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	<title>Planet Antifa - Sachsen</title>
	<link>http://de.antifa.net/sachsen</link>
	<language>en</language>
	<description>Planet Antifa - Sachsen - http://de.antifa.net/sachsen</description>

<item>
	<title>Antifa Dresden News [add'n]: ?Zeitgespräche? nicht zeitgemäß</title>
	<guid>http://dresden.bounceme.net/?p=99</guid>
	<link>http://dresden.bounceme.net/antifa/zeitgesprache-nicht-zeitgemas/</link>
	<description>&lt;p&gt;Offenbar aufgrund einer Intervention von AntifaschistInnen wurde der Ort für ein am Wochenende in Dresden stattfindendes Treffen von RevisionistInnen und Neonazis zum zweiten Mal gekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dresden.bounceme.net/antifa/art-nachste-naziveranstaltung-im-grosraum-dresden-geplant/&quot;&gt;Seit Wochen kündigt die geschichtsrevisionistische Zeitschrift &amp;#8220;Deutsche Geschichte&amp;#8221; aus dem  rechten Druffel-Verlag ihre Tagung &amp;#8220;Zeitgespräche&amp;#8221; an&lt;/a&gt;. Diese sollte am Wochenende 29.-31. August in Dresden mit ca. 150 TeilnehmerInnen stattfinden.&lt;br /&gt;
Nun mussten die Veranstalter um die langjährige Integrationsfigur im rechtsnationalen Lager, Gert Sudholt, zweimal eine Absage ihres Tagungs- und Übernachtungsortes hinnehmen.&lt;br /&gt;
Ursprünglich in einem Mehr-Sterne-Hotel in Radebeul geplant, stornierte dieses die Buchung, &amp;#8220;nachdem die Geschäftsleitung über den tatsächlichen Hintergrund der geplanten Veranstaltung informiert wurde&amp;#8221;, teilte das &lt;a href=&quot;http://venceremos.antifa.net/art&quot;&gt;ART Dresden&lt;/a&gt; mit.&lt;br /&gt;
Nun griffen die Veranstalter zu einer Finte und kündigten das Treffen &amp;#8220;im Raum Weimar-Erfurt-Eisenach&amp;#8221; an.&lt;br /&gt;
Stattdessen buchte ein &amp;#8220;D+V-Verlag&amp;#8221; sich im Dresdner art&amp;#8217;otel ein. D+V steht für den Druffel- und Kurt Vowinckel Verlag. Beide gehören zur Verlagsgesellschaft Berg, deren Geschäftsführer Gert Sudholt ist.&lt;br /&gt;
Nachdem auch hier die Betreiber des art&amp;#8217;otel über ihre Gäste aufgeklärt wurden, wurde auch hier den RevisionistInnen gekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mittlerweile wurde die Veranstaltung für dieses Wochenende (29.-31. August) komplett abgesagt. Schliesslich sollten gegen Freitag Mittag die ersten TeilnehmerInnen ankommen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span id=&quot;more-99&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
Während der Zeitgespräche sind Vorträge einer ganzen Reihe von Exponenten der Revisionisten- und Neonazi-Szene angekündigt. Unter ihnen der NPD-Landtagsmitarbeiter Olaf Rose. Zu ihm schreibt das &lt;a href=&quot;http://venceremos.antifa.net/art&quot;&gt;ART Dresden&lt;/a&gt;: &amp;#8220;Olaf Rose ist als geschichtsverdrehender ?Historiker? bekannt. In seinem Film ?Geheimakte Hess? behauptet er unter anderem Winston Churchill trage die Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg und eben nicht Nazideutschland. Rose bekennt sich offen zu seinen nationalsozialistischen Ansichten, er ist mittlerweile im Bundesvorstand der NPD und trat jüngst als Landratskandidat im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge an.&amp;#8221; Weiter soll Abdallah Melaouhi auftreten. Der ehemalige Krankenpfleger des inhaftierten Hitlerstellvertreters Rudolf Hess geniesst in der Neonazi-Szene Kultstatus. Er gilt als wichtigster &amp;#8220;Augen- und Zeitzeuge&amp;#8221; der vermeintlichen Mordkomplotts gegen Hess.&lt;br /&gt;
