lissabon durchzusetzen. Die Identifikation mit nationalen Kollektiven ist konstitutiv für den gelingenden Wettbewerb und ihm dienstbar zu machen und sie zu modernisieren. Letztes Zeugnis der Reibereien zwischen EU und nationalen Richtlinien um diese Durchsetzung ist die wiederholte Klage der EU-Kommission gegen das VW Gesetz in Deutschland, das als Verstoß gegen den freien Kapitalverkehr (Art. 56 Abs. 1 EGV) in der Europäischen Union gerügt wurde. Prompt wusste Merkel, VW im Namen Deutschlands, im Namen erfolgreicher Standortpolitik, gegen die EU zu verteidigen: »Die Bundesregierung steht zu VW. VW ist ein tolles Stück Deutschland und international anerkannt…und das soll auch so bleiben, meine Damen und Herren«. Die Nation soll als Hebel bestehen bleiben, um die Globalisierung zu lenken und in Europa wettbewerbsfähig zu bleiben. Neben der erfolgreichen Standortpolitik verspricht sie ihren Mitgliedern innenpolitisch eine selbstbestimmte Politik gegen das blinde Marktgesetz. Ihr von Deutschland propagiertes Mittel ist derzeit die Soziale Marktwirtschaft: »Wir sind auch alle gemeinsam davon überzeugt, dass die Grundlage unseres Wirtschaftens die Soziale Marktwirtschaft ist. Soziale Marktwirtschaft heißt, dass es Spielregeln gibt, dass es Möglichkeiten gibt, Globalisierung zu gestalten. Wenn ich die Aufgabe Europas benennen sollte, würde ich sagen: unser europäisches soziales Wirtschaftsmodell in der Welt mehrheitsfähig zu machen«. Soziale Marktwirtschaft bedeutet nicht Wohlfahrtsstaat, auch wenn das heute so klingen mag. Der Begriff wurde erstmals 1947 in dem Buch Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft von dem Wirtschaftswissenschaftler Alfred Müller-Arnack festgehalten, der später Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministers Ludwig Erhard werden sollte. »Wir sprechen von ›Sozialer Marktwirtschaft‹, um eine dritte wirtschaftspolitische Form zu kennzeichnen. Es bedeutet dies, dass uns die Marktwirtschaft notwendig als das tragende Gerüst der künftigen Wirtschaftsordnung erscheint, nur dass dies eben keine sich selbst überlassene liberale Marktwirtschaft, sondern eine bewusst gesteuerte, und zwar sozial gesteuerte Marktwirtschaft sein soll«. Der aktuelle Entwurf sozialer Marktwirtschaft zielt auf die gleichen ordnungspolitischen Effekte wie das bundesrepublikanische Nachkriegsmodell: Sicherung von Massenloyalität auch unter der Lohnarbeiterschaft, die in den letzten Jahren den Abbau sozialstaatlicher Garantien hinnehmen mussten. Doch all das unter Bedingungen einer objektiv verallgemeinerten und verschärften Weltmarktkonkurrenz. Soziale Marktwirtschaft ist die vertrauenheischende Parole gegen Globalisierung, Großindustrie und Liberalismus. »Soziale Marktwirtschaft heißt, dass es Spielregeln gibt, dass es Möglichkeiten gibt, Globalisierung zu gestalten«. Die Nation lockt mit dem Versprechen auf Rettung für den von der Konkurrenz Ausgestochenen oder unter Druckgesetzten, gegen jene Konkurrenz, dessen Anwalt sie zugleich ist. Merkel stilisiert die Nation zum Ort der Freiheit oder wie sie es im designpädagogischen Jargon ausdrückt: der Gestaltung. Die Parole der Nation soll über die Notdurft einer Chance zur Selbstverwertung hinweg tragen und deklariert Resultate kapitalistischer Notwendigkeit mit den hehren Parolen der Aufklärung und des Humanismus. Soziale Leistungen werden an die Leistungsbereitschaft des Bürgers für den Standort Deutschland gebunden, gegen den seine individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten zunehmend an Gewicht verlieren. Gleichzeitig wird das volle persönliche Engagement abverlangt und lockt mit der Erfolgsgeschichte VWs, das Merkel zum Staatsmodell modelt: »Wenn wir nächstes Jahr 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland miteinander feiern, dann wird die Geschichte von Volkswagen eine exemplarische Geschichte des Willens zum Wiederaufbau sein, der durch mutige Unternehmerentscheidungen genauso geprägt ist wie durch mutiges Handeln von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern«. Die Geschichte Deutschlands und damit des Nationalsozialismus wird seit den rot-grünen Aufarbeitungsläufen unter die Bilanzierung einer wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte gestellt. Die Durchhalteparole von heute holt sich ihre psychischen Synergieeffekte aus der Reinterpretation der deutschen Niederlage zur Siegergeschichte des »Vorwärts und recht Vergessen«, aus der trotzigen Haltung eines »jetzt erst recht und gerade wir«. Der Nationalsozialismus erscheint als gescheiterte wirtschaftliche Krisenlösung. Damit die sich nicht wiederhole, richtete man in Deutschland in den fünfziger Jahren die Soziale Marktwirtschaft ein. Insofern hatte die Bahamas in ihren frühen Schriften Recht, als Nachtmann schrieb, dass das deutsche Modell der Sozialen Marktwirtschaft die nationalsozialistische Krisenregulation »aufgehoben« hat, und zwar in dem Sinne, dass der »postfaschistische« Staat institutionell darauf ausgerichtet ist, den sozialen Frieden und das Gemeinwohl zu garantieren. (Z.B. durch den institutionalisierten Klassenkompromiss der Tarifpartnerschaft, durch wehrhafte Demokratie und FdGO als Ausnahmezustand in Permanenz.) Es ist richtig: Das postfaschistische Deutschland verkörpert ein »korporatistisches« Staatsmodell. Aber die These, darin lebe ein deutsches Wesen fort, ist ein apolitischer Schluss von Labellinken. Das Projekt Deutschland ist weder völkisch motiviert, noch ist das korporatistische Staatsmodell zukünftig auf Deutschland beschränkt. Ginge es nach der deutschen Bundesregierung, wird es für Europa stilbildend. Aber »der Kapitalismus kann nicht mehr in der Absicht kritisiert werden, doch bitte schön ein wenig Sozialismus zuzulassen. […] Die große Zeit der europäischen Arbeiterbewegung ist mit der Dominanz Europas und später des ›Westens‹ auf den Weltmärkten einhergegangen. Diese letzten 200 Jahre waren welthistorisch eine Ausnahmesituation; mit der globalen Vernetzung des Kapitals verschieben sich die Gleichgewichte, anders gesagt: Eine sehr viel ältere ökonomische Konstellation stellt sich wieder her. Indien und China waren lange Epochen ihrer Geschichte hindurch wirtschaftliche Giganten; nun kommen sie in kapitalistischer Form zurück. Die Zeiten, in denen sich in Europa der Reichtum der Welt aufhäufte und entsprechend umverteilt werden konnte, sind vorbei. Umverteilung war aber die historische Erfahrung und das Erfolgsrezept der SPD«. Was der SPD rechtens als gescheiterter Entwurf und etatistische Politik vorgeworfen wurde, wird nun von der großen Koalition reanimiert. Mit der sozialpolitischen Gemütlichkeit der Sozialen Marktwirtschaft im Wirtschaftswunderland ist es allerdings vorbei. Sie hat die liberalisierte Form sozialer Lenkung mit Minimalvorsorge angenommen. Doch das schmälert nicht die ideologische Gewalt des Staates. Dort, wo die Politik nichts mehr zu melden hat, schwört sich die Nation auf Gehorsam, Fleiß und Verantwortung ein. Die korporatistische Politik beruht auf der Vorstellung eines regierbaren Kapitalismus, dessen Verlauf vom moralischen oder amoralischen Verhalten seiner Charaktermasken abhänge. Wo Deutschland sich zum europäischen Anwalt der Sozialen Marktwirtschaft macht, stilisiert es sich zugleich zum moralisch Überlegenen in und außerhalb Europas. »Aber all das«, so Merkel, »können wir nur schaffen, wenn wir motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, motivierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich diesem Projekt Deutschland genauso verpflichtet fühlen wie jene, die die politischen Entscheidungen zu fällen haben«. Angela Merkel fährt mit dem Gefühl nach Hause, sagt sie, dass die vielen Beschäftigten an anderen Standorten von Volkswagen wollen, dass es unserem Land gut geht. Und wo ein Wille ist, da ist bekanntlich auch ein Weg. Verfehlungen hat das Rechtssubjekt aus eigener Tasche zu zahlen. Der Staat stellt sich weiterhin als Appellationsinstanz und Organisator des Projekt Deutschland hin - ein ebenfalls nach liberal-wirtschaftlicher Zeitgenossenschaft aufgeputztes Wort. Die Gefahr bleibt stets, dass der Nationalist ihr dieses Versprechen auf Blut und Boden vorrechnen wird, wenn der Weltmarkt es zerschlägt. Angel Merkel unterweist uns in einem anderen Lehrstück: »Die Baden-Württemberger können alles außer Hochdeutsch; hier können auch alle alles und noch Hochdeutsch dazu. Deshalb bin ich besonders gern heute hier in Wolfsburg«.
