Das Projekt ist noch im Entstehen und benötigt deshalb eure Mithilfe. Bitte sendet uns die Adressen von Antifa Gruppen, deren Websiten mit einem RSS-Feed ausgestattet sind. Einfach per E-Mail an: de@antifa.net
July 15, 2008
[tag] Hamburg
NEUER ANTISEXISMUS READER IST DRAUßEN! - ACTION IS ON!
Wir freuen uns, das unsere Genossen_innen vom Antisexismus Bündnis aus Berlin den inzwischen dritten AS.ISM Reader rausgebracht haben! Ihr könnt ihn hier und die anderen Reader dort downloaden! Ab nächster Woche wird es ihn auch in gedruckter Form im Infoladen Schwarzmarkt geben.
July 13, 2008
Undogmatische Antifa Gruppe Bergedorf (Hamburg)
Soli Konzert für das Cafè Flop!
Aufgrund der Tatsache, das der Verein “Unser Haus” seit der Rechte-Mitte Regierung zwischen CDU/Schill/FDP die Finanziellen Mittel so stark gekürzt worden, das der Verein quasi nur noch von der Unterstützung des Bezirks die Miete bezahlt und immer noch laufende Prozess Kosten wegen den überempfindlichen Nachbarn trägt, ist das Portmonee des beliebten/selbstverwalteten Jugend-Cafe ?Cafè Flops? immer [...]
July 10, 2008
Undogmatische Antifa Gruppe Bergedorf (Hamburg)
Antifa Cafe am 18.07
Beim Antifacafe im Juli wird es thematisch um die Progrome von August `92 in Rostock-Lichtenhagen gehen. “The Truth lies in Rostock.” August 1992, Rostock - Lichtenhagen. Die Polizei schaut zu, als Faschisten die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge (ZAST) und ein Wohnheim von vietnamesischen Vertragsarbeitern mit Molotowcocktails bombardieren. Eine Montage von Videomaterial, gedreht aus den angegriffenen [...]
June 30, 2008
Antifa Infopool Hamburg
Kein Naziaufmarsch in Oldenburg! Infoveranstaltung in Hamburg
Naziaufmarsch Verhindern!
Am 5. Juli wollen die so genannten ?Freien Kräfte?, in Zusammenarbeit mit anderen Nazi-Aktivisten einen Aufmarsch im niedersächsischen Oldenburg durchführen.
Sie marschieren gegen die ?Politisierung der Polizei? und für ?soziale Gerechtigkeit für alle?. Dabei fordern die Nazis im selben Atemzug ein Deutschland ohne ?Ausländer?, ?Obdachlose?, ?Homosexuelle?, KritikerInnen und AntifaschistInnen. ?Soziale Gerechtigkeit für alle? sieht anders aus und hat nichts mit rassistischen, antisemitischen und nationalistischen Positionen zu tun.
June 23, 2008
Undogmatische Antifa Gruppe Bergedorf (Hamburg)
?Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde Pinneberg!?
Am kommenden Samstag (28.6.) wird es als Reaktion auf den antisemitischen Anschlag am 16. Juni (Infos: Pinnerberger Tagesblatt / Recherche Nord ) eine antifaschistische Demonstration in Pinneberg geben. FIGHT FASCISM! FIGHT ANTISEMITISM! Kommt alle am Samstag, den 28.6. um 12°°Uhr auf die Demonstration am Bhf. Pinneberg! Gemeinsame Anreise: Treffpunkt: 11:15 Uhr S-Sternschanze Abfahrt ab Sternschanze: 11:26 Uhr (S31/Richtung Altona) Abfahrt ab [...]
antifaschistisches hamburger offenes Jugendplenum [AHOJ]
?Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde Pinneberg!?
Am kommenden Samstag (28.6.) wird es als Reaktion auf die antisemitischen Anschläge am 16. Juni (Infos: Pinneberger Tageblatt / Recherche Nord) eine antifaschistische Demonstration in Pinneberg geben.
FIGHT FASCISM! FIGHT ANTISEMITISM!
Kommt alle am Samstag, den 28.6. um 12°°Uhr auf die Demonstration am Bhf. Pinneberg!
Gemeinsame Anreise:
Treffpunkt: 11:15 Uhr S-Sternschanze
Abfahrt ab Sternschanze: 11:26 Uhr (S31/Richtung Altona)
Abfahrt ab Altona: 11:39 Uhr (S3/Richtung Pinneberg)
Nachtrag:
Aufruf zur Demo:
Kampf gegen jeden Antisemitismus!
Solidarität mit der jüdischen Gemeinde Pinneberg!
m Montag dem 16.06. kam es zu einem feigen antisemitisch motivierten Anschlag auf das Zentrum der jüdischen Gemeinde in Pinneberg. Eine noch unbekannte Anzahl von Neonazis warfen mit einem Pflasterstein die Scheiben des jüdischen Gemeindezentrums in der Oeltingsallee 20a ein. Um 11:55 Uhr bekannten sich dann die stolzen Täter telefonisch zu ihrer mutigen Tat und bedrohten die Gemeindemitglieder mit den Worten: ?So etwas kann jetzt öfter passieren. Ihr habt keine Ruhe mehr. Sieg Heil!?
Diese widerliche Tat war aber nicht das Ergebnis eines spontanen antisemitischen Ausfalls, sondern wurde vorher von einem offensichtlich kranken Geist geplant und später zielstrebig durchgeführt. Die ermittelnde Polizei konnte nämlich schnell feststellen, dass der verwendete Pflasterstein eindeutig nicht in der Umgebung des Gemeindezentrums entwendet worden war, sondern von den Tätern mitgebracht worden sein musste.
Noch in März diesen Jahres hieß es von Seiten der Pinneberger Polizei, es gäbe überhaupt gar kein ?Naziproblem? in Pinneberg! Man hätte die Szene doch schon vor langer Zeit zerschlagen und aufgelöst! Bei einer solch gefährlichen Fehleinschätzung bleibt uns nur zu hoffen, dass nun selbst die hartgesottensten Realitätsverdränger bei der Pinneberger Polizei die Augen nicht länger vor dem Naziterror verschließen werden!
Dieser Anschlag ist traurigerweise der bis jetzige Gipfel einer ganzen Reihe von antisemitisch motivierten Belästigungen und Störungen des jüdischen Lebens in Pinneberg. So tauchen immer wieder Aufkleber von NPD und anderen Neonazis in der Nähe des jüdischen Gemeindezentrums auf. Der Gemeindevorsitzende Wolfgang Seibert wurde bereits bepöbelt und in der Vergangenheit wurde eine jüdische Hochzeit mit den Worten gestört: ?Juden und Türken sollte man verbrennen!?
Bei Veranstaltungen in der Vergangenheit verzichtete die jüdische Gemeinde Pinneberg oft auf besonderen Schutz. In der Zukunft werden nun wohl trauriger Weise auch in Pinneberg, wie in vielen weiteren Teilen Deutschlands, jüdische Veranstaltungen besonders geschützt werden müssen.
Diese beängstigende Entwicklung macht es nötig, dass jeder einzelne Einwohner sich engagiert!
Ignoriert die offensichtlichen Anzeichen einer immer größer werdenden rechtsextremen Strömung nicht!!! Achtet auf euer Umfeld und haltet die Augen auf! Wehr euch und seht nicht weg, denn nur gemeinsam können wir diesen Wahnsinn stoppen!
Darum rufen wir auf zur Antifaschistischen Demonstration ?Solidarität mit der jüdischen Gemeinde Pinneberg? am 28.6. um 12:00 Uhr am Bahnhof Pinneberg! Kommt zahlreich und zeigt den Nazis, dass sie weder in Pinneberg noch sonst wo geduldet werden!
June 18, 2008
antifaschistisches hamburger offenes Jugendplenum [AHOJ]
Jugendplenum am 1. Juli
Das nächste offene Jugendplenum findet am Dienstag, den1. Juli im Infoladen Schwarzmarkt um 18:30 Uhr statt!
Wir wollen uns als nächstes mit dem Thema Rassismustheorien beschäftigen, ihr seid herzlich dazu eingeladen, selber Texte zu dem Thema mitzubringen. Ansonsten seid ihr natürlich auch herzlich dazu eingeladen vorbei zu kommen und mit zu diskutieren!
Desweiteren wollen wir in näherer Zukunft eine Soliparty für unsere Arbeit durchführen, diese muss natürlich ebenfalls geplant werden!
Also bis zum nächsten Plenum, ladet eure Freund_innen ein und kommt vorbei!
Wir freuen uns auf euch!
June 15, 2008
Undogmatische Antifa Gruppe Bergedorf (Hamburg)
Antifa Cafè am 20. Juni!
Am 20. Juni findet wieder das monatliche Antifaschistische Info-Cafe im UnserHaus e.V. statt. Diesmal zeigen wir eine deutsch-griechische Low- Budget Dokumentation. Der Film spielt in D., ein kleines Bauerndorf in Griechenland. Hier übersteht der kaum vier Jahre alte A., was die meisten Bewohner seines Heimatdorfes nicht überleben: Innerhalb von wenigen Stunden verliert er seinen Eltern und 30 weitere Familienangehörige durch ein Massaker der Nationalsozialisten. Die ganze Unfassbarkeit des Krieges - wie lebt man mit einer solchen Geschichte? A. S., mittlerweile 66 Jahre alt, ein Mann von gewinnenden Charme und melancholischer Heiterkeit, hat sich Zeit seines Lebens mit dem Wahnsinn auseinandergesetzt, der ihm als Kind widerfahren ist. Er hat versucht, nicht etwa "innerlich" damit fertig zu werden oder "abzuschließen", sondern damit leben zu lernen - und sein Möglichstes zu tun, damit sich sein Schicksal nicht wiederholt. Wenn A., der immer wieder den Dialog mit dem offiziellen Deutschland sucht, das sich bislang weigert, die Opfer von D. zu entschädigen, nochmals an den Ort seines Traumas reist, dann geht das mehr unter die Haut als ein dramatisch inszenierter historischer Spielfilm. Das Antifaschistische Info-Cafe findet jeden 3. Freitag im Monat um 20 Uhr statt.
June 02, 2008
[tag] Hamburg
NACHBEREITUNG ZUM 1.MAI 2008 - ?THE RHYTHM ATTACK.
Zu den Antifaschistischen Aktionen am 1. Mai, die sich nicht auf staatliche Stellen verlassen haben! We’re breaking the rules. Ignore the machine. ?Wir werden nicht akzeptieren, dass sich uns jemand in den Weg stellt!? [a²]-Hamburg Für den 1. Mai mobilisierten sog. ?Freie Nationalisten? und NPD bundesweit nach Hamburg-Barmbek, um den internationalen Kampftag der Arbeiter_innenklasse in [...]
May 30, 2008
Antifa Infopool Hamburg
Peilsender unter Antifa-Auto: LKA-Klage auf Herausgabe von Gericht abgewiesen
Kein guter Tag für das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein: Eine Klage auf Herausgabe eines angeblich vom LKA unter dem Fahrzeug eines Antifaschisten montierten Peilsenders wurde heute vom Amtsgericht Bad Oldesloe abgewiesen.
Das Gerät war am 05.März 2007 vom Fahrzeughalter entdeckt und später demontiert worden ( siehe Antifa InfoPool vom 07.03.2007 >>> ). Die infrage kommenden staatlichen Stellen wurden damals über eine Rechtsanwältin angefragt, ob sie Eigentümerin des Senders seien, was keine bejahte. Im Juni 2007 stellte sich nach einer Reihe von Hausdurchsuchungen in Bad Oldesloe, Hamburg und Berlin heraus, dass die Fahrzeugortung Teil eines großangelegten §129a-Verfahrens der Bundesanwaltschaft gegen norddeutsche Antifas war, welches von UnterstützerInnen und Beschuldigten als “§129a²” bezeichnet wird ( siehe Soligruppe Nord >& Berlin > ).