Des Weiteren stehen auf der Rednerliste: Prof. W. Daschitschew (Moskau, Kurator der rechten Kontinent Europa Stiftung), Dr. Mario Kandil (Redakteur ?Deutsche Geschichte), Prof. Dr. Günter Pöschel, Prof. W. Brauneder (Wien), Dr. Hans Dieter Handrack, Generalmajor a.D. Christian Millotat, Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof, Richard Melisch und  Dr. Gert Sudholt selbst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Siehe auch&lt;/strong&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a title=&quot;Permalink zu Rechte ?Zeitgespräche? in Dresdner art?otel&quot; rel=&quot;bookmark&quot; href=&quot;http://dresden.bounceme.net/antifa/rechte-zeitgesprache-in-dresdner-artotel/&quot;&gt;Rechte ?Zeitgespräche? in Dresdner art?otel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a title=&quot;Permalink zu ART: Nächste Naziveranstaltung im Großraum Dresden geplant&quot; rel=&quot;bookmark&quot; href=&quot;http://dresden.bounceme.net/antifa/art-nachste-naziveranstaltung-im-grosraum-dresden-geplant/&quot;&gt;ART: Nächste Naziveranstaltung im Großraum Dresden geplant&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
	<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 19:22:55 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Reudnitzer Montagsdemonstrationen</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/28/reudnitzer-montagsdemonstrationen</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/28/reudnitzer-montagsdemonstrationen</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Vorl&amp;auml;ufige Absage f&amp;uuml;r kommenden Montag&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nach einem Gespr&amp;auml;ch mit dem Leipziger Polizeipr&amp;auml;sidenten Wawrzynski hat die &amp;quot;B&amp;uuml;rgerinitiative aus Anwohner und Betroffenen&amp;quot; die n&amp;auml;chste geplante Montagsdemonstration vorl&amp;auml;ufig abgesagt. Wawrzynski teilte der BI mit, dass durch Nazis derzeit eine bundesweite Mobilisierung stattf&amp;auml;nde. Zudem bekr&amp;auml;ftigte er, dass es weder im Interesse der BI noch des Opfers und deren Angeh&amp;ouml;rigen (&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/07/23/aus-mangel-an-beweisen&quot;&gt;Onkel Istvan&lt;/a&gt; weggedacht) sein k&amp;ouml;nne, wenn lokale und zugereiste Nazis eine weitere Instrumentalisierung betreiben w&amp;uuml;rden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Bleibt die Frage, inwieweit sich Istvan &amp;amp; friends davon abhalten lassen, in den kommenden Tagen und Wochen erneut in Leipzig aufzuschlagen. Bisher gab es in Zittau, Pirna und Leisnig Naziaufl&amp;auml;ufe zum Thema. Dazu kommt eine Aktion von mehreren Dutzend Nazis beim Spiel Auerbach - Chemnitzer FC am vergangenen Wochenende (uniformiertes Auftreten mit wei&amp;szlig;en T-Shirts, vorn: &amp;quot;Freie Nationalisten&amp;quot;, hinten: &amp;quot;Todesstrafe f&amp;uuml;r Kindersch&amp;auml;nder&amp;quot;) und die &lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/28/mittwochabends-im-waldstra-enviertel&quot;&gt;Br&amp;uuml;llerei von mehreren hundert Anh&amp;auml;ngern des 1. FC LOK Leipzig&lt;/a&gt; am Mittwochabend. 
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 18:14:03 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Mittwochabends im Waldstraßenviertel</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/28/mittwochabends-im-waldstra-enviertel</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/28/mittwochabends-im-waldstra-enviertel</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span&gt;LOK-Fans sichern ihrem Verein das Nazi-Image&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nach dem Spiel Bremen gegen LOK am Mittwoch (27.08.08) zogen bis zu 300 LOK-Fans im Waldstra&amp;szlig;enviertel Richtung Stra&amp;szlig;enbahn und skandierten dabei die dezidierte Nazi-Parole &amp;quot;Todesstrafe f&amp;uuml;r Kindersch&amp;auml;nder&amp;quot;. Der Anla&amp;szlig; scheint die fortlaufende Instrumentalisierung der T&amp;ouml;tung einer 8j&amp;auml;hrigen in Leipzig-Reudnitz gewesen zu sein. 