Der Rhythmus, wo jeder mit muss: KULTURNATION.
Die Liberalisierungs- und Standortpolitik wird begleitet von unzähligen nationalen Kulturschauen. Das gilt für den Bereich der Hochkultur genauso wie für den der Massenkultur. Die Kulturnation bestimmt sich längst nicht mehr primär aus der »Reinheit« ihrer konstruierten kulturellen Wurzeln, sondern auch kulturell im Durchsetzungsvermögen ihrer nationalen Alleinstellungsmerkmale, die sie nicht zuletzt durch die Aufarbeitung der deutschen Geschichte erlangt hat. Die Affirmation des Nationalen in der Kultur verspricht eine Einebnung der real existierenden Trennung von Hoch- und Massenkultur. Diese Einebnung ist einerseits wirtschaftlich als Effektivität gefordert: Wie erreicht man die Massen? Als Nation. Zumindest in Deutschland. Sie massiert den ideologischen Repräsentationszwang der Deutschen, ihr Bedürfnis nach deutschen Kriegopfergeschichten und nach Heldensagen deutschen Aufbau- und Siegeswillens. Das Pendant der Nationalisierung der Massenkultur ist die Kulturalisierung des Politischen. Für beide eignen sich Bild und Text gleichermaßen hervorragend: Die repräsentative Funktion der Bilder und die scheinbare Unmittelbarkeit der Sprachgemeinschaft bilden den Kitt zwischen Individuum und nationaler Gemeinschaft. Im Schillerjahr 2005 tauchte relativ plötzlich und überraschend gehäuft in Festreden und Artikeln der Begriff Kulturnation wieder auf, und er war sichtlich mit dem Unbehagen an einem Staat verbunden, in dem Politik auf das Niveau staatlicher Betriebswirtschaft schrumpft. Gegen eine ausschließliche Orientierung am wirtschaftlichen Nutzen beschwor beispielsweise der damalige Kulturminister unter dem Titel »Das hat Humboldt nie gewollt« den »Glanz einer Bildungs- und Kulturnation« (Zeit vom 3.3.2005). Die Kulturnation manifestiert sich hier als Traum »eines an-ökonomischen, moralisch unanfechtbaren, geistigen Reichtums«. Dieser Reichtum wird allerdings national definiert und das zunehmend offensiv. Weil die »Gemeinschaft« politisch-materiell prekär geworden ist, muss der Kitt gleichsam daliegen, für jeden zugänglich sein und doch unverwechselbar eine Eigenheit des Nationalen sein. Was bietet sich an? Staatliche Museen und Museen mit Staatsauftrag entdecken wie Merkel in Wolfsburg die deutsche Sprache als Verbindendes: »Die deutsche Grammatik« im Frankfurter Fredericanum, »Man spricht deutsch« im Bonner Haus der Geschichte, »Die deutsche Sprache« im Deutschen Historischen Museum. Die Sprache bietet sich als Integrationssubstanz an, weil sie als vorpolitische Einheit erscheint. Sie beschwört und verkörpert einen unverlierbaren, kontinuierlichen und grenzenlosen Kern nationaler Identität und überspielt zugleich die nationale Ausgrenzung: Sprachen kann man schließlich lernen. Nach der Modernisierung des Staatsbürgerrechts in Deutschland wurde sehr bald der Sprach- und Einbürgerungstest eingeführt. Die Abstammung zählt nicht länger allein als Kriterium deutscher Staatsbürgerschaft. Seither ist die Anzahl der Einbürgerungen in Deutschland rapide zurückgegangen.
Das von der Reproduktion abgekoppelte Kulturelle gewinnt die Gewalt des Natürlichen. Es verdeckt die materiell bedingten Ausschließungen. Kultur haben oder nicht haben, der Sprache mächtig sein oder nicht, im buchstäblichen wie im übertragenen Sinn, war seither die Frage kolonialer Ausschließungsbegründungen. Doch eben dieser rassistsiche oder klassenspezifische Ausschluss wird heute ineins verdeckt und reproduziert durch neoliberale Subjektivierungsphantasmen in einer alles inkorporierenden und modernisierten Nation. Das erweicht keineswegs die Ausschlusskriterien, sondern verundeutlicht lediglich deren Gewalt. Was Praxis und Resultat von Gewalt und Ausgrenzung ist, erscheint umgemünzt zur Kultur als charakteristische nationale Differenz. Sprache als pars pro toto der Kultur stiftet Gemeinschaft ohne materiellen Anspruch, Gemeinsamkeit ohne politischen Prozess. Die Bedingungen der Kulturproduktion in der bürgerlich kapitalistischen Gesellschaft werden hier ebenso verdeckt, wie ihre hierarchische Organisation. Die Kulturnation expandiert im Inneren wie im Äußeren, da sie weder an territoriale Grenzen, noch an essentialistischen Abgrenzungsversuchen halt macht. Was sich durchsetzt, ist ein allumfassendes Sendungsbewusstsein, das auf der Konstruktion einer expandierenden kulturellen Überlegenheit basiert. Jede Differenz kann und muss so am Deutschen dynamischen Wesen genesen, wenn es sich nur in sie einlässt. Die Subjektivierung der Kulturnation bedeutet nicht ihre Prekarisierung, sondern im Gegenteil ihre Behauptung in jeder Regung. Sie wird vom Staatsauftrag zur subjektiven Verwirklichung.
Der Affekt, oder die neue Naivität ist Schwarz-Rot-Gold.
Man erinnert sich an die WM, an das allumfassende und politisch gegenstandslose Fühlen und Jubeln mit der Nation. Dagegen oder dafür sein ist keine Entscheidung des aufgeklärten politischen Bürgers mehr. Nation ist wesentlicher Affekt. Es erscheint unmittelbar natürlich und seine Aggression erscheint sportlich abgefedert. Der Sport ist nicht umsonst das Spiegelbild der Konkurrenzwirtschaft im Freizeitbereich, nur ohne dessen materielle Drohung – jedenfalls für den Zuschauer. Das »natürliche dabei sein« des Bürgers im Gefühl verkitscht die Zugehörigkeit zur Nation als Teamwahl und (durch das Gefühl gleichermaßen) zum unmittelbar Gewissen, zum unbestreitbar und unschuldig Subjektiven. Der Angriff auf die Nation erscheint mehr und mehr als direkte Attacke gegen das Individuelle, an dem man sich so mühselig und emsig hochhalten muss. Die Nation ist der Mehrwert des Genießens im Subjekt, die Kritik an ihr wird zurückgeschlagen mit dem Vorwurf der »Missgunst« und des »Neids«, der Freud- und Spaßlosigkeit des Angreifers. Das Subjekt entzieht die Nation der politischen Diskursivität und wird durch den Rückzug auf die scheinbare Authentizität des Gefühls zum Standort der Nation und zu deren abhängiger Variablen, die mit ihr auf- und untergeht. Die affektive Subjektivierung ist die moderne Form des Nationalismus in der liberalisierten Kapitalgesellschaft, nicht dessen Auflösung. Nationales Getaumel stellt sich nicht als Projekt einer politischen Nation dar, sondern als privates Divertissement, als subjektives Bedürfnis. In der von der Produktion befreiten privaten Freizeit erlebt der Bürger von heute seine Initiationsstunde und das Erlebnis der Einheit mit der Nation. Ihre Rolle in der individuellen Reproduktion wird in der Wahrnehmung von einer physischen zu einer psychischen. Der Zwang mitzumachen wächst, um des eigenen Subjektstatus Willen: Fun ist ein Stahlbad, das gilt für die Nation, die sich hedonistisch geriert, erst recht: »Kaum machen wir eine Party, wird gleich Demokratie draus« .
Politische Kampagnen wie »Du bist Deutschland«, die aus einem freier Schulterschluss aller wichtigen deutschen Medienunternehmen hervorgegangen ist, versprechen politisch und sozial nichts mehr. Sie preisen Deutschland in modern sachlicher Werbeästhetik als Bilderwelt-Ersatzfamilie für den emotionalen Erlebniskick an. Die durch das Bild der Familie evozierte Natürlichkeit und Herzenssache »Familie« wirkt als Blaupause auf die Nation: wie jene erscheint sie als natürlicher Nährboden, sicheres Nest und verständiger Helfer der Schutzbedürftigen. Ein gegenstandsloser Sozialverbund gegen und dauernder Motivationsappell für den Liberalisierungszwang.
Kein kritischer Nationalismus, nie.