May 23, 2008
[tag] Hamburg
LISA POLITT - ANTIFA SOLI - 1.6. ROTE FLORA - HH
Gott der Herr hat 7 Zähne von der Überlegenheit der westlichen Zivilisation ?Ein Kabarett- Solo von und mit Lisa Politt Präsentiert von [a²]-Hamburg Kein Zweifel: Aus Frau Dr. Semisch- Brendel hätte etwas ganz Großes werden können. Und wenn Portzner ihr damals an der Uni den Forschungsauftrag nicht vor der Nase weggeschnappt hätte, dann hätte das mit ihrer Karriere auch [...]
ANTIFA CAFE HAMBURG - JUNI - 1.MAI NACHBEREITUNG
Nachbereitungsveranstaltung zu den antifaschistischen Aktivitäten am 1. Mai in Hamburg-Barmbek. Wir erinnern uns: Am 1. Mai marschierten etwa 1000 Nazis von NPD, ?Freien Kameradschaften? und so genannten Autonomen Nationalisten, eine durch die Polizei freigeräumte Route durch Barmbek und trafen dabei auf vielfältigen antifaschistischen Protest. ?Randale gegen Rechts? (Welt Kompakt), ?Hier lodert der Hass? (mopo) oder ?Straßenkrieg der Extremisten? [...]
ANTIFA SUPPORT FÜR ESCHEDE - 21.06.08
Antifaschistische Demonstration gegen Nazitreffen in Eschede Am 21. Juni 2008 wollen Neonazis in Eschede (bei Celle) wieder einmal eine ?Sonnwendfeier? durchführen. Ort der Veranstaltung soll der Hof von Joachim Nahtz sein. Der Hof von Joachim Nahtz in Eschede entwickelte sich zu einem der wichtigsten Treffpunkte der norddeutschen Neonaziszene. Seit Jahren finden dort solche Veranstaltungen statt. Zum einen bietet der [...]
Antifa Infopool Hamburg
1.Mai: Nachbereitung und Einordnung im Antifa-Café am 6.Juni
Nachbereitungsveranstaltung zu den antifaschistischen Aktivitäten am 1. Mai in Hamburg-Barmbek.
Wir erinnern uns:
Am 1. Mai marschierten etwa 1000 Nazis von NPD, ?Freien Kameradschaften? und so genannten Autonomen Nationalisten, eine durch die Polizei freigeräumte Route durch Barmbek und trafen dabei auf vielfältigen antifaschistischen Protest.
?Randale gegen Rechts? (Welt Kompakt), ?Hier lodert der Hass? (mopo) oder ?Straßenkrieg der Extremisten? (Zeit Online) waren die Schlagzeilen zu diesem Tag.
Antifa-Demo am 24.Mai “Das ist unsere Stadt! Keine Stimme den Nazis” in Kiel
Schleswig-Holstein steht kurz vor den Komunalwahlen und in Kiel betreibt die Naziszene den Wahlkampf mit einem ihrer liebsten Mittel: Terror und Gewalt gegen Linke! Verantwortlich für eine aggressive Kampagne gegen linke Strukturen ist nicht zuletzt der frisch aus der Haft entlassene Tankstellenräuber, Waffenhändler und ehemalige NPD-Landesvorsitzende Peter Borchert. Am 24.Mai gehen Antifas gemeinsam mit verschiedenen Initiativen gegen Rassismus und Faschismus auf die Straße. Auch wir aus Hamburg werden sie bei ihrer Demonstration unterstützen!
May 22, 2008
Autonome Linke Hamburg
1.Mai Aftermath
Nach den erfolgreichen Antifa Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 1.Mai in Hamburg gibt es nun die ersten Termine für Soli- bzw. Nachbereitungsveranstaltungen.
So wird Lisa Politt am 1.6. zur Finanzierung der Gegenaktionen am 1.Mai ihr neues Solo Kabarett in der Roten Flora zum Besten geben. Den Flyer und Infos zum Kabarett gibt es HIER.
Am Freitag, den 6. Juni werden im Hamburger Antifa Cafe VertreterInnen autonomer antifaschistischer Gruppen und vom Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR) politische Einschätzungen zum 1. Mai geben. Im Anschluss daran wird eine Diskussion stattfinden, an der alle interessierten AntifaschistInnen teilnehmen können.
Auch in Kiel tut sich einiges: Nachdem es dort seit Mitte April zu Provokationen und Angriffen seitens der FaschistInnen um Peter Borchert auf AntifaschistInnen und Linke Projekte kam, wurde sich mit vielfältigen Aktionen gegen die Übergriffe gewehrt. Neben einigen Militanten Aktionen gegen führende Kieler FaschistInnen fand Anfang Mai eine Demonstration statt, an der sich etwa 600 AntifaschistInnen beteiligten. Diese Demonstration richtete sich nicht nur gegen die FaschistInnen, sondern hatte auch das Ziel, die (Kieler) Öffentlichkeit zu informieren, da die Vorkommnisse der letzten Zeit auf Anweisung der Kieler Polizei und Staatsanwaltschaft in der Medialen Öffentlichkeit totgeschwiegen wurden.
Am Samstag, den 24.5. findet in Kiel erneut eine antifaschistische Demonstration statt. Neben den Vorkommnissen der letzen Monate soll dort auch gegen die NPD, die zur Kommunalwahl in Schleswig-Holstein antritt (u.a. in Kiel mit einer Kreisliste), demonstriert werden. HIER gibt es zwei Aufrufe zur Demo. Treffpunkt für die gemeinsame Anreise aus Hamburg ist um 10:00 Uhr am Reisezentrum/HBF.
Genau eine Woche später können Hamburger AntifaschistInnen ihre Reisefreudigkeit erneut unter Beweis stellen: Denn auch in Bremen werden die FaschistInnen wieder aktiver und natürlich treffen sie auch hier auf entschlossenen antifaschistischen Widerstand. Teil dessen ist eine Demonstration in Bremen-Nord. Treffpunkt für die gemeinsame Anreise aus Hamburg ist um 12:30 Uhr am Reisezentrum/HBF. Genaue Infos gibt´s hier:

May 20, 2008
Undogmatische Antifa Gruppe Bergedorf (Hamburg)
AJZ Jetzt!
Solidarität mit den Glinder Genossen! Seit knapp 2 Jahren versuchen Glinder Jugendliche ein selbstverwaltetes Jugendzentrum zu erkämpfen. Dabei werden ihnen seitens der CDU immer wieder Steine in den Weg gelegt. So ist es z.B. dem offensiven vergraulen von Sponsoren, durch die CDU, geschuldet, dass Glinder Jugendliche kein Zentrum haben. Weiterhin unternimmt die CDU immer wieder Hetz- und Diffarmierungskampagnien gegen die Jugendlichen. Auch der Bürgermeister tut die Forderung nach Selbstverwaltung durch ein simples: "Selbstverwaltung funktioniert nicht!" ab, obwohl es im Kreis Stormarn schon mehrere erfolgreiche Projekte gibt, wie z.B. das AJH in Bargteheide oder wie In Hamburg-Bergedorf das Unserhaus e. V. Deswegen rufen die Glinder Genossen dazu auf, am 24.05 zahlreich nach Glinde zu kommen, um der CDU, am letzten Tag vor der Kommunalwahl, durch eine laute, entschlossene Demo die zähne zu zeigen und ihrer Konservativen Politik eine Absage zu erteilen. Flyer
May 19, 2008
May 18, 2008
May 11, 2008
Undogmatische Antifa Gruppe Bergedorf (Hamburg)
1 Jahr Antifa-Cafè!
Mittlerweile gibt es schon ein Jahr lang das Antifaschistische Info Cafè in Bergedorf! Dies wollen wir am 16. Mai, wie immer am 3. Freitag im Monat, gemeinsam feiern. Es wird ab 18 Uhr eine Grillparty im Garten geben. Zeitgleich gibt es besten Punkrock, sowie Fruchtcocktails im Cafè Flop. Dortige Einnahmen gehen in die Selbstverwaltung des Hauses. Ab 20 Uhr wird dann der obere Trash/Elektro Floor geöffnet, dort gilt Soli- Saufen für die Antifa. In der obersten Etage das Hauses wird es auch zusätzlich einen Chill-Out Bereich geben.
May 09, 2008
May 08, 2008
antifaschistisches hamburger offenes Jugendplenum [AHOJ]
8.mai: ???c???! thank you! merci!
8. Mai
Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus!
Wir sagen Danke! Heute ab 19°° Uhr Grillfeier im Schanzenpark!
May 07, 2008
antifaschistisches hamburger offenes Jugendplenum [AHOJ]
Treffen am 20. Mai
Das nächste Treffen des offenen Jugendplenums findet am 20. Mai wie gewohnt um 18³° Uhr im Infoladen Schwarzmarkt (kleiner Schäferkamp 46) statt.
Einen thematischen Schwerpunkt soll die Gewaltfrage darstellen. Auch diesmal sind wieder alle Interessierten herzlich eingeladen, vorbei zu kommen und am offenen Jugendplenum teilzunehmen! Ihr könnt auch gerne mit eigenen Ideen vorbeikommen!
Desweiteren findet am 8. Mai anlässlich des Tags zur Befreiung des Nationalsozialismus ab 19 Uhr im Schanzenpark eine kleine Grillfeier statt.
Ihr könnt gerne vorbei kommen, Grills sind vorhanden, etwas Essen auch. Ihr könnt aber gerne noch mehr mitbringen!
May 06, 2008
[tag] Hamburg
LISA POLITT - ANTIFA SOLI - 1.6. ROTE FLORA - HH
Gott der Herr hat 7 Zähne von der Überlegenheit der westlichen Zivilisation ?Ein Kabarett- Solo von und mit Lisa Politt Präsentiert von [a²]-Hamburg Kein Zweifel: Aus Frau Dr. Semisch- Brendel hätte etwas ganz Großes werden können. Und wenn Portzner ihr damals an der Uni den Forschungsauftrag nicht vor der Nase weggeschnappt hätte, dann hätte das mit ihrer Karriere auch [...]
May 05, 2008
antifaschistisches hamburger offenes Jugendplenum [AHOJ]
Thank you?
Vielen Dank, dass ihr alle so zahlreich gekommen seid!
Der Naziaufmarsch konnte zwar leider nicht komplett verhindert werden, jedoch mussten die Nazis eine stark verkürzte Route nehmen.
Impressionen gibt es u.a. hier, oder direkt bei Indy. Eine Nachbereitung der autonomen Antifas wird es demnächst hier geben!
Im Rahmen des offenen Jugendplenums wird am Dienstag (6.5.08) um 18³°h im Infoladen Schwarzmarkt (kl. Schäferkamp 46) eine Nachbereitung des Jugendblocks stattfinden. Ihr seid dazu herzlich eingeladen!
Den Redebeitrag, der während der Demo vom Jugendblock verlesen wurde, gibt es hier nochmal zu nachlesen:
Hallo liebe Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde!
Wir sind heute auf der antifaschistischen Bündnisdemonstration mit einem bundesweiten Jugendblock, nicht nur um den von NPD und Freien Kameradschaften geplanten Naziaufmarsch mit allen Mitteln zu verhindern, sondern auch um ein Zeichen für eine antifaschistische Jugendkultur zu setzen.
So wurde hier in Hamburg das offene Antifa-Jugendplenum gegründet, um Jugendlichen und jungen Menschen die Möglichkeit zu geben sich antifaschistisch zu organisieren.
Gerade für junge Menschen ist es oftmals schwer, abseits von vor die Nase gesetzten Weltansichten, sowie Klugscheißerei und Mackertum, selbstständig politische und linksradikale Erfahrungen zu sammeln.
Da Antifaschismus aber hier und heute, gerade in Deutschland, dringend nötig ist, soll mit dem Antifa-Jugendplenum auch Menschen mit geringer politischer Erfahrung die Möglichkeit gegeben werden, mit Gleichgesinnten Konzepte von antifaschistischer, sowie emanzipatorischer, Theorie und Praxis zu entwickeln.