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 13:07:30 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Verhandlung zum Tönsberg Leipzig</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/28/verhandlung-zum-t-nsberg-leipzig</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/28/verhandlung-zum-t-nsberg-leipzig</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;a href=&quot;http://ladenschluss.blogsport.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://ladenschluss.blogsport.de/images/Unbenannt3.png&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;94&quot; align=&quot;middle&quot; /&gt;&lt;/a&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Kleiner Affront am Landgericht Leipzig&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am 28.8.2008 sollte durch die Zivilkammer des Landgerichtes Leipzig das lang erwartete Urteil in Sachen R&amp;auml;umung der Thor-Steinar-Filiale &amp;quot;T&amp;ouml;nsberg&amp;quot; in der Richard-Wagner-Stra&amp;szlig;e verk&amp;uuml;ndet werden. Insbesondere die Vermieterin hatte im Zuge der Verhandlung am 3.7. auf ein z&amp;uuml;giges Urteil gedr&amp;auml;ngt und einen Vergleich -- die Beendigung des auf 3 Jahre angelegten Mietvertrages durch die Zahlung von 200.000 Euro an Mediatex vorzeitig zu beenden -- abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zust&amp;auml;ndige Richterin wartete am Morgen des 28.8. mit nur einem Satz auf: &amp;quot;Es ergeht ein Beweisbeschluss.&amp;quot; Das bedeutet, dass neue Beweise im Verfahren sind und die Verhandlung fortgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sp&amp;auml;rliche Auskunft der Richterin weckt gro&amp;szlig;e Entt&amp;auml;uschung. Nicht nur, dass es weiterhin keine Klarheit bez&amp;uuml;glich der Zukunft des &amp;quot;T&amp;ouml;nsberg&amp;quot; -- ein Laden der die in der rechten Szene beliebte Marke Thor Steinar verkauft -- gibt, die &amp;Ouml;ffentlichkeit wird zudem im Dunkeln &amp;uuml;ber den Fortgang des Prozesses gelassen. Und das nachdem &amp;uuml;ber 11 Monate&lt;br /&gt;
breite Proteste gegen die Existenz des Ladens stattgefunden haben. Das Landgericht sollte &amp;uuml;ber eine bessere &amp;Ouml;ffentlichkeitsarbeit nachdenken. Die kritische Beobachtung des Verfahrens sowie die Proteste gegen den&lt;br /&gt;
Laden werden weitergehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;https://noblogs.org/Wieder kein Urteil im Streit um &amp;bdquo;Thor Steinar&amp;ldquo; Laden in Leipzig&quot;&gt;LVZ-Online (28.08.08) - Wieder kein Urteil im Streit um &amp;bdquo;Thor Steinar&amp;ldquo; Laden in Leipzig&lt;/a&gt; 
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 12:47:26 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa Dresden News [add'n]: Rechte ?Zeitgespräche? in Dresdner art?otel</title>
	<guid>http://dresden.bounceme.net/?p=97</guid>
	<link>http://dresden.bounceme.net/antifa/rechte-zeitgesprache-in-dresdner-artotel/</link>
	<description>&lt;p class=&quot;text&quot;&gt;Vom 29. bis 31. August sollen die &amp;#8220;&lt;a href=&quot;http://dresden.bounceme.net/antifa/art-nachste-naziveranstaltung-im-grosraum-dresden-geplant/&quot;&gt;Zeitgespräche&lt;/a&gt;&amp;#8221; des         rechtsnationalistischen Druffelverlags im Dresdner &amp;#8220;&lt;a class=&quot;text&quot; href=&quot;http://www.artotel.de/dresden/dresden.html&quot;&gt;art&amp;#8217;otel&lt;/a&gt;&amp;#8221; auf der         Ostra-Allee 33 stattfinden. Die Veranstaltung der Zeitschrift &amp;#8220;Deutsche         Geschichte&amp;#8221; bietet zahlreichen Akteuren der &amp;#8220;Neuen Rechten&amp;#8221; und bekannten       Geschichtsrevisionisten ein Podium.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;text&quot;&gt;Für die Veranstaltung als Redner angekündigt sind beispielsweise das         NPD-Bundesvorstandsmitglied Olaf Rose, der ehemalige Berater des         sowjetischen Präsidenten Michail Gorbatschow Wladimir Daschitschew, der         Geschichtsrevisionist Walter Post und der in Italien gesuchte Terrorist         Erhard Hartung. Außerdem ist der Vortrag &amp;#8220;Der Fall Hess ? Ein         Kriminalfall?