Die Gestalt der Subjektivierung der Nation findet sich auch in den Museen deutscher Kritikerkunst. In Ausstellungen wie »Vertrautes Terrain« in Karlsruhe oder »German Angst« in Berlin, wird der nationale Charakter in der Kunst bereitwillig repräsentiert und von einem objektiven Gewaltmonopol zu einem subjektiven Gefühl, einer massenhaften Ballung scheinbar autonomer Ausdrucksvermögen. In solchen Ausstellungen wird der Unterschied zwischen Individuum und Gemeinschaft programmatisch verwischt bzw. an seiner kulturellen Auslöschung gearbeitet und ergo eine nationale Gemeinschaft gebildet. Hier unterscheidet sich das ›kritische‹ kaum vom affirmativen. Es bleibt lediglich festzustellen, dass Kritik heute als Affirmation wiederkehrt, als nationale Identifikation die scheinbar aus der Kritik heraustritt und nicht gegen sie antritt. Auch hier geht es, gerade in der hochkulturellen Entdeckung der Kritik, wiederum um die Subjektivierung der Kulturnation. Kritik wird in Ausstellungen wie »Vertrautes Terrain« als Identifikation mit der Nation durch die bloße Auseinandersetzung mit ihr präsentiert. In diesem Kontext wird die nationale Identifikation nicht länger von Opfermythen erzwungen, sondern durch Bilder kritischer oder unkritischer Selbstverwirklichung auf dem Terrain der Kunst – dem Terrain repräsentativer Narrenfreiheit – als scheinbar sowieso und immer subjektivistische Angebotsvielfalt feilgeboten. In der Ankündigung zur Ausstellung in Karlsruhe heißt es: »Es geht um die Konfrontation mit Stereotypen genauso wie um ein Entdecken eines eigenen, persönlichen Deutschlandbildes« . Nicht etwa: das persönliche Deutschlandbild entdeckt die objektive Gewalt des Stereotyps. Die Kunst steht mit dem bürgerlichen Mythos der subjektiven Autonomie ihres Ausdrucks Pate für das ›ganz persönliche‹ Deutschlandbild. Ihr Ausdruck erscheint immer schon national, ihr Auftrag immer schon derjenige nationalen Selbstbewusstseins.
Kulturwirtschaftsnation in Europa: Exportschlager ›Holocaust‹.
Deutsche Bebilderungen sind ein global player in Europa geworden. Wo man in Europa ein inneres Band jenseits der Ökonomie und gegen die USA sucht, fällt die Wahl geschichtlich auf den moralischen Gründungsakt, die Lehre aus den deutschen Verbrechen: »Die einschlägige europäische Bezugsgröße ist nicht die Taufe, sondern die Vernichtung. Die Anerkennung des Holocaust ist zur europäischen Eintrittskarte geworden«, so formuliert es der vom deutschen Feuilleton gehätschelte Tony Judt. Auf einer Berliner Konferenz zum Thema »Holocaustaufarbeitung« bestätigt die rumänische politische Klasse die Aufarbeitung des Holocaust »als Teil der Integration nach Westeuropa« und sie bemühe sich, ihre Holocaustforschung im In- und Ausland sichtbar zu machen. Gegen die vom politischen Kalkül angestoßene Aufarbeitung des Antisemitismus gäbe es nichts einzuwenden, schlüge sich nicht eben diese zweckorientierte Erinnerung für und in Europa nieder auf die Form eben dieser Erinnerung. In Ungarn beispielsweise konkurriert die eine mit der anderen Erinnerung: im 2004 eröffneten, mit staatlichen Geldern finanzierten Holocaust-Museum wird die Verstrickung Ungarns und General Horthys ausführlich nachvollzogen, aber im großen staatlichen Geschichtsmuseum wird weiterhin General Horthy für seine erfolgreiche Revision des Vertrags von Trianon gelobt und die ungarische Beteiligung am Holocaust auf die unter deutscher Besatzung an die Macht gebrachten Pfeilkreuzer begrenzt. Im 2002 eröffneten »Haus des Terrors«, das zwar in privater Hand ist, aber gerne von Schulklassen besucht wird, wird eine - mit entsprechender Musik untermalte - Horrorgeschichte doppelter Okkupation erzählt, in der die Ungarn nur als Opfer vorkommen.
In den hiesigen großen Repräsentationsausstellungen wie »Arena der Erinnerungen - Mythen der Nationen nach 1945« (2005) im Deutschen Historischen Museum wird diese Entwicklung mit der vom humanistischem Getöse übertönten Interessensicht Deutschland: während man dort die Täter erforscht, weint man hier um deutsche Opfer. Die ZEIT notiert triumphierend, dass osteuropäische Länder auf einmal »eine Konkurrenz der Opfergruppen« zulassen müssten. Staatsoffizielles Programm ist die Verwischung der historischen Faktizität und der Täternation Deutschland: Die Enquete-Kommission »Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der deutschen Einheit« (1999) formuliert etwa den »Vergleich zwischen stalinistischem Gulag-System und nationalsozialistischem Konzentrationslagersystem als Teil der gesamteuropäischen Lagererfahrung des 20. Jahrhunderts«. Geschichtspolitisch schafft der Rekurs auf Europa einen Nullpunkt gemeinsamen Leids, ein Jahrhundert der Verbrechen, das keine deutschen Verbrecher mehr kennen will. Ein Jahrhundert des Verbrechens, für das das Land der Täter nicht mehr zahlen muss: Die Bundesregierung weist Zahlungsforderungen von Überlebenden deutscher Massaker in Griechenland kategorisch zurück. Vor dem obersten Gericht Italiens kamen die Überlebenden des Dorfes Distomo nach langem Kampf endlich zu ihrem Recht: Die griechischen Kläger dürfen in Italien Vollstreckungsmaßnahmen gegen deutsches Eigentum ergreifen. Der AK Distomo fordert nun die Pfändung deutscher Kulturgüter, – endlich auch einmal: Europa gegen Deutschland.
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Interview zur LL-Demo 2009: »Demo spiegelt den Zustand der Linken wider«
06. Jan 2009 - 21:03 UhrFür Luxemburg und Liebknecht: Bündnis mobilisiert zum gemeinsamen Gang nach Berlin-Friedrichsfelde. Gespräch mit Sebastian Lorenz, Sprecher der Antifaschistischen Linken Berlin (erschienen am 7.1.2009 in der Tageszeitung junge Welt (http://www.jungewelt.de)). Die Liebknecht/Luxemburg-Gedenkdemonstration 2009 beginnt am Sonntag, 11. Januar 2009 um 10 Uhr am U-Frankfurter Tor in Berlin und führt zur Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Friedhof in Berlin-Friedrichsfelde (S/U-Lichtenberg)..
Kein Vergessen Bündnis Berlin
“Wir lebten in einer Oase des Friedens . . .”
06. Jan 2009 - 15:06 Uhr

12. - 30. Januar 2009 vor dem Audimax der Alice-Salomon-Fachhochschule (Alice-Salomon-Platz 5; nähe U-Bhf. Hellersdorf)
Wanderausstellung: Die Geschichte einer jüdischen Mädchenschule 1926–1938
Es war eine besondere Schule in einer besonderen Zeit. Ursprünglich sollten hier Mädchen lernen, einen jüdischen Haushalt nach rituellen Regeln zu führen, und sich auf weiterführende wirtschaftliche, soziale und pädagogische Berufe vorbereiten. Während der NS-Zeit entwickelte sich die Schule dann zu einem Zufluchtsort.
Junge Frauen aus dem gesamten Deutschen Reich kamen hierher, um sich vor Anfeindung und Ausgrenzung zu schützen oder sich auf ihre Auswanderung vorzubereiten. Die landwirtschaftliche Ausbildung, die in Wolfratshausen einen besonderen Stellenwert einnahm, wurde später für viele Schülerinnen geradezu überlebensnotwendig, bildete sie doch eine der Voraussetzungen für ein Visum ins rettende Ausland.
Am 9./10. November 1938 wurden in der Reichspogromnacht alle Schülerinnen und Lehrerinnen gewaltsam vertrieben. Die Schule wurde geschlossen.
organisiert vom Antifaschismus/Antirassismus-Referat der Alice-Salomon-Fachhochschule
weitere Informationen hier
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Neues Heft zu LL & Revolution
06. Jan 2009 - 10:53 UhrBrandneu erschien im Januar 2009 eine Broschüre "Nieder mit dem Krieg! Nieder mit der Regierung!" (component/option,com_docman/task,cat_view/Itemid,34/gid,50/orderby,dmdate_published/ascdesc,DESC/). Das Heft wurde herausgegeben von der ALB und dem Studierendenverband DieLinke.SDS (http://www.linke-sds.org) und befasst sich mit dem Leben und Wirken der beiden Revolutionäre Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zwischen Weltkrieg und Revolution (content/view/922/32/) (1914-1919). PDF-Download [1.6 MB] (component/option,com_docman/task,doc_download/gid,146/Itemid,34/).