Es geht dabei keineswegs um das Ausleben eines wie auch immer gearteten Jugendfetisches, sondern um einen Ansatz, der es Jugendlichen ermöglichen soll, sich gemeinsam zu politisieren und praktische Ansätze jenseits des durch Familie, Freundinnen und Freunde und Schule immer wieder vorgekauten und durchexerzierten Mainstreams zu entwickeln.
In Zeiten der versuchten Besetzung linker Symboliken und Parolen durch Nazis gilt es, diesem eben auch im Jugendbereich offensiv entgegenzutreten und durch Stärkung antifaschistischer Strukturen einen Riegel vorzuschieben.
Durch das Konzept eines offenen Jugendblocks soll weiterhin versucht werden, den unterschiedlichen Erfahrungsstufen gerecht zu werden.
Daher an alle: Kommt zu uns in den Jugendblock, kommt zum Plenum und checkt unsere Website: ahoj.blogsport.de[AHOJ] im April 2008
May 02, 2008
Antifa Infopool Hamburg
Barmbek, Stalingrad! Danke, Genossinnen und Genossen!
Wir hatten die Nazis ja gewarnt… Heute haben mehrere tausend AntifaschistInnen das Motto “Barmbek, Stalingrad” beim Wort genommen und den Nazis und ihren Beschützern einen wirklich heissen 1.Mai bereitet. Eine ausführlich Auswertung gibt´s bald, erstmal möchten wir uns bei allen bedanken, die heute den Weg nach Barmbek gefunden haben und den Nazis mit allen Mitteln eine Absage erteilt haben!
Aftershowparty: 23Uhr Rote Flora!
Antifa Hamburg
DANKE!
Wir möchten uns an dieser Stelle herzlichst bei unseren Genossen_innen bedanken, die gemeinsam mit vielen tausend Menschen dazu beigetragen haben, dass der Aufmarsch der Neonazis zu einem solchen Fiasko wurde!
Danke!
Eine ausführliche Auswertung der Ereignisse rund um den 1.Mai folgt in Kürze!
Eure Hamburger Antifas
Die Website wird in Betrieb bleiben und z.B. die Nachbereitungstexte veröffentlichen oder aber auf wichtige Termine hinweisen.
Dokumentation eines YouTube Videos:
April 30, 2008
antifaschistisches hamburger offenes Jugendplenum [AHOJ]
Breaking News
Die Antifademo wird nun doch durch Barmbek-Nord laufen!
Die genaue Route:
Auftakt: 10.00 Uhr U/S Barmbek, Wiesendamm
Fuhlsbüttler Strasse bis Ecke Habichtsweg, dort Zwischenkundgebung
Fuhlsbüttler Strasse bis Ecke Nordheimstrasse, dort Zwischenkundgebung
Steilshooper Allee bis Ecke Steilhooper Strasse
Steilshooper Strasse bis Ecke Richheystrasse, dort Abschlußkundgebung
Ebenfalls ist z.B. die beschränkende Auflage, dass Seitentranspis nur 1,5 m lang sein dürfen, aufgehoben worden.
Kommt morgen zahlreich zum antifaschistischen Jugendblock!
Zeigen wir, dass für Nazis weder in Barmbek, noch sonstwo Platz ist!
Anlaufpunkte am 1. Mai gibt es hier:
Saarlandstraße / Wiesendamm (direkt U-Saarlandstraße): Kundgebung vom Fachschaftsrat Soziale Arbeit / 10 -18 Uhr
Infopoint im Fachbereich Soziale Arbeit (Saarlandstraße 30, ebenfalls direkt U-Saarlandstraße): Hier wird es ab 10 Uhr Kaffee geben und Getränke geben. Ab Nachmittag wird es eine Vokü geben. Es gibt Toiletten im Gebäude. Auch werden die aktuellen Informationen zur geplanten NPD-Demonstration dort ausgehangen werden.
Eine große SoliParty findet am 1. Mai ab 23°°Uhr in der Roten Flora statt!
April 29, 2008
Antifa Infopool Hamburg
1.Mai 2008: Nazis in Hamburg stoppen!
Am 1.Mai in Barmbek auf die Straße! Nazis wegrocken! Kapitalismus abschaffen!

Am 1.Mai 2008 werden sich in Hamburg Barmbek tausende AntifaschistInnen auf allen Ebenen und mit allen Mitteln gegen den Aufmarsch der Faschisten stellen. Mach auch Du mit! Auf der Antifa-Demo um 10Uhr in Barmbek, im Antifa-Jugendblock und bei direkten Aktionen gegen den Aufmarsch! Gemeinsam lassen wir den Naziaufmarsch zum Fiasko werden. Barmbek- Stalingrad!
antifaschistisches hamburger offenes Jugendplenum [AHOJ]
aktuelle Infos zum 1. Mai!
Es folgen einige aktuelle Informationen zum geplanten Naziaufmarsch und den Gegenaktivitäten…
Infotelefon: 040 / 43 95 413
Ermittlungsausschuß (EA): 040 / 432 78 778
Die antifaschistische Bündnisdemo findet wie wie geplant um 10°°Uhr am U/S-Bhf. Barmbek (Ausgang Wiesendamm/am Museum der Arbeit) statt! Die Route ist noch nicht bekannt.
Der Jugendblock trifft sich ebenfalls dort, hinter dem Lauti (zu erkennen am Transpi mit dem Bild der Flyer und der Homepage).
Eine gemeinsame Anreise für den Jugendblock (oder andere Interessierte) gibt es auch:
1. Mai // 9:15Uhr // S-Sternschanze (pünktlich)
Die Nazidemo startet nicht (wie zuerst angekündigt) am Bhf. Barmbek, sondern an der S-Bahnstation ‘Alte Wöhr’. Die Route soll vermutl. so aussehen:
Alte Wöhr => Fuhlsbüttler Straße => Drosselstraße => Steilshooper Straße => Rümkerstraße => Langenforth => Alte Wöhr
(umgekehrte Reihenfolge ebenfalls möglich!)
Kartenmaterial könnt ihr u.a. auf den Seiten des autonomen Demobündnisses runterladen. Weitere aktuelle Informationen sind auch immer dort erhältlich!
Rechtshilfe und Tipps zum Umgang mit der Polizei gibt es u.a. hier (EA) oder hier (Rote Hilfe).
Wenn ihr festgenommen werden solltet, meldet euch umbedingt beim EA (besteht auf einen Anruf auf der Wache!!)! Wenn ihr wieder rauskommt, meldet euch auch beim EA wieder “ab”.
Kommt am 1. Mai in den bundesweiten Jugendblock auf der antifaschistischen Bündnisdemo!
Zeigen wir den Nazis, dass weder in Barmbek, noch sonstwo Platz für sie ist!
Antifa Hamburg
Antifaschistischer 1. Mai 2008 / Hamburg
Infostruktur
Am 1.Mai wird es eine neue Form von Infostruktur geben. Diese soll es möglich machen möglichst zeitnah aktuelle Informationen zu Naziaktivitäten und Gegenaktivitäten zu bekommen. Nähere Informationen gibt es hier: www.fsk-hh.org/wiki/infostruktur
Das FSK berichtet live über 93,0 MHz Antenne (Hamburg) und 101,4 MHz (Kabel). Livestream
Außerdem wird das Antifa Infotelefon am Tag besetzt sein. Tel.: 040 43 95 413
"Rechtshilfe"
Die Nummer von Ermittlungsausschuß (EA): 040 432 78 778.
Tips vom EA-Hamburg: Ratgeber
Rechtshilfe Tips der Roten Hilfe “Was tun wenn´s brennt”
Antifaschistische Bündnisdemo
Die antifaschistische Bündnisdemo beginnt um 10 am Wiesendamm, vor dem Museum der Arbeit , direkt am U-/S-Bahnhof Barmbek.
Laut Bescheid des OVG ist nun folgende Route genehmigt:
Auftakt: 10.00 Uhr U/S Barmbek, Wiesendamm
Fuhlsbüttler Strasse bis Ecke Habichtsweg, dort Zwischenkundgebung
Fuhlsbüttler Strasse bis Ecke Nordheimstrasse, dort Zwischenkundgebung
Steilshooper Allee bis Ecke Steilhooper Strasse
Steilshooper Strasse bis Ecke Richheystrasse, dort Abschlußkundgebung
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Die Auflage keine Seitentransparente über 1,5m mitzuführen ist aufgehoben!
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Kartenmaterial wird es rechtzeitig hier geben.
Zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (anders wird es vermutlich schwer werden) könnt ihr diese HVV Spielerei nutzen: Antifaschistischer Fahrplan
Einen Überblick übers HVV Bahn Streckennetz gibt es hier: HVV Plan
Es muss am Tag davon ausgegangen werden das der Fahrplan eingeschränkt ist. In der Vergangenheit wurden z.B. Bahnhöfe auf den Nazirouten nicht angefahren. Ähnlich wird es mit dem Busverkehr sein.
Straßenfest der IG Bau und DGB-Jugend
DGB-Jugend und IG BAU Hamburg haben in Kooperation mit dem Hamburger Bündnis gegen Rechts ein Straßenfest am Hartzlohplatz in Barmbek organisiert, das sich nicht nur inhaltlich, sondern auch praktisch hinter die Proteste im Stadtteil stellt.
Das Fest dient als Anlaufpunkt für alle Antifaschistinnen und Antifaschisten in Barmbek, von den Anwohnerinnen und Anwohnern über Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern, Leuten mit Kindern und Familien bis hin zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der direkten Proteste an der Nazi-Demoroute und der Bündnisdemonstration. Das Straßenfest wird Umschlagsplatz für Informationen, Ort des kalkulierbaren Protestes, sicherer Ort des Ausruhens, Austausches und des Feierns. Es werden zahlreiche lokale und politische Initiativen Infostände aufbauen. Mehr Infos: www.keine-stimme.den-nazis.org
Weitere Anlaufpunkte
Saarlandstraße / Wiesendamm (direkt U-Saarlandstraße): Kundgebung vom Fachschaftsrat Soziale Arbeit / 10 -18 Uhr
Infopoint im Fachbereich Soziale Arbeit (Saarlandstraße 30, ebenfalls direkt U-Saarlandstraße): Hier wird es ab 10 Uhr Kaffee geben und Getränke geben. Ab Nachmittag wird es eine Vokü geben. Es gibt Toiletten im Gebäude. Auch werden die aktuellen Informationen zur geplanten NPD-Demonstration dort ausgehangen werden.
Zur Nazi-Demo…
Die Nazis starten nicht wie ursprünglich angekündigt am U/S Bahnhof Barmbek, sondern am S-Bahnhof Alte Wöhr. Dieser ist sowohl Start und Ende der Route. Ob sie nun loskommen oder eben auch nicht…
Die wahrscheinlichste Route: Alte Wöhr > Fuhlsbüttler Str. > Drosselstraße > Steilshooper Straße > Rümkerstraße > Langenforth > Alte Wöhr
In die Andere Richtung ist auch möglich.
Kartenmaterial wird es ebenfalls rechtzeitig hier geben.
April 28, 2008
Undogmatische Antifa Gruppe Bergedorf (Hamburg)
Gemeinsame Anfahrten aus Bergedorf!
Für das Antifaschistisches LKW- Konzert 29.04 15 Uhr Bahnhof Bergedorf Sozialrevolutionäre Demonstration zum 1.Mai am 30.04 18 Uhr Bahnhof Bergedorf Antifaschistische Bündnisdemo 01.05 9 Uhr Bahnhof Bergedorf
April 23, 2008
Autonome Linke Hamburg
Hamburg, 1. Mai: Naziaufmarsch verhindern!