&amp;#8221; mit Abdullah Melaouhi geplant. Dieser in der Naziszene         beliebte Vortrag feiert die NS-Größe Rudolf Hess und konstruiert ein         Mordkomplott am einstmaligen Hitler-Stellvertreter. Für die Veranstaltung         ist mit mindestens 150 Teilnehmenden aus dem gesamten Bundesgebiet zu         rechnen.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;text&quot;&gt;Ursprünglich waren die &amp;#8220;Zeitgespräche&amp;#8221; in einem anderen Hotel bei Dresden         geplant. Dieses stornierte jedoch die Buchung, nachdem die         Geschäftsleitung über den tatsächlichen Charakter der geplanten         Veranstaltung informiert wurde. Nun ist der Druffelverlag, der zur         Verlagsgruppe des bekannten Neonazis Gerd Sudholt gehört, im &amp;#8220;art&amp;#8217;otel&amp;#8221;         untergekommen. Wir fordern die Hotel-Geschäftsleitung auch hier dazu auf,         diesen Neonazis keinen Raum für ihre revisionistische Veranstaltung zur         Verfügung zu stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;text&quot;&gt;Darüberhinaus hat der Verlag für seine Gäste am Freitag einen Dampfer der         Sächsischen Dampfschifffahrt gechartert. Auch hier wäre eine Stornierung         angebracht.&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;text&quot;&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://venceremos.antifa.net/art/news/zeitgespraeche_2008_update.htm&quot;&gt;ART Dresden&lt;/a&gt; (27.08.2008)&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 09:49:07 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Kühe - Schweine - Ostdeutschland</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/27/k-he-schweine-ostdeutschland</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/27/k-he-schweine-ostdeutschland</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;CDU in Nordsachsen will mit NPD zusammenarbeiten - Regionalausgabe der LVZ druckt unkommentiert Pressemitteilung der NPD&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;- es w&amp;auml;chst zusammen, was zusammen geh&amp;ouml;rt -&lt;/span&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;Laut Meldungen von &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,574820,00.html&quot;&gt;Spiegel-Online&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://npd-blog.info/?p=2084&quot;&gt;NPD-Blog.info&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/egal-welcher-couleur/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;taz&lt;/a&gt; kocht die Braune Suppe in Nordsachsen derzeit mal wieder ordentlich auf. Der Fraktionsvize der CDU-Fraktion im Kreisparlament Nordsachsen positionierte sich folgenderma&amp;szlig;en zu vier neuen NPD'lern im Parlament: &amp;quot;Nein, Antr&amp;auml;ge der NPD werde ich nicht einfach ablehnen, nur weil die NPD sie stellt&amp;quot; und bekr&amp;auml;ftigt, dass die NPD ja schlie&amp;szlig;lich eine demokratisch gew&amp;auml;hlte Partei sei.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Unterdessen hat die Torgauer Zeitung, ein Regionalblatt der Leipziger Volkszeitung ungek&amp;uuml;rzt und unkommentiert eine komplette Pressemitteilung der NPD abgedruckt. Als Erkl&amp;auml;rung: der verantwortliche Redakteur sei &amp;uuml;berarbeitet gewesen und der, der sich in Sachen Rechtsextremismus auskenne, war zu der Zeit im Urlaub... 
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 19:24:58 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Reudnitz ist Leipzig ist Deutschland</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/27/reudnitz-ist-leipzig-ist-deutschland</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/27/reudnitz-ist-leipzig-ist-deutschland</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Von erh&amp;ouml;htem Demonstrationsaufkommen, dem B&amp;uuml;rgermob und gef&amp;auml;hrlichen Unsicherheiten.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Geschafft. Immerhin. Nachdem die Zeit verstrich und selbst der Landesvorstand der Linken in Sachsen ihn darauf hinweisen musste, &lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/27/pressemeldung-der-stadt-leipzig-vom-26.