31.1.09: Anti-WEF-Demo in Genf
06. Jan 2009 - 00:08 UhrAm 31. Januar 2007 findet in Genf (Schweiz) eine Demonstration gegen das jährliche Treffen des Word Economic Forum (WEF) (http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwirtschaftsforum) statt [Plakat (http://www.aufbau.org/images/stories/plakate/Plaki_Bundnis_WEF09_gross.jpg)]. Beim WEF treffen sich VertreterInnen der größten multinationalen Großkonzere sowie die politische Interessensvertretung der imperialistischen Staaten.Info: www.revmob.ch (http://www.1mai06.ch/?q=node/520) | www.revolutionaer.ch (http://www.revolutionaer.ch/de) | www.aufbau.org (http://www.aufbau.org/index.php?option=com_content&task=view&id=489&Itemid=1) .
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Viva la Revolución!
31. Dec 2008 - 09:01 Uhr50 Jahre kubanische Revolution! 50 Jahre sozialistisches Kuba!Am 1.1.1959 zogen die Revolutionäre um Fidel Castro (http://de.wikipedia.org/wiki/Fidel_Castro) und Che Guevara (http://de.wikipedia.org/wiki/Che_Guevara) in Havanna ein und befreiten Kuba damit endgültig von der Diktatur Batistas (http://de.wikipedia.org/wiki/Fulgencio_Batista). Damit wurde die Kolonisierung Kubas durch die USA ein Ende gesetzt. Kuba wurde zur sozialistischen Republik mit kostenloser Gesundheitsversorgung und Bildung für alle. Auch international steht Kuba auf der Seite der Unterdrückten und zeigt seine Solidarität weltweit.Trotz der anhaltenden Blockade des US- Imperiums bleibt Kuba weiter auf dem sozialistischen Weg und somit Hoffnung für die Menschen auf der ganzen Welt! Nicht nur deswegen gehört die Solidarität aller Linken der Bevölkerung Kubas und der sozialistischen Revolution.Herzlichen Glückwunsch Kuba! Hasta la victoria siempre!Weitere Infos: cuba si (http://www.cuba-si.de/) | Reflexiones del Fidel (http://www.granma.cubasi.cu/secciones/ref-fidel/index.html) | granma .
Kein Vergessen Bündnis Berlin
Deutschlandwunder - Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur - Vortrag & Diskussion am 27.01.09 im Audimax der ASFH
30. Dec 2008 - 16:44 Uhr

‚Aufarbeitung deutscher Geschichte’ verbindet sich als moralischer Bezugspunkt nationaler Ideologie mit der Idee einer Versöhnung der Generationen. Die Referenz auf die deutschen Verbrechen, auf Auschwitz, ist dabei zentral. Neben die fortwährende Stilisierung der Deutschen als Opfer tritt momentan die Integration von Auschwitz in die medialen (Re-) Inszenierungen der deutschen Erinnerungsarbeit als gesellschaftlichem ,Kitt‘, in der die Nation zum kollektiven Objekt der Identifizierung wird. Die neue Unbefangenheit im Umgang mit der Geschichte, in der Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der eigenen Großeltern, der Wunsch, bei der Weltmeisterschaft auch einmal unbeschwert „schwarz-rot-geil” zu sein, macht die dritte TäterInnengeneration zum Protagonisten des postnazistischen Nationalgefühls.
Der Vortrag stellt die von der Gruppe kittkritik in dem Sammelband „Deutschlandwunder - Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur” (erschienen 2007 im Ventil-Verlag) entwickelten Thesen zur Verknüpfung der gegenwärtigen kulturindustriellen Anpassung und Umwandlung von Elementen des Nationalsozialismus mit subjektiven unbewussten Wünschen und Abwehrstrategien im Verhältnis zwischen Tätergeneration, Kindern und Enkeln.
27. Januar 2009 // Vortrag und Diskussion (mit Sonja Witte*)
18.30 Uhr // Audimax Alice-Salomon-Fachhochschule
* Sonja Witte ist Mitherausgeberin des Sammelbandes „Deutschlandwunder - Wunsch und Wahn in der postnazistischen Nation“ [www.kittkritik.net], außerdem aktiv bei den „les madeleines“ [www.lesmadeleines.net] und der Zeitschrift „Extrablatt - Aus Gründen gegen fast Alles“ [www.extrablatt-online.net].
OrganisatorInnen: Antifaschistisches Bündnis Marzahn-Hellersdorf & Antifa-/Antira-Referat der Alice-Salomon-Fachhochschule
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Rom (I): Antifa niedergestochen
30. Dec 2008 - 13:01 UhrROM In der Nacht vom 27. zum 28. Dezember kam es in der italienischen Hauptstadt erneut zu einem lebensgefährlichen Angriff auf einen Antifaschisten (http://www.infoaut.org/articolo/ennesima-aggressione-fascista-a-roma) . Der 19-jährige wurde nach dem Verlassen des Sozialen Zentrums "Horus" von zwei kahlköpfigen Männern Mitte dreißig gestellt, mit einem Messer bedroht und gezwungen seinen Antifa-Aufnäher von der Jacke zu entfernen. Danach stach ihm einer der Männer in die Hüfte. Der Angriff erweitert eine ganze Reihe von neofaschistischen Überfällen (http://www.nadir.org/nadir/periodika/aib/archiv/79/50.php), die mit Renato Biagetti (http://de.indymedia.org/2008/12/235539.shtml) im August 2006 ihr letztes Todesopfer forderten. Gerade seit der in diesem Jahr erfolgten Wahl des rechtsextremen Gianni Alemanno (http://de.wikipedia.org/wiki/Gianni_Alemanno) zum Bürgermeister von Rom fühlen sich auch die militanten Neofaschisten im Aufwind. .
Solidarität mit Arbeiterin Emmely!
30. Dec 2008 - 11:09 UhrWährend des eineinhalb jährigen Streik im Einzelhandel wurden die Verkäuferin Emmely auf Grund ihres Engagements gekündigt. Als Vorwand diente ihrem Arbeitgeber, der Handelskette Kaisers, der Verdacht eines falsch abgerechneten Pfandbons über den Betrag von 1,30 Euro [Info (http://www.neues-deutschland.de/artikel/141151.man-fragt-sich-natuerlich-warum-ich.html?sstr=emmely)]. Der wahre Grund der Kündigung ist ihr gewerkschaftliches Eintreten bei der Tarifauseinandersetzungen.Veranstaltung: "Verdacht und Strafe: Wie schützen wir widerständige KollegInnen?" | 6.1.09 | 19.00 | Roten Salon, Volksbühne | U-Rosa-Luxemburg-PlatzKundgebung gegen die Verdachtskündigung und Prozessauftakt: 27. Januar | 9.30 | Landesarbeitsgericht Berlin | Magdeburger Platz 1 | U- Kurfürstenstr. // Prozess am 27.1.09 ab 10.30 | Raum 334Weitere Infos: emmely.org (http://emmely.org) | dichtmachen.org (http://dichtmachen.org) | kanalB (http://kanalb.org/topic.php?clipId=261) | labournet (http://www.labournet.de/branchen/dienstleistung/eh/kaisers.html).
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Massenfestnahmen in Israel
29. Dec 2008 - 14:38 UhrDer Überfall des Staates Israel auf das Palästinensergebiet Gaza stößt international auf große Kritik von Linken [aktuelles (http://de.indymedia.org/2008/12/237816.shtml)]. Die israelische Polizei geht massiv gegen linke Aktivisten aus Israel vor. Zeitweise waren bis zu 600 Personen im Knast [Info (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,600398,00.html)]. Bereits am 3.1.09 zogen 15.000 Linke durch Tel Aviv gegen Krieg und Besatzung [jW, (http://www.jungewelt.de/2009/01-05/021.php) Gush Shalom (http://zope.gush-shalom.org/home/en/events/1231029668)].Weitere Erklärungen aus Israel: Uri Avnery (Gush Shalom) (http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/hamas-hoch-zehn/), NGO-Bündnis (http://gazanow.wordpress.com/category/calls-for-action/), KP-Israels (http://www.jungewelt.de/2009/01-03/041.php) sowie Anarchist Agaist the Wall (http://www.awalls.org/war_on_gaza_met_with_dissent).Auf Deutsch: Informationsstelle Militarisierung (IMI) (http://www.imi-online.de/2008.php3?id=1865), Friedensratschlags (http://www.jungewelt.de/2008/12-29/016.php), Die Linke (http://www.dielinke-nrw.de/946.html?&tx_ttnews[tt_news]=8492&tx_ttnews[backPid]=939&cHash=b175904047), Pedram Shahyar (content/view/985/32/), der NGOs medico (http://www.medico.de/themen/krieg/nahost/dokumente/bericht-ueber-die-situation-im-gazastreifen/3144/) und IPPNW (http://www.jungewelt.de/2008/12-30/036.php) sowie der EZLN aus Chiapas (content/view/978/32/)..