Auftaktort Gegendemo: 10:00 Uhr U/S-Bahn Barmbek (Ausgang Wiesendamm)
News: +++ vorläufige Route des Naziaufmarsches online +++ Live-Berichterstattung im Radio FSK +++ Antifa Infotelefon: 040/4395413 +++ Ermittlungsausschuss: 040/43278778 +++ 1. Mai Jingle +++ Bericht über die Stimmung im Stadtteil +++ Neuartige Infostruktur am 1. Mai +++ Konsequenzen für führende Hamburger Faschisten +++
Bereits im Vorfeld des 1. Mai gibt es Hamburg äußerst rege Antifaschistische Aktivitäten, die Teil der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Hamburg-Barmbek sind. Hervorzuheben ist hier, neben diversen Infoveranstaltungen, das Antifaschistische LKW Konzert, welches am Dienstag, den 29.4.2008, ab 16:00 Uhr in HH-Barmbek stattfindet. Außerdem findet am 24.4. ein Soli Konzert in der Roten Flora mit “The Now-Denial”, “Egozid” und “We Once Loved” statt.
Auf der Mobilisierungsseite Hamburger Autonomer Antifa Gruppen gibt es aktuelle Infos, verschiedene Aufrufe, eine Infoveranstaltungsübersicht, eine Pennplatzbörse und vieles mehr:

Es wird es auf der Gegendemo einen großen Antifaschistischen Jugendblock geben:

Und last but not least: Der Aufruf Hamburger Autonomer Gruppen:
Internationale Solidarität statt Volksgemeinschaft!
Heraus zum antifaschistischen 1.Mai!
Am 1.Mai wollen NPD und Freie Nationalisten einen bundesweiten Aufmarsch in Hamburg-Barmbek durchführen. Unter dem rassistischen und fadenscheinig antikapitalistischen Motto: ?Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen! Gemeinsam gegen Globalisierung!? soll die alljährliche 1. Mai-Demonstration der Nazis diesmal in Hamburg stattfinden. Der Tag ist von den Nazis nicht beliebig gewählt: Der 1.Mai steht als internationaler Kampftag in der Tradition der linken Arbeiter_innenbewegung. Dennoch versuchen Nazis an diesem Tag, die soziale Frage erneut von rechts zu besetzen.
Eine Bestandsaufnahme
Die in der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung erkämpften Rechte auf eine soziale Absicherung werden in Folge einer neoliberalen Umgestaltung der Gesellschaft mehr und mehr ausgehöhlt. Die diesem Prozess zugrunde liegende kapitalistische Verwertungslogik forciert die Verschärfung sozialer Widersprüche und führt zu fortschreitender Armut. Trotz immer gravierenderer Einschnitte und wachsender sozialer Ungleichheit findet aber höchstens eine individuelle Auseinandersetzung mit der Problemlage statt. Hierbei wird deutlich, dass wir die Frage nach den politischen Ursachen in den Vordergrund stellen müssen, um so mit linksradikaler Kritik dem Problem der Vereinzelung entgegen zu treten. Der zentrale Widerspruch des Kapitalismus, der zwischen Kapital und Arbeit besteht, ist deutlich spürbar. So müssen die meisten Menschen in lohnabhängigen Beschäftigungsverhältnissen unter immer schlechteren Bedingungen ihre Arbeitskraft verkaufen, um leben zu können. Der durch die Lohnarbeit erzielte Profit kommt aber nur denjenigen zu gute, die Besitzer_innen von Produktionsmitteln sind und die Ausbeutung der Arbeitskraft organisieren.
Nazis machen auf sozial
Seit einigen Jahren haben Nazis das Thema der sozialen Frage auch für sich entdeckt. Besonders offensichtlich wird das durch den Versuch, sich bei den Protesten gegen die Hartz IV-Reformen als ?Anwalt der kleinen Leute? darzustellen. Durch ein bürgernahes Auftreten und eine vermeintlich antikapitalistische Rhetorik versuchen Nazis, die dem Kapitalismus innewohnenden sozialen Widersprüche von rechts zu erklären.
Als Gegenentwurf zur Globalisierung konstruieren sie eine ?Volksgemeinschaft?, deren Wohl von äußeren wie inneren Feinden bedroht sei. Der Angriff von Außen erfolge angeblich durch das ?internationale Finanzkapital?. Dabei stehe das Finanzkapital stellvertretend für eine vermeintlich jüdische Weltverschwörung. Das Argumentationsmuster der Nazis folgt somit antisemitischen Stereotypen. So sei zwischen dem ?jüdisch-raffenden? und dem ?deutsch-schaffenden? Kapital zu unterscheiden. Ziel der Nazis ist eine auf biologistischer und rassistischer Basis konstruierte ?Volksgemeinschaft?. In dieser stehe das hierarchisch organisierte völkische Kollektiv im Mittelpunkt. Das deutsche Kapital wie auch der dem Arbeitsethos unterworfene ?deutsche Arbeiter? habe allein der Nation zu dienen. So wird unterstellt, dass alle dieser Gemeinschaft Angehörenden ein gemeinsames Interesse hätten. In Abgrenzung dazu werden im Inneren diejenigen zu ?Volksfeinden? erklärt, die sich diesem Weltbild nicht unterordnen wollen oder können.
?Nationaler Sozialismus? - das kennen wir schon!
Nazis reduzieren den Kapitalismus lediglich auf jene Geschäfte, in denen nicht Geld gegen Ware, sondern Geld gegen Geld getauscht wird. Damit werden die Grundlagen der bürgerlich-kapitalistischen Wirtschaftsform jedoch nicht in Frage gestellt. Stattdessen treten Nazis für eine Sozialpartnerschaft mit dem deutschen Kapital ein. In dieser habe das ?Unternehmertum? der Nation zu dienen, Zwangsarbeitsdienste sollen eingefordert und unabhängige Gewerkschaften beseitigt werden. Wenn NPD und Freie Kameradschaften in diesem Zusammenhang von einem ?nationalen Sozialismus? sprechen, meinen sie die Gleichsetzung von ?Volksgemeinschaft? und Sozialismus mit möglichst unabhängiger Wirtschaft und kultureller Einförmigkeit. Dieser Sozialismusbegriff der Nazis hat jedoch nichts mit dem eigentlichen Sozialismus zu tun und verschaffte der nationalsozialistischen Herrschaft lediglich einen scheinbar revolutionären Anstrich. Tatsächlich blieb die kapitalistische Gesellschaftsordnung im Nationalsozialismus völlig unangetastet. Stattdessen wurden große Teile der deutschen Wirtschaftselite eifrig hofiert, da ohne ein Zusammenspiel der NS-Führung mit der Wirtschaft an eine Machtübergabe nicht zu denken war.
Der ?nationale Sozialismus? der Nazis bezieht sich jedoch nicht nur inhaltlich auf die nationalsozialistische Ideologie. Auch praktisch dient der deutsche Faschismus hier als Vorbild. Nachdem die NSDAP den 1. Mai 1933 zum ?Feiertag der nationalen Arbeit? erklärte und zum Anlass für Propagandamärsche umwandelte, stürmten am 2. Mai 1933 SA und SS-Trupps die deutschen Gewerkschaftshäuser. In der Folge zerschlugen die Nazis sämtliche Arbeiter_innenorganisationen und viele Vertreter_innen der traditionellen Arbeiter_innenklasse kamen ins KZ und wurden ermordet. Das ?Gesetz [?] zur Ordnung im Betrieb? von 1934 zeigt auf, was unter einer ?völkischen Sozialpartnerschaft? zu verstehen ist. Der Unternehmer wurde als ?Führer des Betriebs? und die Arbeiter_innen als dessen ?Gefolgschaft? festgelegt. Lohnkämpfe und jegliche Streiks wurden verboten. Was weiter folgte, ist bekannt ?
Der 1. Mai gehört uns!
Als Antifaschist_innen treten wir für eine herrschaftsfreie und klassenlose Gesellschaft ein. Diese lässt sich weder mit dem völkischen Konzept der Nazis noch mit dem bürgerlich- kapitalistischen System erreichen. Grundlage für ein solidarisches und emanzipatorisches Zusammenleben ist die gesellschaftliche Aneignung der Produktionsmittel und die Überwindung der herrschenden Verhältnisse. Ein Kampf gegen die im Kapitalismus zugespitzten sozialen Widersprüche wie Rassismus, Antisemitismus und Sexismus kann nur so geführt werden.
Weder am 1. Mai noch an einem anderen Tag werden wir es zulassen, dass Nazis ungehindert ihr menschenverachtendes Weltbild propagieren können. Wir werden uns ihnen mit vielfältigen Aktionsformen entgegen stellen! Dass wir dabei mit Einschränkungen von staatlicher Seite rechnen müssen, macht deutlich, dass der so genannte staatliche Antifaschismus nicht mehr als ein Lippenbekenntnis ist. Dies zeigte sich, neben vielen anderen negativen Beispielen, besonders bei dem gezielten Übergriff der Hamburger Polizei auf eine antifaschistische Bündnisdemonstration am 31. Januar 2004 in Hamburg-Barmbek. Dort wurde die Demonstration mit Wasserwerfern und unter Schlagstockeinsatz von der Polizei angegriffen. Unterdessen wurde auch der Lautsprecherwagen, in dem die Auschwitz-überlebende Esther Bejarano saß, heftig attackiert. Während Nazis in unmittelbarer Nähe unter dem Schutz eines massiven Polizeiaufgebotes ungehindert marschieren konnten, wurde antifaschistischer Protest durch den Staat behindert und kriminalisiert.
Das Ziel bleibt, ein breites antifaschistisches Bewusstsein zu schaffen. Der 1. Mai steht in der Tradition der linken Arbeiter_innenbewegung und gehört somit uns! Zeigen wir, dass die Nazis weder in Hamburg noch sonst wo auf die Straße gehören, sondern wie das kapitalistische System auf den Müllhaufen der Geschichte! Deshalb beteiligt euch an der antifaschistischen Bündnisdemonstration am 1. Mai in Hamburg-Barmbek!
Heraus zum antifaschistischen 1. Mai!
Nazis von der Straße fegen!
Kapitalismus abschaffen!
Der Aufruf als PDF
April 22, 2008
antifaschistisches hamburger offenes Jugendplenum [AHOJ]
Treffen am 28. April
Aufgrund des antifaschistischen LKW-Konzerts (Wir berichteten) findet das nächste offene Jugendplenum nicht - wie sonst - am Dienstag, sondern am Montag, dem 28. April statt! (Wie immer im Infoladen Schwarzmarkt, kleiner Schäferkamp 46, 20357 Hamburg, jedoch erst um 18:30 Uhr!)
Kommt zahlreich und bringt eure Freund_innen mit!
In dem Zusammenhang weisen wir auch auf die Infoveranstaltung an diesem Donnerstag (24. April) um 19°°Uhr in der Roten Flora (Schulterblatt 71) hin, dort wird es die aktuellen Informationen sowohl zum Stand der Nazidemo, als auch zum Jugendblock geben!
Wir freuen uns auf euch!
April 16, 2008
Autonome Linke Hamburg
Auswertung der Antifaschistischen Aktivitäten am 29.3.08 in Lübeck
Wir haben uns dazu entschlossen, diesen Tag noch einmal gründlich zu betrachten, weil es unserer Meinung nach einige Punkte gibt, an denen sich gut erkennen lässt, warum der Tag für die (autonome) antifaschistische Linke weit hinter den Erwartungen zurück geblieben ist. Dieser Text soll als solidarische Kritik verstanden werden. Wir erheben keinesfalls den Anspruch, die berühmte Weisheit mit den noch viel berühmteren Löffeln gefressen zu haben. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass wir Teile der Kritik, die wir in diesem Text äußern, auch an uns selbst richten.
Die Mobilisierung in Lübeck
Es gab im Vorfeld des 29.3. neben den typischen Aktivitäten wie diversen Infoveranstaltungen in Norddeutschland und Plakaten einige (kreative) Aktionen. Hervorzuheben ist hier die fast geglückte Blockade der Nazimahnwache zwei Wochen vor dem Aufmarsch in der Lübecker Innenstadt, zu der die Nazis nur intern mobilisierten. Trotzdem konnten innerhalb kürzester Zeit mehr als dreihundert AntifaschistInnen mobilisiert werden, die die Fußgängerzone an ihren beiden Hauptzugängen erfolgreich blockierten. Die Nazis blieben dadurch weitgehend unter sich. Die Bullen, die mit einem massiven Aufgebot inkl. BFE vor Ort waren, schützten die Nazis mit brutalen Knüppeleinsätzen und Pfefferspray. Eine weitere Aktion war ein sogenannter ?Flashmob?, der wenige Tage vor dem 29.3. inmitten der Lübecker Innenstadt stattfand. Etwa 40 jugendliche AntifaschistInnen erläuterten den PassantInnen mittels dieser unangemeldeten Aktion das Blockadekonzept, welches am 29.3. zum Einsatz kommen sollte. Darüberhinaus gab es schon im Vorfeld eine gute Zusammenarbeit mit den AnwohnerInnen aus dem Stadtteil St. Lorenz Süd. Diesen Stadtteil hatten sich die Nazis gemeinsam mit der Lübecker Versammlungsbehörde ausgesucht. Bei mehreren AnwohnerInnenversammlungen wurden die Menschen über den Naziaufmarsch wie auch über den zu erwartenden Ablauf des 29.3. aufgeklärt. Viele AnwohnerInnen zogen dann an dem Tag die Konsequenz, gegen den Aufmarsch mit vielfältigen Mitteln zu protestieren. Insgesamt konnte man also einigermaßen zuversichtlich in Richtung 29.3. blicken.
Die Mobilisierung in Hamburg
In Hamburg fanden im Vorfeld gleich zwei Infoveranstaltungen statt, die zusammengenommen relativ gut besucht waren. Insgesamt reichten diese quantitativ aber nicht an die der Vorjahre heran, was unserer Meinung nach v.a. daran gelegen haben mag, dass für die Infoveranstaltung in der Flora kaum mobilisiert wurde. Auch wurden beide Veranstaltungen nicht dazu genutzt (auch von uns nicht), ein Konzept für die Anreise aus Hamburg zu erarbeiten, vorzustellen und zu diskutieren. Dieser Fakt stellt für uns den größten Fehler in der Mobilisierung in Hamburg dar, denn seit einiger Zeit erfreuen sich die gemeinsamen Anreisen aus HH zu (antifaschistischen) Demonstrationen durchaus größerer Beliebtheit: Im letzten Jahr sind allein nach Lübeck schätzungsweise an die 400 Leute gefahren. Mit so vielen Leuten lässt sich gut was auf die Beine stellen. Außerdem gab es im Jahr 2007 ein einigermaßen erfolgreiches Konzept, den Nazis, die aus oder über Hamburg nach Lübeck fahren wollten, die Anreise erheblich zu erschweren. Insbesondere wegen der positiven Erfahrungen mit diesem Konzept fragen wir uns, warum dieses Konzept nicht (den Gegebenheiten angepasst) wiederholt wurde. Möglich wäre dies durchaus gewesen, da sich bereits im Vorfeld abzeichnete, dass wieder viele Leute nach Lübeck fahren würden. Es gab auch kein Konzept für das Verhalten bei der Ankunft im Lübecker Bahnhof, stattdessen haben wir uns von den Bullen im Wanderkessel zur angemeldeten Kundgebung zwingen lassen. Auch hätte, zumindest was die Anreise betrifft, eine Zusammenarbeit mit Gruppen aus anderen Städten erfolgen müssen (z.B. mit Antifas aus Kiel und dem nördlichen Schleswig-Holstein). Um es auf den Punkt zu bringen: Wir haben die Möglichkeiten, die wir an diesem Tag hatten, bei weitem nicht ausgenutzt!
Der Tag in Lübeck
Aufgrund des nicht vorhandenen Hamburger Konzepts hielten sich die meisten (Hamburger) Antifas am Kundgebungsort des Bündnisses ?Wir können sie stoppen? vor dem Lübecker Holstentor auf. Wir halten den Ort der Kundgebung für sehr ungünstig, was sich letztlich an diesem Tag auch gezeigt hat. Von dort aus kommt man nur über 3 Brücken in den Stadtteil, da die Trave die Wallhalbinsel von St. Lorenz Süd trennt. Es war so für die Bullen äußerst einfach, den Weg vom Kundgebungsort in den Stadtteil dichtzumachen. Diese Tatsache war VertreterInnen des Bündnisses bekannt. Um die Blockaden zu durchbrechen, oder wenigstens zu umgehen, wurde auf das Block G8 Konzept in Heiligendamm zurückgegriffen. Mit Hilfe der ?5 Finger-Taktik? (in Lübeck kamen nur drei ?Finger? mit jeweils mehreren hundert Menschen zum Einsatz) wollte man nach St. Lorenz Süd gelangen. Wir bezweifeln allerdings, ob in Lübeck ernsthaft an den Erfolg einer solchen Taktik geglaubt wurde. Jede/r, der/die auch nur ein bisschen Erfahrung mit Durchbrüchen durch Polizeiketten hat, wird sich im Klaren über die Schwierigkeiten sein, fünf-reihige Bullenketten samt Hamburger Gittern, quer gestellten Wannen und Wasserwerfern zu durchbrechen. Noch dazu, wenn diese auf Brücken postiert sind und man keine Möglichkeit hat, um diese Ketten herumzukommen. Letztendlich sehen wir dieses Konzept an diesem Tag als komplett gescheitert an. An keinem der drei Punkte, an deren die Bullenketten irgendwie überwunden werden sollten, hat dies auch nur ansatzweise geklappt. Nicht nur wir stellen uns die Frage, warum keine zweite Kundgebung direkt im Stadtteil, oder zumindest auf der anderen Seite der Trave angemeldet wurde. Warum hat das BAAN nicht auf der angemeldeten Demo im Viertel beharrt (Klagen)? So hätte auch eine reelle Chance bestanden, zum Naziaufmarsch zu gelangen. Wir vermuten, dass dies von einigen Gruppen innerhalb des Bündnisses nicht gewollt war, um stattdessen den symbolträchtigen Ort (Holstentorplatz) zu ?besetzen?. In den Jahren zuvor galt dies auch für uns als ein wichtiges Ziel, da dies ein strategisch günstiger Punkt ist, um zu verhindern, dass die Nazis in die Lübecker Innenstadt kommen. 2006 gelang das immerhin, 2007 verlief der Aufmarsch für die Nazis in keinster Weise zufriedenstellend, so dass die Nazis sehr dankbar für die (von der Lübecker Versammlungsbehörde) angebotene Alternativroute waren und diese auch gerne annahmen. Auch dies zeichnete sich bereits im Vorfeld des 29.3. ab. Spätestens hier hätte sich das Bündnis Alternativen überlegen müssen, ohne den Platz vor dem Holstentor aufzugeben. Die Tatsache, dass die Nazis aufgrund des antifaschistischen Widerstands die Innenstadt aufgaben, ist für uns nur ein Teilerfolg. Oberstes Ziel muss weiterhin sein, diesen und andere Naziaufmärsche möglichst zu verhindern. Das Kleingruppen-?Konzept?, welches vom BAAN für diesen Tag als Option ins Spiel gebracht wurde, stellt für uns eher eine Phrase, als ein tatsächliches Konzept dar (nach dem Motto: ?Das wird schon irgendwie hinhauen?). Das genaue Gegenteil ist eingetreten. Die Chance, den Nazis kräftig die Suppe zu versalzen, wurde an diesem Tag verschenkt.
Ein weiterer Kritikpunkt ist für uns das Verhalten einiger Personen und Gruppen im Bündnis. Um es gleich vorweg zu sagen: Wir sind zu solchen Anlässen wie dem Naziaufmarsch in Lübeck grundsätzlich für eine Zusammenarbeit mit Gruppen außerhalb des Autonomen/Linksradikalen Spektrums. Diese Zusammenarbeit wird aber spätestens dann fraglich, wenn die Basis eines Bündnisses- die Loyalität der Bündnispartner zueinander- gar nicht vorhanden ist. So fanden wir es zum Beispiel unerträglich, uns am Holstentorplatz die Rede eines Kirchenvertreters anhören zu müssen, in der u.a. den Bullen dafür gedankt wurde, ?dass sie diese Kundgebung ermöglichen?. Zynischer weise hatten die Bullen erst eine halbe Stunde zuvor einige Antifas auf dem Weg zur Kundgebung noch grundlos zusammengeknüppelt. Ganz zu schweigen von dem Hintergrund, was zwei Wochen zuvor bei der Nazimahnwache passiert war und im späteren Tagesverlauf an diesem 29.3. geschehen sollte.
Die ?Krönung? dieser Farce folgte in einem morgens aufgenommenen Fernsehinterview (NDR): Der Lübecker Propst machte sich darin an erster Stelle mehr Sorgen um vermeintliche linke Krawallmacher an diesem Tag. Den bevorstehenden Naziaufmarsch erwähnte er lediglich nachrangig. Als Teil der radikalen Linken ist uns die Tatsache, wie man mit solchen Leuten oder Institutionen selbst in anlass bezogenen Bündnissen überhaupt koalieren kann, unverständlich! Die Unterscheidung des Kundgebungsveranstalters zwischen vermeintlich ?guten? Bullen (die Schleswig Holsteiner, bzw. Lübecker) und den ?bösen? Bullen (die Berliner) halten wir für mehr als naiv und anbiedernd. Fakt war und ist, dass die Bullen gemäß ihrer Funktion den Nazis immer und überall reibungslose Aufmärsche versuchen zu ermöglichen, während sie an anderer Stelle AntifaschistInnen verletzen und/oder festnehmen. Das waren und sind keinesfalls nur olivgrüne BFE´s aus Berlin.
Nichtsdestotrotz?
? muss festgehalten werden, dass die Nazis mit ihrem Ziel, einen Aufmarsch durch die Lübecker Innenstadt durchzuführen, vorerst gescheitert sind. Allein diese Tatsache hat für einigen Unmut unter den Nazis gesorgt. Sie konnten auch nicht, anders als befürchtet, mehr TeilnehmerInnen als 2007 (ca. 350 Nazis) mobilisieren. Und auch wenn die meisten der ca. 2000 AntifaschistInnen nicht einmal nach St. Lorenz Süd gelangten: Völlig ungestört konnten die Nazis nicht marschieren. Neben vielfältigen (lauten) Aktionen der AnwohnerInnen im Stadtteil und einiger weniger Antifas schaffte es eine Sitzblockade von jungen Antifas und einigen Bürgern, die Nazis längere Zeit aufzuhalten. Den Nazis ist trotz aller Widrigkeiten klar gemacht worden, dass sie dort unerwünscht sind. Was wir ausdrücklich begrüßen ist, dass die Bullengewalt an diesem Tag nicht widerstandslos hingenommen wurde und sich teils militant gegen Übergriffe seitens der Bullen gewehrt wurde. Und ob die Hamburger Gitter wieder vom Grund der Trave geborgen werden können, bleibt dahingestellt. Auch die vom BAAN organisierte Antirepressionsdemo in Lübeck am darauffolgenden Tag, an der über hundert Menschen aus dem autonomen Antifaspektrum teilnahmen, schaffte es, die Bullengewalt vom 29.3. in der (Lübecker) Öffentlichkeit zum Thema zu machen. Es gab mehrere Medienberichte über die Demo und ihren Anlass. Gut ist auch, dass auf der Kundgebung am 29.3. vom Lauti aus dazu aufgefordert wurde, dokumentierte Bullengewalt den DemoveranstalterInnen zur Verfügung zu stellen. Wir sind sehr gespannt, zu welchen Ergebnissen dies letztendlich führen wird.