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Naziaufmarsch ging in die Hose
27. Dec 2008 - 19:27 UhrEin Neonazi-Aufmarsch am 27.12. in Salzwedel musste bereits nach wenigen hundert Metern abgebrochen werden. Nachdem hunderte Linke mit einer Straßenblockade nahe der Auftaktkundgebung Nazis und Polizei zu einer Routenänderung zwangen, führten weitere Blockaden sowie militante Auseinandersetzungen zwischen AntifaschistInnen und der Polizei zum Abbruch der Veranstaltung. Wutentbrannt verliessen die Nazis daraufhin die Stadt. Am 17.01. in Magdeburg (content/view/957/32/) gilt es an diesen Erfolg der antifaschistischen Bewegung in Sachsen-Anhalt anzuknüpfen..
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Zur Nazi-Attacke in Passau
25. Dec 2008 - 14:49 UhrSeitdem am 13.12.08 in Passau ein Polizeichef vermutlich von Neonazis attackiert wurde, sprechen Medien, Politik und Polizei von einer "neuen Qualität" neonazistischer Gewalt. Neue Qualität? Eine "neue Qualität" hat höchstens der berechtigte Ermittlungseifer der Polizei erreicht. Eine 20köpfige Sonderkommission sucht nun die Angreifer. Doch niemand sucht mehr nach den Mördern von Thorsten Lamprecht (http://de.wikipedia.org/wiki/Thorsten_Lamprecht), der 1997 von Nazis in Magdeburg ermordet wurde [Info (http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/news/meldungen/mordanklage-gegen-neonazis-in-templin_1/)]..
Aufruf der IL zur Antifa-Demo in Dresden am 14.2.09
25. Dec 2008 - 13:54 UhrIm Februar 2009 wollen Neonazis in Dresden wie in den vergangenen Jahren mit mehreren tausend Neonazis am Samstag nach dem Jahrestag der Bombardierung durch die Alliierten durch die Stadt zu marschieren. Auch im Jahr 2009 ist mit einer großen Mobilisierung zu rechnen. Der jährliche Aufmarsch in Dresden ist der letzte große Aufzugstermin der deutschen Naziszene, an dem sie mit internationalem Interesse rechnen kann. Die Interventionsitische Linke (iL) (http://www.dazwischengehen.org) beteiligt sich am Bündnis gegen den Naziaufmarsch (http://dresden1302.noblogs.org (http://dresden1302.noblogs.org/post/2008/12/08/b-ndnisdemonstration-14.-februar-2009-dresden)) und ruft zu Gegenaktivitäten auf..
DD: Nazis stoppen am 14.2.09
25. Dec 2008 - 13:21 UhrIn Dresden hat sich in den letzten Jahren der größte regelmäßige Naziaufmarsch in der BRD etabliert. Nazis gedenken den deutschen Toten von Bombenangriffen auf die Elbestadt. Geschichtsrevisionistisch verdrehen sie, dass Nazi-Deutschland den Krieg begonnen hat und verwischen die Rolle von Täter und Opfer.Bundesweites Antifa-Bündnis "No Pasaran (http://dresden1302.noblogs.org)" | Unterstütze den Aufruf (http://dresden1302.noblogs.org/post/2008/12/08/b-ndnisdemonstration-14.-februar-2009-dresden) | verlink Banner (http://dresden1302.noblogs.org/album/mobistuff) | IL-Aufruf (content/view/967/32/) | Kommt am 14.2.09 nach Dresden!Antifa-Demo in Dresden: 14.2.09 | 11 Uhr | HauptbahnhofZugtreffpunkt ab Berlin: 14.2.09 | 7 Uhr | Berlin-Hauptbahnhof (tief).
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Nazi-Aufmarsch am 3.1.09 in Oldenburg stoppen
24. Dec 2008 - 13:17 UhrAm 3. Januar 2009 wollen mal wieder Nazis in Oldenburg aufmarschieren. Und das trotz ihrer mehr als peinlichen Vorstellung vor gut einem halben Jahr, als ganze 56 Faschos, geschützt von einem riesigen Bullenaufgebot, gegen den Widerstand tausender Menschen durch Oldenburg latschten.Bis auf weiteres (!) wird auf 12 Uhr "Lefferseck" mobilisiert (Innenstadt: Ecke Achternstraße / Langestraße).Achtet auf aktuelle Infos unter: www.alhambra.de/neonazis (http://www.alhambra.de/nonazis/) .
Ob in Lichtenberg, Dresden, Köln oder anderswo - Naziaufmärsche blockieren ist unser Recht!
24. Dec 2008 - 13:09 UhrLiebe Antifaschistinnen und Antifaschisten, liebe Freundinnen und Freunde, wir bitten euch, diese Erklärung mit eurer Unterschrift zu unterstützen. Gebt diese Erklärung weiter und setzt Euch dafür ein, dass das Vorgehen der Polizei nicht weiter Schule macht. Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e. V..
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Die LL-Ehrung – ein Referenzpunkt für die linke Bewegung in Zeiten der Krise?!
23. Dec 2008 - 22:03 UhrEs gibt kein Ende der GeschichteDie LL-Ehrung – ein Referenzpunkt für die linke Bewegung in Zeiten der Krise?!Ein Beitrag der Antifaschistischen Linken Berlin, Dezember 2008Infos zur Liebknecht-Luxemburg-Demo 2009 .
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
SiKo 2009: Smash, we can! Den herrschenden Kriegszustand sabotieren
22. Dec 2008 - 15:42 UhrFebruar 2009 – wieder treffen sich die führenden Repräsentant_innen der NATO-Staaten und ihre Verbündeten sowie Vertreter_innen der Rüstungsindustrie in München. Die sogenannte Sicherheitskonferenz ist laut ihrem neuen Vorsitzenden Wolfgang Ischinger „das wichtigste Forum zum Gedankenaustausch von Entscheidungsträgern der internationalen Sicherheitspolitik“. Das Ergebnis dieser militärischen „Sicherheitspolitik“ bedeutet für Millionen Menschen Krieg und Unterdrückung. April 2009 – zeitnah zur "Sicherheitskonferenz" wollen sich die Kriegstreiber der NATO-Staaten in Strasbourg/Baden-Baden versammeln, um den 60. Geburtstag der NATO auf einem Frühjahrstreffen zu begehen. 60 Jahre mörderische Politik – das ist für sie ein Anlass sich auf die Schultern zu klopfen. Infos: No-Nato.de (http://www.autistici.org/g8/deu/siko/smash-we-can/) | No-To-NATO.org (http://notonato.wordpress.com/appell/) | IL-Aufruf (content/view/946/32/) Wir sehen das anders! Wir werden uns organisieren, demonstrieren, sabotieren – wir werden es nicht zulassen, dass sie ungestört Kriege vorbereiten und 60 Jahre imperialistische Politik abfeiern! Deshalb auf nach München! Auf nach Strasbourg!Kein Friede mit der NATO-Kriegspolitik!Von Berlin wird ein Bus nach München fahren:Abfahrt 06.02.09, 23:45 Wassertorplatz (Nähe Kottbusser Tor)Rückfahrt 08.02.09, 10 UhrTickets gibt es in den Buchläden Schwarze Risse (Gneisenaustr. 2a und Kastanienallee 85) für 10 Euro. .
Für autonome Bewegungen und den antikapitalitischen Flächenbrand
22. Dec 2008 - 15:33 UhrAm Samstag den 6. Dezember wurde der 15jährige Alexis Grigoropoulos von einem Polizisten in Athen erschossen. Die Erschießung von Alexis fand statt vor dem Hintergrund zahlreicher politischer Auseinandersetzungen. Der größte Teil der griechischen Gefangenen befand sich bis vor kurzem in einem Hungerstreik für bessere Haftbedingungen, an den Universitäten des Landes brodelt die Unruhe und am Mittwoch beginnt ein schon länger angesetzter Generalstreik gegen die Politik der Regierung..
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Gegen Militär-Zuträger DHL
20. Dec 2008 - 23:33 UhrDer Paketzusteller DHL (http://de.wikipedia.org/wiki/DHL) möchte in Zukunft zunehmend Logistikaufgaben für die Bundeswehr übernehmen. DHL ist ein Tochterunternehmen der Post-AG (http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Post_AG#Irak-Krieg), die als Postlieferer der US-Armee den Krieg und die Besatzung des Irak unterstützt. Kriegsgegner nehmen dies zum Anlaß für eine antimilitaristische Kampagne und Aktionstage gegen DHL am 7.2. und 14.3.2009 (http://dhl.blogsport.de/2008/12/06/il-aktionstag-gegen-dhl/). Infos: dhl.blogsport.de (http://dhl.blogsport.de/) | Liberdad! (http://www.info.libertad.de/de/story/2008/10/dhl-olivgruen-unter-postgelbem-tarnanstrich) .