Wir kommen wieder ? keine Frage?
Auch im Frühjahr 2009 wollen Nazis um den Lübecker Jörn Lemke wieder einen ?Gedenkmarsch? durchführen. Und natürlich soll dieser Aufmarsch möglichst verhindert werden. Dabei ist es von Vorteil, wenn sich viele Menschen möglichst kreativ und entschlossen den Nazis in den Weg stellen. Jetzt in Verdrossenheit zu verfallen und zu sagen ?Was soll ich in Lübeck, da geht sowieso nix?, bringt uns nicht weiter. Ferner sollten wir uns als reisefreudige AntifaschistInnen überlegen, wie wir uns in die Vorbereitung der Aktionen gegen Naziaufmärsche in Lübeck und anderswo einbringen können.
WIR SEHEN UNS AM 1. MAI IN HAMBURG!
Autonome Linke [ALi], Hamburg im April 2008
antifaschistisches hamburger offenes Jugendplenum [AHOJ]
Vorbereitungen zum Jugendblock
Der 1. Mai rückt immer näher und wir wollen bereit sein!
Daher treffen wir uns am Samstag, den 19. April ab 11°° Uhr in der Roten Flora, um gemeinsam Transpis zu malen. Kommt daher zahlreich und mit kreativen Ideen, damit wir am 1. Mai gemeinsam unsere Inhalte auf die Strasse tragen können.
Das nächste offene Jugendplenum findet am Dienstag, den 22. April, wieder um 18°°Uhr und wieder im Infoladen Schwarzmarkt (kleiner Schäferkamp 46) statt, auch dort seid ihr alle herzlich eingeladen!
Desweiteren findet am 29.4. ein antifaschistisches LKW-Konzert statt.
16.00- 18.00 Uhr
Kundgebung und musikalisches Warm-up: Barmbeker Busbahnhof (Fuhlsbüttlerstr./ EckeDrosselweg)
18.00- 22.00 Uhr
Antifaschistisches LKW-Konzert: U/S- Bahnhof Barmbek/ am Museum der Arbeit
Folgende Bands und Musiker werden bei dieser Veranstaltung ihr musikalisches Statement gegen den geplanten Aufmarsch von Neonazis der ?Freien Kameradschaften? und der NPD am 1. Mai 2008 in Hamburg-Barmbek abgeben und damit die breite Mobilisierung zur Verhinderung des Aufmarsches unterstützen:
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Deichkind
schneller autos organisation
holger burner & phillie brandt
samy
deluxe
jan delay
miss leema
silly walks soundsystem
turbostaat
knarf rellöm trinity
plemo
Gemeinsam rocken wir Hamburg! 1.Mai-Mobilisierung, live on stage!
Alle Infos gibt es auf der Homepage der Veranstalter_innen.
April 14, 2008
Antifa Hamburg
Antifaschistisches LKW-Konzert
Dienstag 29.4.2008 in Hamburg Barmbek
16.00- 18.00 Uhr
Kundgebung und musikalisches Warm-up: Barmbeker Busbahnhof (Fuhlsbüttlerstr./ EckeDrosselweg)
18.00- 22.00 Uhr
Antifaschistisches LKW-Konzert: U/S- Bahnhof Barmbek/ am Museum der Arbeit
Folgende Bands und Musiker werden bei dieser Veranstaltung ihr musikalisches Statement gegen den geplanten Aufmarsch von Neonazis der “Freien Kameradschaften” und der NPD am 1. Mai 2008 in Hamburg-Barmbek abgeben und damit die breite Mobilisierung zur Verhinderung des Aufmarsches unterstützen:
Deichkind
schneller autos organisation
holger burner & phillie brandt
samy
deluxe
jan delay
miss leema
silly walks soundsystem
turbostaat
knarf rellöm trinity
plemo
Gemeinsam rocken wir Hamburg! 1.Mai-Mobilisierung, live on stage!
April 13, 2008
Antifa Infopool Hamburg
Gemeinsam rocken wir Hamburg! 1.Mai-Mobilisierung, live on stage!
Am 1.Mai heisst es auf die Straße gehen, gegen Nazis, Staat und Kapital. Für die soziale Revolution! Aktiv werden kann man dabei auf den unterschiedlichsten Wegen und mit verschiedensten Mitteln. Schon im Vorfeld aktiv wird eine ganze Reihe von Künstlern, die dazu aufrufen sich am 1.Mai eindeutig gegen Nazis zu positionieren. Open-Air, live, in farbe und auch noch for free stehen am Dienstag, dem 29.April, folgende Acts auf der LKW-Bühne in Barmbek: deichkind / schneller autos organisation / holger burner& phillie brandt / samy deluxe / jan delay / miss leema / silly walks soundsystem / turbostaat / knarf rellöm trinity / plemo
Wo und wann genau?
antifaschistisches hamburger offenes Jugendplenum [AHOJ]
Gründung des antifaschistischen offenen Jugendplenums
Im Rahmen des Jugendkongresses “Her mit dem schönen Leben”, der vom 11. bis 13. April in Hamburg stattfand, wurde die antifaschistische Hamburger offene Jugendgruppe [AHOJ] gegründet.
Eine der ersten Ziele wird es sein, am 1. Mai einen starken antifaschistischen Jugendblock auf die Straße zu bekommen, und den geplanten Naziaufmarsch zu verhindern.
Wenn auch du Lust hast, dich antifaschistisch und herrschaftsfrei zu engagieren, bist du herzlich eingeladen am ersten offenen Treffen teilzunehmen:
Dienstag, 15. April ‘08 / 18°°h / Infoladen Schwarzmarkt
(Infoladen Schwarzmarkt / kleiner Schäferkamp 46 / 20357 Hamburg
Wenn du noch fragen hast, kannst du dich über das Kontaktformular mit uns in Verbindung setzen!
April 09, 2008
Undogmatische Antifa Gruppe Bergedorf (Hamburg)
Politics, Party and Action!
Jugendkongress”Her mit dem schönem Leben!” 11- 13.04.2008 / Beginn 17 Uhr / Anreise zum Kongress / Hamburg Antifa-Cafè in Bergedorf zum Thema “1. Mai - No Nazi-Day” 18.04.2008/ 19 Uhr / Wentorfer Str. 26 / Hamburg- Bergedorf Neu: Antifaschistisches LKW- Konzert 29.04.2008 / 16 -22 Uhr /Barmbeker Busbahnhof (Fuhlsbüttlerstr./ Ecke Drosselweg) / Hamburg-Barmbek Sozialrevolutionäre Demonstration zum 1.Mai 30.04.2008 / [...]
Wir sind bereit! Naziaufmarsch verhindern!
Nazis der NPD und freien Kameradschaften wollen am 1. Mai einen Großaufmarsch unter dem Motto ?Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen ? Gemeinsam gegen die Globalisierung? in Hamburg-Barmbek durchführen. Mit dieser einfach gestrickten Globalisierungskritik versuchen die Nazis eine simple Lösung auf die sozialen Fragen der Globalisierung zu geben, sowie weitere Anhänger_innen zu gewinnen. Doch dieser [...]
[tag] Hamburg
1. Mai 2008 ? Klassenkampf statt Volksgemeinschaft
1. Mai 2008 ? Klassenkampf statt Volksgemeinschaft Für den 1. Mai 2008 rufen NPD und ?Freie Nationalisten? ihre Anhänger_innen und Sympathisant_innen zur bundesweiten Demonstration in Hamburg-Barmbek auf. Der 1. Mai ist dabei für die Neonazis kein beliebiger Anlass, sondern der Versuch, den internationalen Kampftag der Arbeiter_innen für eigene Zwecke zu instrumentalisieren, zum ?Tag der deutschen [...]
[tag] + GENOSSEN_INNEN => [a²] - Hamburg
Ahoi! Die [tag] - hamburg gibt es in ihrer bisherigen Form nicht mehr. Wir sind mit der [AG] Pronto & Teilen der ALi fusioniert. Wir werden in Zukunft als [a²] in Hamburg linksradikale, antifaschistische & feministische Politik machen. Zu erreichen sind wir unter a2@nadir.org - ein Website kommt die Tage. Unsere alte Email Adresse (tag@nadir.org) läuft [...]
April 08, 2008
antifaschistisches hamburger offenes Jugendplenum [AHOJ]
Aufruf: Wir sind bereit! Naziaufmarsch verhindern!
Aufruf zum antifaschsitsichen Jugendblock am 1.Mai 2008 auf der antifaschistischen Bündnisdemontration gegen den geplanten Naziaufmarsch.
Wir sind bereit! Naziaufmarsch verhindern!
Nazis der NPD und freien Kameradschaften wollen am 1. Mai einen Großaufmarsch unter dem Motto ?Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen ? Gemeinsam gegen die Globalisierung? in Hamburg-Barmbek durchführen.
Mit dieser einfach gestrickten Globalisierungskritik versuchen die Nazis eine simple Lösung auf die sozialen Fragen der Globalisierung zu geben, sowie weitere Anhänger_innen zu gewinnen. Doch dieser Gedanke beinhaltet eben keine gerechtere Welt für alle, vielmehr wollen sie mal wieder ihre menschenverachtende, rassistische und antisemitische Weltanschauung in die Öffentlichkeit tragen, denn unter einer besseren Welt verstehen die NPD und freien Kameradschaften eine nationale Volksgemeinschaft. Das Prinzip der Volksgemeinschaft stammt direkt aus dem Nationalsozialismus. Hierbei war neben der Zugehörigkeit zur ?arischen Rasse? auch die bedingungslose Akzeptanz und Unterstützung des nationalsozialistischen Gedankenguts Vorausgesetzt, um nicht selber ins Visier der Nazis zu geraten. Was mit den Menschen passierte, die nicht in diese Weltanschauung passten, ist bekannt. Jüdinnen und Juden, Homosexuelle, Behinderte, Roma und Sinti und Linke wurden verfolgt und systematisch ermordet. Dies sind jedoch noch längst nicht alle Gruppen die unter dem Nationalsozialismus zu leiden hatten, jegliche Form von Protest wurde im Keim erstickt, Gewerkschaften verboten.
Selbst der 1. Mai, welcher seit 1890 ein traditioneller Kampftag der Arbeiter_innenbewegung ist, wurde von den Nazis vereinnahmt und in den ?Tag der nationalen Arbeit? umbenannt.
Daher ist es gerade am 1. Mai wichtig, den Nazis zu zeigen, was wir von ihrer menschenverachtenden Ideologie halten, Die Verhinderung eines Naziaufmasches reicht uns jedoch nicht, wir treten ein für eine Welt, die frei ist von herrschenden Unterdrückungsmechanismen wie Sexismus, Rassismus und Antisemitismus. Auch dafür wollen wir am 1. Mai auf die Straße gehen, um diesen Tag wieder zu dem zu machen, was er einmal war. Dem Kampftag der internationalen Arbeiter_innenbewegung ? dem Kampftag für eine bessere Welt.
Kommt zum antifaschistischen Jugendblock auf der Antifademo am 1. Mai in Hamburg-Barmbek!
Des Nazis neue Kleider
Alle Nazis tragen Glatze und Springerstiefel? Fehlanzeige! Das martialische Aussehen und eindeutig rechte Symbole wie z.B. Keltenkreuze haben in der Naziszene an Bedeutung verloren. Stattdessen wird nun versucht, sich an alternative, subkulturelle Lifestyles anzupassen oder die menschenverachtende Ideologie hinter bürgerlichem Aussehen zu verstecken. Nazis mit Piercings und in sportlichen Klamotten sind heute keine Seltenheit mehr. Einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet hat die Nazimarke ?Thor Steinar?, die mit unauffälliger nordischer Symbolik zwar Nazi-szenetauglich ist, den Träger jedoch nicht gleich als Neonazi outet.