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Demonstration gegen Nazitreffen in Eschede am 20.12.08
19. Dec 2008 - 14:58 UhrSeit Jahrzehnten besteht in Eschede (Niedersachsen) mit dem Hof des Neonazis Joachim Nahtz ein Treffpunkt für Neonazis mit überregionaler Bedeutung. Unter dem Schutz des Privatgeländes von Nahtz bietet das Glände einen optimalen Rahmen für Treffen, darunter der "Kameradschaft 73 Celle" oder sog. Sonnenwendfeiern. An keinem anderen Ort in Norddeutschland fanden so häufig und regelmäßig größere Naziveranstaltungen statt. Diese meist ungestört und geschützt durch die Polizei. Für den 20.12.08 planen Neonazis erneut eine "Wintersonnwendfeier" in Eschede.Antifa-Demo gegen die Nazitreffen in Eschede [Anfahrt (http://aacelle.aa.funpic.de/nahtz/index.php?option=com_content&view=article&id=54:anfahrt&catid=5:demo&Itemid=8)]Samstag, 20.12.2008, 12.30 Uhr, Eschede-HBF [Aufruf (http://aacelle.aa.funpic.de/nahtz/index.php?option=com_content&view=article&id=104:aufruf&catid=3:informationsmaterial&Itemid=5)].
Kein Nazi-Aufmarsch in Salzwedel
19. Dec 2008 - 14:36 UhrDie Nazi der "Freien Nationalisten Altmark West" und die NPD haben für den 27.12.08 eine "Jahresabschlußdemonstration" in Salzwedel angemeldet. Zum wiederholten mal wollen sie am Jahresende durch die Stadt marschieren, um ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten. Wir werden nicht tatenlos zusehen, sondern dem Naziaufmarsch den Weg versperren. Infos (http://abam.blogsport.de/27dez08/)Kein Nazi-Aufmarsch am 27.12.08 in Salzwedel! Sammelpunkte sind bürgerliche Kundgebungen (http://keinenmeter.blogsport.de/2008/12/14/veranstaltungsorte/).
17.1.09 MD: Demo gegen Nazis
19. Dec 2008 - 14:25 UhrMitte Januar 2009 jährt sich zum 64. Mal die Bombardierung Magdeburgs während des Zweiten Weltkriegs. Wie in den letzten Jahren rufen Neonazis zu einem "Trauermarsch" auf, um in geschichtsrevisionistischer Weise die Rolle von Tätern und Opfern im NS-Staat zu verdrehen. Dem gilt es entgegenzutreten und den Aufmarsch zu verhindern. Infos hier (http://absa.blogsport.de/17_januar_magdeburg/), bei Autonome Linke Magdeburg (http://www.autonomer-widerstand.org/Kopie%20von%2019januar.htm) und Zusammen Kämpfen (http://www.intersol-md.org/zk/?p=264). 17.01.2009 – Antifaschistische Demonstration und dezentrale Aktionen gegen den Naziaufmarsch: 10 Uhr | Hauptbahnhof/ZOB | Magdeburg.
Ludwigshafen: Demo gegen Nazi-Shops am 17.1.09
19. Dec 2008 - 14:09 UhrDemonstration gegen Nazis und ihre Läden am 17. Januar 2009, 13 Uhr, Ludwigshafen, Rathauscenter (Lichttor) [Info (http://buendnisladenschlussludwigshafen.blogsport.de)].Ob Aufmärsche, rechte Kundgebungen oder Übergriffe gegen MigrantInnen. Die Liste von Naziaktivitäten in Ludwigshafen und Umgebung in den vergangenen Jahren ist lang und sie spiegelt wider, wie sich die rechte Szene in der Stadt etabliert hat. Es gibt rechte Treffpunkte wie Kneipen oder Parties und inzwischen wohnen auch einige bundesweit aktive Nazigrössen in der Stadt. Seit kurzem kommen zwei weitere Punkte in diese Auflistung hinzu. Im Sommer 2008 wurden zwei Geschäfte gegründet, in denen Neonazis Kleidung, Musik und andere Gegenstände für ihre Szene verkaufen..
Christian Klar endlich frei!
19. Dec 2008 - 09:34 UhrNach über 26 Jahren Haft ist Christian Klar (http://www.rafinfo.de/bio/g-l/klar.php) [Wiki (http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Klar)] endlich wieder in Freiheit [Presse vom 19.12.08: SZ (http://www.sueddeutsche.de/politik/445/452153/text/), jW (http://www.jungewelt.de/2008/12-20/031.php)]. Klar war Mitglied der linken Stadtguerilla Rote Armee Fraktion (RAF) (http://www.rafinfo.de/hist/kap05.php) [Wiki (http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee_Fraktion)] und länger in Haft als jedes andere RAF-Mitglied.Chrstian Klar wurde unter anderem für den Mord am damaligen Präsident der deutschen Arbeitgeber Hans Martin Schleyer (http://de.wikipedia.org/wiki/Hanns_Martin_Schleyer) verurteilt. Der oberste Wirtschafter und Industrielle der BRD war zur NS-Zeit Mitglied der SA, des NS-Studentenbund sowie der Wehrmacht und Waffen-SS. Von einem BRD-Gericht wurde er später lediglich als "Mitläufer" eingestuft.Als letzte Gefangene der RAF sitzt Birgit Hogefeld (http://de.wikipedia.org/wiki/Birgit_Hogefeld) (taz (http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/hogefeld-bleibt-in-haft)) seit 1993 in Haft. Wir wünschen Christian Klar alles gute in Freiheit!.
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Solidaritätsdemos für Sozialrevolte
17. Dec 2008 - 12:19 UhrIn Berlin und Hamburg gibt es Solidaritätsdemonstrationen für den erschossenen Alexandros, der griechischen Sozialrevolte und gegen den Polizeiterror. 18.12. | 14:30 Uhr | Marx-Engels Forum | Berlin (http://stressfaktor.squat.net/index.php?id=311) 20.12. | 14:00 Uhr | Uni, Allende-Platz | HH.
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Berliner Polizei in der Krise
15. Dec 2008 - 10:29 UhrPassend zu Weihnachten brennt es bei der Berliner Polizei an allen Ecken und Enden. Schuld daran sind eine Reihe Skandale, die inzwischen auch die Mainstreampresse interessieren. Kommt als Konsequenz endlich die Kennzeichnungspflicht?.
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Mediaspree – Wie weiter?
10. Dec 2008 - 14:21 UhrDas gigantische Immobilienprojekt Mediaspree (http://www.ms-versenken.org/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=24&Itemid=44) in Berlin wurde im Sommer 2008 durch einen erfolgreichen Bürgerentscheid abgewählt. Doch was bleibt? Zwar verhandelt ein Ausschuß über einzelne Bauprojekte, doch schreiten die Bauarbeiten voran. Somit ist es an der Zeit, die Diskussion über die Zukunft der Spreeufer jenseits von Mediaspree zu intensivieren. Was braucht der Kiez? Wie kann der Bedarf an alternativen Bau-, Wohn- und Kulturformen in die Entwicklung einbezogen werden? Mediaspree auf antifa.de (index.php?option=com_tags&searchword=Mediaspree&submit=Search&searchphrase=exact&ordering=newest) Montag | 15.12.08 | 19 Uhr | Kato (U-Bhf. Schlesisches Tor).
Nürnberg: Demo gegen "Tønsberg"
10. Dec 2008 - 12:26 UhrDie Kampagne gegen den Naziladen "Tønsberg" in der Nürnberger Dr.-Kurt-Schumacher-Str. 8 läuft auf Hochtouren. Jeden Tag stehen AntifaschistInnen in der Straße und informieren PassantInnen über den so harmlos aussehenden Laden und sein Sortiment. Jeden Adventssamstag gibt es Kundgebungen vor dem Laden. Nun ist auch ein Termin für eine große Demonstration festgelegt. Info: Redside (http://redside.antifa.net/cms/2008/12/08/naziladen-t%C3%B8nsberg-dichtmachen-antifa-demo-am-2012/) DEMO | Nürnberg | Samstag 20.12.08 | 14 Uhr | vor dem K4 (Nürnberg-HBF).
Antifa Hohenschönhausen
Naziladen Wearwolf macht zu
10. Dec 2008 - 10:07 UhrWie jetzt bekannt wurde, muss der Hohenschönhausener Naziladen Wearwolf schließen. Das Geschäft in der Konrad-Wolf-Straße existierte seit Anfang...
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Jugendrevolte in Griechenland
08. Dec 2008 - 14:43 UhrNach den tödlichen Schuss (http://de.indymedia.org/2008/12/234980.shtml) auf Andreas-Alexandros Grigoropoulos (http://www.flickr.com/photos/30943321@N08/3089984104/in/photostream/) erschütterte die Griechische Gesellschaft eine mehrtägige Sozialrevolte (http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/648842/Wir-wollen-die-Regierung-stuerzen-sehen.html). Demonstrationen, Millionen Euros an Sachschaden und ein Generalstreik brachten das öffentliche Leben zum Stillstand. Wichtiger aber noch, die Sozialrevolte der Jugendlichen stellt die bisherigen Eliten und ihre Korrumpiertheit generell in Frage. Inzwischen gibt es einige Papiere und Erklärungen zur griechischen Sozialrevolte: Netzwerk für Politische und Soziale Rechte (Griechenland) (http://www.info.libertad.de/sites/info.libertad.de/Dateien/dyktio091208.pdf) .