Was damit bezweckt werden soll, ist klar: Biederes Aussehen kommt beim Normalbürger nun mal besser an als der Auftritt im Kampfoutfit. Und vielleicht lassen sich ja ein paar Jugendliche täuschen und vermuten nun, dass die extrem rechte Szene eine Subkultur wie jede andere sei, oder dass rechtes Gedankengut auch in ihrer Szene einen Platz hätte. Zeigen wir den Nazis, dass sie damit nicht durchkommen! Weder am 1. Mai noch sonstwann!
Alleine machen sie dich ein?
Leider kann es bei Demos oder bei der Blockade von Naziaufmärschen immer wieder zu Problemen mit der Polizei kommen, daher hier ein paar Demo-Tipps:
Geh am besten mit deinen Freund_innen zur Demo, denn sollte es etwas chaotischer werden, könnt ihr gegenseitig auf euch achten. Während der Demo oder bei Stress ist es ratsam, durch gegenseitiges Einhaken Ketten zu bilden. Dies bringt nicht nur mehr Struktur und Ordnung in das Geschehen, sondern bringt auch mehr Spaß und schützt dich und andere vor Übergriffen.
Solltest du oder ein_e Freund_in von der Polizei mitgenommen werden, solltest du dich beim EA (Ermittlungsausschuss, Telefonnummer des Hamburger EA: 040/432 78 778) melden, dieser kümmert sich dann um die Gefangenen.
Denk bitte daran: Bei der Polizei musst du nix sagen, weder über die Situation vor der Festnahme, noch über sonstige Dinge, wie z.B. über deine Freund_innen oder deine Schule. Das einzige was du bei der Polizei angeben musst, ist dein voller Name, deine Anschrift, dein Geburtsdatum und eine ungefähre Berufsbezeichnung (z.B. Schüler_in).
Falls du unter 18 bist wird die Polizei eine Telefonnummer von deinen Eltern verlangen, um diese zu benachrichtigen, diese musst du ihnen jedoch nicht geben. Solltest du dies nicht tun, wirst du vermutlich vom Kinder- und Jugendnotdienst nach Hause gebracht werden, was dir evtl. Stress mit deinen Eltern erspart, da sie so möglicherweise nichts von deinem Aufenthalt bei der Polizei erfahren.
Weitere Infos zum Thema Demoverhalten gibt es u.a. in der Broschüre ?Was tun wenn?s brennt?? von der Rote Hilfe (www.rote-hilfe.de).
Aufrufer_innen:
- [aujah] - autonome Jugendantifa Hamburg
- [uAGB] - undogmatische Antifagruppe Bergedorf
- Antifa Pinneberg
- AbJetzt! - Linke Jugend
Des Nazis neue Kleider
Alle Nazis tragen Glatze und Springerstiefel? Fehlanzeige! Das martialische Aussehen und eindeutig rechte Symbole wie z.B. Keltenkreuze haben in der Naziszene an Bedeutung verloren. Stattdessen wird nun versucht, sich an alternative, subkulturelle Lifestyles anzupassen oder die menschenverachtende Ideologie hinter bürgerlichem Aussehen zu verstecken. Nazis mit Piercings und in sportlichen Klamotten sind heute keine Seltenheit mehr. Einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet hat die Nazimarke ?Thor Steinar?, die mit unauffälliger nordischer Symbolik zwar Nazi-szenetauglich ist, den Träger jedoch nicht gleich als Neonazi outet.
Was damit bezweckt werden soll, ist klar: Biederes Aussehen kommt beim Normalbürger nun mal besser an als der Auftritt im Kampfoutfit. Und vielleicht lassen sich ja ein paar Jugendliche täuschen und vermuten nun, dass die extrem rechte Szene eine Subkultur wie jede andere sei, oder dass rechtes Gedankengut auch in ihrer Szene einen Platz hätte. Zeigen wir den Nazis, dass sie damit nicht durchkommen! Weder am 1. Mai noch sonstwann!
Alleine machen sie dich ein?
Leider kann es bei Demos oder bei der Blockade von Naziaufmärschen immer wieder zu Problemen mit der Polizei kommen, daher hier ein paar Demo-Tipps:
Geh am besten mit deinen Freund_innen zur Demo, denn sollte es etwas chaotischer werden, könnt ihr gegenseitig auf euch achten. Während der Demo oder bei Stress ist es ratsam, durch gegenseitiges Einhaken Ketten zu bilden. Dies bringt nicht nur mehr Struktur und Ordnung in das Geschehen, sondern bringt auch mehr Spaß und schützt dich und andere vor Übergriffen.
Solltest du oder ein_e Freund_in von der Polizei mitgenommen werden, solltest du dich beim EA (Ermittlungsausschuss, Telefonnummer des Hamburger EA: 040/432 78 778) melden, dieser kümmert sich dann um die Gefangenen.
Denk bitte daran: Bei der Polizei musst du nix sagen, weder über die Situation vor der Festnahme, noch über sonstige Dinge, wie z.B. über deine Freund_innen oder deine Schule. Das einzige was du bei der Polizei angeben musst, ist dein voller Name, deine Anschrift, dein Geburtsdatum und eine ungefähre Berufsbezeichnung (z.B. Schüler_in).
Falls du unter 18 bist wird die Polizei eine Telefonnummer von deinen Eltern verlangen, um diese zu benachrichtigen, diese musst du ihnen jedoch nicht geben. Solltest du dies nicht tun, wirst du vermutlich vom Kinder- und Jugendnotdienst nach Hause gebracht werden, was dir evtl. Stress mit deinen Eltern erspart, da sie so möglicherweise nichts von deinem Aufenthalt bei der Polizei erfahren.
Weitere Infos zum Thema Demoverhalten gibt es u.a. in der Broschüre ?Was tun wenn’s brennt?? von der Rote Hilfe (www.rote-hilfe.de).
April 04, 2008
Undogmatische Antifa Gruppe Bergedorf (Hamburg)
Her mit dem schönem Leben!
…zum Jugendkongress ‘Her mit dem schönen Leben’ gegen Nazis, Rassismus und Antisemitismus. Vom 11. bis 13. April 2008 im Kölibri in Hamburg. Der Kongress versteht sich als Teil der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch am 1.Mai in Hamburg. Am 1. Mai 2008 wollen Nazis der NPD und freien Kameradschaften durch Hamburg marschieren. Traditionell ist der 1. Mai der [...]
March 19, 2008
Antifa Infopool Hamburg
Anti-Antifa-Fotograf in Norddeutschland enttarnt
Der Recklinghausener Neonazi und ehemalige FAP-Aktivist Jörg Schwanker hätte es eigentlich ahnen müssen: Schon bei einer Antifa-Demo am 1.März in Pinneberg wurde er durch Antifas von der Demoroute verwiesen und musste am Pinneberger Bahnhof fluchtartig in einen Regionalexpress springen. Getreu dem Motto “Dumm ist, wer dummes tut” schritt Schwanker zur Tat und veröffentlichte wenige Tage später eben die Bilder, die er in Pinneberg (in Anwesenheit der Polizei, daher kein löschen) vorzeigen musste, auf einem Blog namens “antifahaha”und outete sich damit selbst als Macher jener Seite. Dort waren bereits mehrfach Bilder von TeilnehmerInnen antifaschistsicher Demonstrationen aufgetaucht, u.a. von der Antirepressionsdemo am 15.Dezember 2007 in Hamburg.
March 07, 2008
Antifa Infopool Hamburg
Her mit dem schönen Leben! Jugendkongress gegen Nazis, Rassismus und Antisemitismus
Aufruf zum Jugendkongress ‘Her mit dem schönen Leben’ gegen Nazis, Rassismus und Antisemitismus. Vom 11. bis 13. April 2008 im Kölibri in Hamburg. Der Kongress versteht sich als Teil der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch am 1.Mai in Hamburg.
Am 1. Mai 2008 wollen Nazis der NPD und freien Kameradschaften durch Hamburg marschieren. Traditionell ist der 1. Mai der Internationale Tag der Arbeiter_innenbewegung - den die Nazis nun mit ihrer menschenverachtenden Ideologie für sich vereinnahmen wollen. Nazis versuchen schon seit einiger Zeit, linke Themen wie zum Beispiel Sozialabbau mit rechten Gedankengut zu besetzen. Dieser Trend zeigt sich auch in ihrem veränderten Erscheinungsbild, sie tragen nicht mehr nur Glatze und Springerstiefel, stattdessen versuchen sie mit verschiedenen Kleidungsstilen ihre rassistischen und antisemitischen Überzeugungen für Jugendliche attraktiver machen. All das lassen wir nicht zu! Wir wollen den Nazis und ihren Ideologien nicht nur auf der Strasse, sondern auch im täglichen Leben entgegentreten und veranstalten deshalb den Jugendkongress “Her mit dem schönen Leben”, der nun schon zu zweiten mal stattfindet.
March 03, 2008
Autonome Linke Hamburg
Lübeck, 29.03.: Naziaufmarsch verhindern!
Am 29.3. wollen Lübecker Nazis mal wieder kräftig rumopfern. Als Anlass dazu nehmen sie nun schon zum 3. Mal in Folge die Bombardierung Lübecks im 2. Weltkrieg.
HIER gibt es eine Übersichtskarte, auf der die Demoroute der Nazis, sowie der Ort der Antifa Kundgebung eingezeichnet ist. Nähere Infos zum Thema und zum geplanten Ablauf des Tages gibt es HIER und HIER.
Die Nummer des Infotelefons lautet: 0451 ? 370 48 06
Die Nummer des Ermittlungsausschuss (EA): 0451- 370 48 05. Was ist ein “EA”?
Treffpunkt für die gemeinsame Anreise Hamburger Antifas:
08:45 Uhr vor dem Reisezentrum im Hauptbahnhof.
Treffpunkte und Abfahrtszeiten in anderen Städten Norddeutschlands:
1. Treffpunkt Rostock: 06:30 Uhr, Hauptbahnhof Nord. Abfahrt 07.05 Uhr
2. Treffpunkt Kiel: 08.30 Uhr, Hauptbahnhof. Abfahrt 08.44 Uhr
3. Abfahrt Lüneburg: 08:30 Uhr
4. Abfahrt Itzehoe (Richtung HH) 07:39 Uhr
February 28, 2008
Autonome Linke Hamburg
Neuer Infoladen in Hamburg eröffnet
Neben dem Hamburger Senat und seinem Umstrukturierungswahn wagt nun auch Hamburgs Linke den durchaus sinnvolleren ?Sprung über die Elbe?: Seit Anfang Januar 2008 gibt es im Stadtteil Wilhelmsburg einen Infoladen. Neben dem Infoladen Schwarzmarkt im Kleinen Schäferkamp 46 hat Hamburg nun also einen zweiten Ort, an dem sich Interessierte mit Infomaterial verschiedenster Art eindecken können.
Die Adresse des Infoladen Wilhelmsburg lautet:
Infoladen Wilhelmsburg
Fährstr. 10
21107 Hamburg
infoladen-wilhelmsburg@nadir.org
Die Website des Ladens findet ihr HIER
Antifa Infopool Hamburg
Antifaschistisches Infoblatt Nr.78 ist da!

Das Antifaschistische Infoblatt Nr.78 ist ab sofort erhältlich. Unserer Ansicht nach eine unumgängliche Pflichtlektüre für aktive Antifas! Aus dem Inhalt:
Editorial
Als vor einigen Wochen die Wahlberechtigten Hessens und Niedersachsens zur Wahlurne gerufen wurden, stand bereits fest, daß extrem rechte Parteien wie NPD, REP und DVU keine große Rolle spielen würden. Weder im Wahlkampf, noch in den Medien konnten eigene Akzente gesetzt werden. »Volksfront« sieht anders aus.