DD: Kein Nazi-Aufmarsch am 14.2.09
08. Dec 2008 - 12:49 UhrAm 13. und 14. Februar 2009 wollen wieder tausende Nazis durch Dresden ziehen. Dieser Nazi-Pflichttermin, bei dem vorgeblich den Toten der alliierten Bombardierung Dresdens im Februar 1945 gedacht werden soll, ist der größte Aufmarsch dieser Art in Europa und der letzte regelmäßig stattfindende Großaufmarsch, der den extremen Rechten in der Bundesrepublik verblieben ist. Wir wollen und werden das nicht weiter hinnehmen. Deshalb rufen wir an diesem Wochenende alle AntifaschistInnen auf, gemeinsam mit uns in Dresden zu demonstrieren und mit vielfältigen Aktionen Stärke zu zeigen. Infos: http://dresden1302.noblogs.org (http://dresden1302.noblogs.org/post/2008/12/08/b-ndnisdemonstration-14.-februar-2009-dresden)14.02.2009 Demonstration: Dresden | 11 Uhr | Hauptbahnhof.
SiKo-2009: Kein Frieden mit der NATO-Kriegspolitik!
08. Dec 2008 - 12:29 UhrSie reden von 'Sicherheit', doch ihre Politik bedeutet Krieg, Folter und Militarisierung: Auch im 60. Jahr des Bestehens der Nato treffen sich am 6./7. Febuar 2009 in München wie jedes Jahr hochrangige MilitärstrategInnen und RegierungsvertreterInnen der EU- und NATO-Staaten mit RüstungslobbyistInnen zur sogenannten "Sicherheitskonferenz". Abgeschirmt durch Absperrgitter, Wasserwerfer und Polizeihundertschaften kommen sie im Münchner Nobelhotel Bayrischer Hof zusammen, um globale Militärstrategien, Kriegseinsätze und Rüstungsgeschäfte abzusprechen.Dem stellen wir uns mit vielfältigem und kreativem Protest und Widerstand entgegen [Info (http://sicherheitskonferenz.de/)]! Die Proteste gegen die Münchner Sicherheitskonferenz 2009 sind gleichzeitig der Auftakt für die internationale Mobilisierung gegen die NATO-Propaganda-Show am 4. April in Straßburg. .
Make NATO History! Auf die Straße gegen den NATO-Gipfel!
08. Dec 2008 - 12:00 UhrAm 3. und 4. April 2009 treffen sich in Baden-Baden und Strasbourg die Regierenden der NATO-Staaten. Sie wollen den Geburtstag jener Organisation feiern, der sie die militärische Absicherung ihrer wirtschaftlichen und politischen Macht verdanken. Und sie planen dort die Zukunft der NATO, damit diese noch schlagkräftiger weltweit ihre Interessen kriegerisch durchsetzen kann. Wir werden Widerstand leisten. Wir werden unseren Widerstand auf den Straßen Baden-Badens und Strasbourgs manifestieren. Wir werden in das Geschehen eingreifen und den Regierenden einen Strich durch ihren wohlgeplanten Ablauf machen. Ihre selbstherrliche Inszenierung der Macht ist angreifbar! Infos (http://notonato.wordpress.com/) Wir rufen dazu auf, das NATO-Treffen zu belagern, zu umzingeln, zu blockieren! Wir rufen dazu auf, sich an den Demonstrationen und Aktionen zu beteiligen! Wir rufen dazu auf, massenhaft Blockaden und andere Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen das Treffen der KriegstreiberInnen zu setzen! Aufruf der Interventionistische Linken (IL) (http://www.dazwischengehen.org/de/kategorie/projekt/nonato).
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
6.12.08: Weitlingkiez blieb nazifrei
07. Dec 2008 - 21:02 UhrAm 6. Dezember 2008 verhinderten rund 2.000 AntifaschistInnen im Berliner Stadtteil Lichtenberg, dass ein Nazi-Aufmarsch durch den von den Nazis beanspruchten Weitlingkiez ziehen konnte. Nach Blockaden, Barrikaden und Angriffen auf die Kneipe "Jägerheim" (http://jpberlin.de/antifa-pankow/pberg/silvio-meier/ji_meldungen.html) (dort trifft sich jeden Mittwoch die NPD) musste der Aufmarsch von etwa 600 Nazis umgeleitet und vorzeitig abgebrochen werden.Infos jW (http://www.jungewelt.de/2008/12-08/052.php), ND (http://www.neues-deutschland.de/artikel/140287.nazi-pulk-kam-nicht-zum-weitlingkiez.html), Indy (http://de.indymedia.org/2008/12/234974.shtml), Antifa-Dezember (http://antifa-dezember.de.vu/) Bilder 1 (http://de.indymedia.org/2008/12/235006.shtml), 2 (http://flickr.com/photos/kietzmann/sets/72157610849458084), 3 (http://flickr.com/photos/pm_cheung/sets/72157610824878614), 4 (http://annapanek.picturepush.com/album/36390/), 5 (http://flickr.com/photos/jakobhuber/sets/72157610851567136/), 6 (http://wordsandphotos.blogsport.de/2008/12/08/police-pushed-a-nazi-march-through-berlin/) Video 1 (http://www.spiegel.de/video/video-42379.html), 2 (http://www.morgenpost.de/videos/article993501/Gegendemonstranten_blockieren_die_Neonazi_Route.html#autoplay), 3 (http://www.morgenpost.de/videos/article993498/Polizei_draengt_Gegendemonstranten_ab.html) Seit der Kampagne Hol Dir den Kiez zurück (http://www.lichtenberg.antifa.de/) im Jahr 2006 hat sich der Widerstand gegen NPD und "freie" Kameradschaften in Lichtenberg deutlich verstärkt, was wir am 6.12.08 an der Unterstützung vieler LichtenbergerInnen gegen den Nazi-Aufmarsch sehen konnten.Insgesamt wurden 80 Antifas festgenommen. Wir bitten Euch, mit dem Ermittlungsausschuss (http://www.mehringhof.de/projekte/ea.htm), der Roten Hilfe (http://www.berlin.rote-hilfe.de/kontakt.html) oder uns Kontakt aufzunehmen. .
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Luxemburg-Konferenz am 10.1.09
04. Dec 2008 - 11:12 UhrInternationalismus und Gegenmacht heute - das ist der thematische Schwerpunkt der Rosa-Luxemburg-Konferenz 2009 (http://www.rosa-luxemburg-konferenz.de), die am 10.1.2009 in der Berliner Urania stattfindet. In den internationale Vorträgen und Beiträgen von prominenten Vertreterinnen und Vertretern linker Parteien und Bewegungen werden die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven der Zusammenarbeit der Linkskräfte weltweit beleuchtet [Programm (http://www.rosa-luxemburg-konferenz.de/topic/110.programm.html)].Eine Podiumsdiskussion beschäftigt sich mit der Rolle der Europäischen Union in den Fragen Sozialabbau, Krieg und Frieden: Das nette Imperium. Europa ja, EU nein? Infos zur Liebknecht-Luxemburg-Demo-2009 (content/view/943/32/) .
LL-Demo am 11.1.2009 in Berlin
04. Dec 2008 - 10:19 UhrUnter dem Motto Rosa Luxemburg (http://de.wikipedia.org/wiki/Rosa_Luxemburg) und Karl Liebknecht (http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Liebknecht) am 11. Januar 2009 in Berlin auf. Die aktuelle Finanzkrise zeigt ein weiteres mal, dass der Kapitalismus überwindet werden muss. Am 10.1.08 findet in Berlin ebenfalls die XIV. Rosa-Luxemburg-Konferenz (content/view/944/32/) statt.LL-Demo am 11.1.2009 in Berlin: 10 Uhr | Frankfurter TorAntifa-Soli-Party: 10.1.2009 | 21 Uhr | KATO (U-Schlesisches Tor)Es gibt kein Ende der Geschichte: Die LL-Ehrung – ein Referenzpunkt für die linke Bewegung in Zeiten der Krise?! .
Demo: 'Bunte Kuh" vor dem Aus
04. Dec 2008 - 10:13 UhrDer Sparwahn in Berlin nimmt inzwischen immer groteskere Züge an. Nachdem vor allem das Land Schulen, Kitas und sonstige Einrichtungen kaputt-gespart hat, ziehen jetzt die Bezirke nach. Im Großbezirk Pankow droht 74 Kinder- und Jugendeinrichtungen das Aus, darunter auch dem linken Jugendclub Bunte Kuh (http://www.buntekuhverein.de) in Weißensee. Infos bei Indymedia (http://de.indymedia.org/2008/12/234648.shtml) und beim Aktionsbündnis Pankow (http://pa.blogsport.de/).Demo am 10. Dezember 2008 | 15.30 Uhr | U-Eberswalder Straße.
Aufruf zur LL-Demo am 11.1.2009
04. Dec 2008 - 09:54 UhrAm 11. Januar 2009 findet in Berlin die traditionelle Gedenkdemonstration für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg statt. Die Demonstration zur Gedenkstätte der Sozialisten [WiKi] (http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralfriedhof_Friedrichsfelde), wo neben den beiden Kommunisten weitere Persönlichkeiten der revolutionären deutschen Arbeiterklasse begraben sind, steht in diesem Jahr im Zeichen der aktuellen Finanzkrise. Zudem werden die bevorstehenden Proteste gegen das Gipfeltreffen der NATO vom 3. bis 5. April 2009 in Strasbourg zentrales Thema sein.LL-Demo am 11.1.2009 in Berlin: 10 Uhr | Frankfurter TorXIV. Rosa-Luxemburg-Konferenz: 10.1.2009 ab 10 Uhr [Info (http://www.rosa-luxemburg-konferenz.de/topic/108.in_vorbereitung__2009.html)]Antifa-Soli-Party: 10.1.2009 | 21 Uhr | KATO (U-Schlesisches Tor).
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Veranstaltungen "Versteckspiel"
03. Dec 2008 - 23:16 UhrIn Berlin finden zwischen dem 9. und 11. Dezember 2008 an drei Universitäten Veranstaltungen zum Thema "Mode, Codes und Lifestyle der Neonazis" statt. Die Veranstaltungen mit der Bezeichnung Das Versteckspiel (http://www.dasversteckspiel.de/) finden hier statt:• FU | Dienstag, 9.12.08 | 16 Uhr | L115 (Seminarzentrum, Silberlaube)• ASFH | Mittwoch, 10.12.08 | 18 Uhr | Audimax• TU | Donnerstag 11.12.08 | 16 Uhr | MA 041 [Info (http://asta.tu-berlin.de/das-versteckspiel-1)].
Antifa Hohenschönhausen
29.11.2008 // Naziveranstaltung in Berlin-Lichtenberg
01. Dec 2008 - 23:39 UhrAm vergangenen Samstag versammelten sich 20 Neonazis in der Lichtenberger Kneipe Jägerheim zu einer Mobilisierungsveranstaltung für den Aufmarsch am 6.12....
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Antifa-Demo in HH-Langenhorn
27. Nov 2008 - 19:48 UhrAufgrund sich häufender Übergriffe durch Neonazis auf linke und alternative Jugendliche im Hamburger Stadtteil Langenhorn findet dort am 29.11.08 eine Demonstration gegen Nazistrukturen statt [Aufruf (http://antifa-laho.info/2008/10/29/aufruf-zur-antifa-demo-am-29112008/) ]. Mehr Infos unter www.antifainfo.de (http://www.antifainfo.de/cms/?p=111) Demo am 29.11.08 in Langenhorn | 13 Uhr | U-Langenhorn Markt.
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Protest gegen Bundeswehr-Ehrenmal
25. Nov 2008 - 21:24 UhrAm Donnerstag, 27. November 2008 soll in Berlin der Grundsteinlegung für ein Ehrenmal für im Krieg gefallene Bundeswehrsoldaten gelegt werden. Der Konsens nach dem Faschismus, dass von Deutschland nie wieder ein Krieg ausgehen soll, wurde 1999 von der rot-grünen Regierung mit dem Krieg gegen Jugoslawien gebrochen. Heute zählt niemand die Opfer der Bundeswehr in Afghanistan. Daher: Kundgebung gegen die Grundsteinlegung am 27.11.08 um 9.30 Uhr Nähe Bendlerblock (Stauffenbergstraße nahe Reichpietschufer) .
Silvio-Meier-Gedenken in Berlin
25. Nov 2008 - 10:27 UhrAm Samstag, 22.11.2008 beteiligten sich 2.000 Personen in Berlin an der Silvio-Meier-Demonstration 2008 (http://www.flickr.com/photos/pm_cheung/sets/72157609698963107/) [Bilder (http://www.flickr.com/photos/iguerilla/sets/72157609691249285/)]. Die Demonstration erinnert an den am 21.11.1992 in Berlin-Friedrichshain von Neonazis ermordeten Hausbesetzer Silvio Meier.Die diesjährige Demo führte in den als Nazi-Hochburg bezeichneten Weitlingkiez. Ein massives Polizeiaufgebot begleitete den Protestzug, der u.a. an einem Nazi-Treffpunkt in der Wönnichstraße 1 sowie an verschiedenen Nazi-WGs vorbeizog.www.silviomeier.de.vu (http://jpberlin.de/antifa-pankow/pberg/silvio-meier/index.html) | Indy-Überblick (http://de.indymedia.org/2008/11/233627.shtml) | ND (http://www.neues-deutschland.de/artikel/139475.eine-servicewueste-fuer-nazis.html?sstr=silvio) | jW (http://www.jungewelt.de/2008/11-24/038.php) | TSP (http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Silvio-Meier-Lichtenberg-Friedrichshain;art126,2668122) | Bilder: A (http://flickr.com/photos/kietzmann/sets/72157609814195640/), B (http://www.flickr.com/photos/iguerilla/sets/72157609691249285/), C (http://www.flickr.com/photos/pm_cheung/sets/72157609698963107/), D (http://www.ccphoto.de/thumbnails.php?album=5) .
Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB]
Hopp Hopp Hopp - MIETEN STOPP!
16. Nov 2008 - 19:10 UhrDemonstration gegen steigende Mieten, Stadtumstrukturierung, Verdrängung Ausgrenzung in Kreuzberg 36, Nordneukölln und überall Billige Mieten für alle in Kreuzberg 36, Neukölln und überall – Wohnen ist Menschenrecht! Mieterhöhungen boykottieren – Zwangsumzüge stoppen - Verdrängung angreifen! Keine weitere Privatisierung – die Häuser denen, die drin wohnen! Luxuswohnungen verhindern - alternative Projekte verteidigen – sinnlosen Leerstand besetzen! Gegen rassistische Polizeikontrollen, Ordnungsamtschikanen, Kameraüberwachung! 29.11.: Zubringerdemo aus Neukölln 12:30 Uhr Hermannplatz ::: reguläre Demo 14.00 Uhr Falckensteinstr. (U-Bhf. Schlesisches Tor
Kein Vergessen Bündnis Berlin
Broschüre “Auf den Spuren jüdischen Lebens in Lichtenberg” erschienen
14. Nov 2008 - 12:10 Uhr

Aus Anlass des Jahrestages wurde vom antifaschistischen Jugendbündnis ALKALIJ eine Broschüre veröffentlicht, die “auf den Spuren jüdischen Lebens in Lichtenberg” wandelt. Sie kann hier runtergeladen oder unter antifah[at]web.de bestellt werden.
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Demo gegen steigende Mieten
12. Nov 2008 - 21:19 UhrSteigende Mieten, Kommerzialisierung zugunsten von Touristen und Zuzug von wohlhabenderen Schichten führen in Berlin-Kreuzberg und Nord-Neukölln seit einigen Jahren zu Verdrängungen einkommensschwacher Menschen und alternativen Lebensformen [Info (http://www.kreuzberg-info.de/pirati/index.html)].Demo gegen steigende Mieten und StadtumstrukturierungSamstag | 29.11.08 |14 Uhr | Falckensteinstr. (U-Schlesisches Tor).
Antifa-Gedenken in Madrid
12. Nov 2008 - 15:46 UhrMehrere tausend Personen haben sich am 11.11.08 in Madrid an einer Gedenkdemonstration für den von einem Jahr getöteten Antifa Carlos (content/view/670/32/) beteiligt. Mehr als 3.000 AntifaschistInnen zogen zum Platz Lagazpi, wo Carlos getötet wurde, als er mit Freunden auf dem Weg zu einer Antifa-Demo gegen einen Nazi-Aufmarsch war. Fotos 1 (http://theplatform.nuevaradio.org/index.php?blog=4&p=776), 2 (http://www.kaosenlared.net/noticia/madrid-manifestacion-solidaridad-recuerdo-homenaje-carlos-palomino) & 3 (http://www.nodo50.org/Cobertura-y-fotografias-de-la.html). Video (http://theplatform.nuevaradio.org/index.php?blog=3&p=778). Mehr Infos: Antifa-Madrid (http://www.nodo50.org/antifa). .
Antifa Hohenschönhausen
9. November - Rundgang und Broschüre
12. Nov 2008 - 09:28 UhrRundgang in LichtenbergCa 15 Menschen nahmen am diesjährigen Runggang zum Jahrestag der November-Pogrome teil. Als Ort des dritten Runggangs dieser...