February 27, 2008
Antifa Infopool Hamburg
Hamburg-Wahl: Diesmal keine Stimme für die Nazis
Hamburg, Einschätzung der Bürgerschaftswahl 2008 aus antifaschistischer Sicht
Entnommen von Avanti - Projekt undogmatische Linke >>>
Leisetreten ist nicht die Sache der DVU. Noch am Wahltag meinte der Hamburger Spitzenkandidat Matthias Faust ?die Stunde der DVU” kommen zu sehen. ?Noch nie”, so der Aufruf auf der Hamburgseite der Neofaschisten, ?standen die Zeichen für die DVU so günstig”. Das amtliche Ergebnis von 0,8 Prozent überführt die Überheblichkeit der DVU der Lüge. Mit einem Ergebnis unter einem Prozent fällt die DVU noch unter die Hürde der staatlichen Wahlkampferstattung. Selbst der finanzielle Großeinsatz in den letzten beiden Wochen vor der Wahl konnte da nichts mehr reißen.
February 05, 2008
Antifa Infopool Hamburg
Headbangers Ballroom sagt ?V-Punk”-Konzert ab
Die Betreiber des Headbangers Ballroom haben gegenüber Antifainfo.de zugesichert, den geplanten Auftritt der Kieler Nazi-Punkband ?V-Punk” abzusagen. Das Booking sei sehr kurzfristig zustande gekommen und daher auch nicht auf der eigenen Homepage beworben worden. Auch die Anzeige in der Hamburger Morgenpost habe nicht der Headbangers Ballroom geschaltet, sondern die Band selbst.
January 31, 2008
Autonome Linke Hamburg
1. März: Antifa Demo in Pinneberg
Es wird eine gemeinsame Anreise aus Hamburg geben. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr am S-BHF Sternschanze.
Wir Dokumentieren im Folgenden einen Aufruf Pinneberger Antifas:
?Pinneberger Kameradschaft stilllegen ? Keine Toleranz für Faschist_Innen
Früher und heute?
Es ist schon eine Weile her, seit die rechtsterroristische Organisation ?Combat 18? diverse Anschläge durchführte, zum Mord am IG-Metall ? Funktionär Uwe Zabel aufrief und offen Menschen bedrohte und belästigte. Auch die Kameradschaft Elbmarsch ist seit einiger Zeit nicht mehr aktiv ? doch die Präsenz von Faschisten in Pinneberg ist keineswegs Vergangenheit. Schon seit einiger Zeit werden die Pinneberger Innenstadt, sowie die umliegenden S ? Bahnhöfe Pinneberg, Halstenbek und Krupunder wieder stark von Neonazis frequentiert. Sie verbringen dort ihre Freizeit, betrinken sich und belästigen Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen. Wiederholt wurden Flugblätter verteilt, Parolen geschmiert und Aufkleber mit rechtsradikalem Inhalt angebracht.
Neonazis und ihre Organisation?
Dass die rechtsradikale Szene in Pinneberg keinesfalls unorganisiert ist, zeigt sich an der Teilnahme mehrerer regionaler Faschisten an NPD ? Aufmärschen, sowie gutem Kontakt zum Hamburger Neonazi ? Anwalt Jürgen Rieger.
Doch nicht nur durch Aufkleber und Demonstrationen machen die Pinneberger Neonazis auf sich aufmerksam: Wiederholt ist es bereits zu körperlichen Auseinandersetzungen mit Antifaschisten gekommen, bei denen sich auch eine gute Vernetzung mit Elmshorner, Uetersener und Hamburger Rechtsradikalen offenbarte. Dabei wurden auch mehrere Mitglieder der ehemaligen Kameradschaft Elbmarsch identifiziert.
Verbot und Kriminalisierung Antifaschistischer Aktivitäten?
Um diesen Zuständen entgegenzuwirken, wollten Aktivist_Innen ein Konzert unter antifaschistischem Motto in Pinneberg organisieren. Das Konzert sollte im Geschwister?Scholl?Haus (GSH) in Pinneberg unter dem Motto ?Reagieren statt tolerieren ? Kein Fußbreit dem Faschismus!? stattfinden. Aufgrund von Symbolen wie einem durchgestrichenen oder zerschlagenen Hakenkreuz wurden dem GSH von der Polizei und dem Verfassungsschutz Auflagen erteilt. So durften die genannten Symbole nicht auf den Flyern abgebildet werden. Auch das Motto sollte geändert werden, es sei zu provokant der rechten Szene gegenüber. Die Auflagen wurden erfüllt und das Konzert sollte unter dem Motto ?Reagieren statt tolerieren ? Für ein friedliches Zusammenleben aller Völker!? durchgeführt werden. Doch es folgten weitere Auflagen. Das Konzert dürfe nur unter strenger Polizeikontrolle stattfinden. Außerdem würde jede_r Konzertbesucher_in umgehend festgenommen werden, sollte sie/er Buttons, Aufnäher oder Ähnliches tragen, die durchgestrichene Hakenkreuze abbilden. In dem Falle wäre das Konzert ebenfalls seitens der Polizei beendet worden. Die Organisatoren entschlossen sich also dazu, in Übereinstimmung mit dem GSH, das Konzert nicht stattfinden zu lassen, da das Ziel, die Öffentlichkeit Pinnebergs zu erreichen, nicht mehr zu realisieren war.
Kommt zur Demo am 1.3.!
Bereits im Frühjahr 2007 demonstrierten rund 40 Antifaschist_Innen spontan in der Pinneberger Innenstadt gegen das Konzertverbot und die Pinneberger Naziszene. Mit einer lautstarken Demonstration wollen wir am 1. März auf diese Zustände aufmerksam machen und uns der faschistischen Ideologie in den Weg stellen. Dieses Land hat eine Vergangenheit und WIR tragen die Verantwortung dafür, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Daher rufen wir dazu auf, sich lautstark an der Antifaschistischen Demonstration zu beteiligen.
Antifaschistische Demonstration 1.3.2008 / 11.00 Uhr Bhf. Pinneberg
Pinneberger Kameradschaft stilllegen!
Keine Toleranz für Faschist_Innen!
Nicht in Pinneberg und nirgendwo sonst!”
January 27, 2008
Antifa Infopool Hamburg
NDR und Weserkurier informieren über Neonazi-Strukturen
?Rechtsabbieger ? Die unterschätzte Gefahr: Neonazis in Niedersachsen?
Die Zeitung Weserkurier und der Radio-Sender NDR-Info, ergänzt durch unabhängige Fachjournalisten, haben zusammen eine Broschüre über neofaschistische Strukturen, rechte Potentiale und mögliche Gegenmaßnahmen in Niedersachsen veröffentlicht. Sie ist leicht lesbar geschrieben, reich bebildert und richtete sich an ein breites Publikum.
January 18, 2008
Autonome Linke Hamburg
Naziwahlkampf verhindern!
Aktualisiert am 14.2.08
Im Rahmen ihres so genannten ?Deutschlandpaktes? mit der NPD wird die Hamburger DVU zur Bürgerschaftswahl im Februar 2008 antreten. Die NPD verzichtet daher ihrerseits auf eine eigenständige Kandidatur. Am 25.1.08 wurde die DVU vom Hamburger Landeswahlausschuss, dem CDU, SPD und die Grünen angehören, zur Bürgerschaftswahl einstimmig(!) zugelassen. Gegen die Zulassung protestierten etwa 30 Antifaschisten. Die DVU, die ja schon vor diesem Termin quasi mit ihrem Wahlkampf begonnen hatte, allerdings öfter grandios scheiterte (z.B. mit der Eva Herman-solidarischen Kundgebung vor dem Hamburger Rathaus), will nun in die Vollen gehen. Unter anderem soll das Hamburger Stadtbild mit Plakaten verschandelt, sowie 300000 Flugschriften verteilt werden. An einigen Stellen wurden in Hamburg auch schon entsprechende Hässlichkeiten entdeckt und anscheinend von engagierten Leuten entsorgt. Auch die Wahlkampfhelfer der DVU, die u.a. die rassistischen Wahlplakate aufstellen, scheinen in manchen Gegenden Hamburgs einige Schwierigkeiten zu haben. So beschwert sich Matthias Faust* auf der Homepage der Hamburger DVU über “verbalen Protest” und Angriffe mit “Stahlkugeln, die vermutlich durch eine Zwille auf die Wahlhelfer verschossen wurden” und verlangt die “Einsetzung einer ‘Sonderkommission Wahlterror’, ehe es zu weiteren Gewalttaten kommt!” Außerdem will die DVU eine eigens für den Hamburger Wahlkampf produzierte, sogenannte “Schulhof-CD” vor Hamburgs Schulen verteilen.
Darüber hinaus plant die DVU für Sonntag, den 17 Februar, im Saal 6 des Congress Center Hamburg (CCH) eine ?Großveranstaltung?. Das Hamburger Bündnis gegen Rechts hat eine Kundgebung auf dem Dag-Hammarskjöld-Platz (direkt vor dem CCH, gegenüber dem Cinemaxx) für 13 Uhr angemeldet. Aufgrund der Kürze der Zeit bis zum Sonntag bleibt die Gegenkundgebung um 13 Uhr an der Karolinenstraße/Ecke Rentzelstraße (Nähe U-Bahn Schlump) bestehen. Von dort wird dann um 13:15 Uhr zum Dag-Hammarskjöld-Platz demonstriert. HIER gibt es den Aufruf für die Gegenkundgebung.
Die kommenden Wochen bis zur Bürgerschaftswahl dürften für aktive Antifaschisten also sehr arbeitsintensiv werden.
HIER findet ihr eine Seite mit aktuellen Infos über den Wahlkampf der DVU und Gegenaktionen.
*Spitzenkandidat der Hamburger DVU, bis Anfang 2007 noch in der NPD. Vertrauter von Christian Worch. (Quelle: www.keine-stimme-den-nazis.org)
January 17, 2008
Autonome Linke Hamburg
Hamburger Antifa Cafe am 1.2.
Das Antifa-Café am 1.2. lädt ein: Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch am 16.2. in Dresden und zur Antifademo am 1.3. in Pinneberg (Info ab ca. 20:00)
Rauchen ist während der Veranstaltung unerwünscht, zur Kompensation des vorübergehenden Entzuges servieren freundliche Menschen Cocktails und Snacks!
January 16, 2008
Antifa Infopool Hamburg
Igitt! Hamburger Neonazi stinkend und blutend ins Krankenhaus…
Zugegeben, die Schlagzeile klingt nicht gerade seriös. Aber was die Internetseite “Endstation Rechts” zu melden hat ist auch wirklich eklig: Da haben die Hamburger Neonazis Torben Klebe und Thorsten de Vries doch mitten in der alternativ geprägten Rostocker Kröpeliner-Tor-Vorstadt ein Geschäft für Nazis***e aufgemacht, welches seit Gestern nur noch mit Atemschutz zu betreten ist…
January 15, 2008
Autonome Linke Hamburg
Kein Naziaufmarsch in Meckelfeld
Am 20.1.08 wollen Nazis der NPD einen Aufmarsch im Rahmen ihres Wahlkampfes in Meckelfeld/Niedersachsen durchführen. Meckelfeld liegt Südlich von Hamburg, kurz hinter dem Stadtteil Harburg.
Gegen dieses Vorhaben werden Aktionen stattfinden, u.a. ist eine Demonstration ab dem Schulzentrum Meckelfeld im Appenstedter Weg für 11:00 Uhr angemeldet.
Für die Anreise aus Hamburg wird es einen Treffpunkt am DB Reisezentrum im Hauptbahnhof um 10:00 geben. Günstigerweise findet in Hamburg an diesem Tag ein ?freiwilliger Autofreier Sonntag? statt, in dessen Rahmen die Benutzung von Bussen und Bahnen kostenlos ist.
HIER gibt es einen Aufruf Antifaschistischer Gruppen aus Hamburg und Niedersachsen, Stadtpläne von Meckelfeld und weitere Informationen.
Die Nummer des Ermittlungsausschuss (EA) lautet: 040-43278778, die des Infotelefons: 0172-4152311.