-august-2008&quot;&gt;&amp;auml;u&amp;szlig;erte sich der oberste B&amp;uuml;rger der Stadt, Burkhard Jung&lt;/a&gt;, am Dienstag zum massiven Nazi-Aufkommen nach dem Auffinden des get&amp;ouml;teten M&amp;auml;dchens. Ebenso wie Pfarrer a.D. Christian F&amp;uuml;hrer und Staatskanzleichef Johannes Beermann verurteilt er die Instrumentalisierung und bittet um Vertrauen in die ermittelnden Beamten (&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/27/lvz-online-vom-27.08.08&quot;&gt;LVZ vom 27.08.08&lt;/a&gt;). Zudem verweisen die beiden letztgenannten auf die &amp;quot;Tradition der Montagsdemonstrationen&amp;quot; in Leipzig und verbitten sich eine Vereinahmung. Auf lokaler Ebene schaffte es bisher allerdings nur die &lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/27/lizzy-online-27.08.08&quot;&gt;Leipziger Internetzeitung&lt;/a&gt;, einen Kontext herzuleiten aus der sozialen und wirtschaftlichen Situation in den Stadtteilen Reudnitz, Anger-Crottendorf und Volkmarsdorf, dem massiven Instrumentalisieren der Situation durch Nazis und der Erscheinung eines w&amp;uuml;tenden, erschreckenden und absto&amp;szlig;enden B&amp;uuml;rgermobs. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dieser B&amp;uuml;rgermob soll nun jeden Montag in Erscheinung treten, als Montagsdemonstration von der Schule in der Martinstra&amp;szlig;e bis zum Augustusplatz ziehen und nach eigenem Bekunden Druck aus&amp;uuml;ben. Auf wen? Auf die Staatsregierung in Dresden. Denn die m&amp;uuml;sse ja jetzt nun endlich mal was machen: f&amp;uuml;r mehr Sicherheit auf den Stra&amp;szlig;en sorgen, die ganzen Sexualstraft&amp;auml;ter wegsperren (oder am besten gleich schlachten, wenn es nach dem Willen einiger Nazis gehen w&amp;uuml;rde) und &amp;uuml;berhaupt, &amp;quot;die da oben&amp;quot; m&amp;uuml;ssten sich doch endlich mal von von ihren platten und vollgefressenen Hintern erheben. Dass &amp;quot;die da oben&amp;quot; in Dresden recht wenig mit Strafgesetzgebung zu tun haben, scheint der &amp;quot;B&amp;uuml;rgerinitative aus Anwohnern und Betroffenen&amp;quot; ein bissl wie entgangen zu sein. Aber immerhin, da scheint ein Adressat gefunden, auf den Frust und Hilflosigkeit projeziert werden k&amp;ouml;nnen. Und Montags auf die Stra&amp;szlig;e zu gehen, das war in Leipzig schon immer schick, und im Fernsehen kommen eh um die Zeit nur die ewig gleichen Serien. Mit dem Vergehen an einem kleinen M&amp;auml;dchen hat das alles recht wenig zu tun. Zwar stehen massiv Kerzen und Pl&amp;uuml;schtiere und Bilder an der Schule, die Demonstrationen, die bisher stattgefunden haben, forderten jedoch nichts anderes als h&amp;auml;rtere Strafen bzw. die Todesstrafe f&amp;uuml;r Kindersch&amp;auml;nder. Dass eine Strafrechtsversch&amp;auml;rfung im Allgemeinen &amp;auml;u&amp;szlig;erst selten einen Kriminalit&amp;auml;tsr&amp;uuml;ckgang nach sich zog, das geh&amp;ouml;rt ebenfalls in die T&amp;uuml;te mit Fakten, die im Leipziger Osten wohl niemand &amp;ouml;ffnen m&amp;ouml;chte. Schlie&amp;szlig;lich muss man ja was machen, man ist ja immerhin das Volk. Und genau an der Stelle klackt es bei jedem Nazi, denn wo das Volk ist, da muss der auch hin. Und wer kein Selbstbewu&amp;szlig;tsein hat, der ist sich zumindest seiner Volkszugeh&amp;ouml;rigkeit bewu&amp;szlig;t.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;Der Umgang mit der Situation ist heikel, das Themenfeld mehr als brisant. So sehr, dass es einige Tage dauerte, bis sich die &amp;uuml;blichen Verd&amp;auml;chtigen &amp;auml;u&amp;szlig;erten, wohl in der Hoffnung, das Reudnitz nur mal wieder kurz braun aufflackert und dann wieder Ruhe gibt. Und niemand scheint die L&amp;ouml;sung an der Hand zu haben, wie mensch sich einer Frau Thalheim und Nazis entgegentreten kann, die ja eigentlich im Namen einer get&amp;ouml;teten 8j&amp;auml;hrigen marschieren. Am Dienstagabend trafen sich fast alle B&amp;uuml;rgerinitiativen, die sich der Naziproblematik verschrieben haben, um ein gemeinsames Vorgehen zu planen. Bei der geplanten Vorgehensweise darf einem ruhig mal der Hals platzen: der Distanzierung von der Todesstrafe durch Simone Thalheim folgend (sie war Anmelderin am Montag), m&amp;ouml;chte man das Gespr&amp;auml;ch mit ihr suchen. Und sollte sich herausstellen, dass die Frau Thalheim nun pl&amp;ouml;tzlich doch ein Problem mit Nazis hat (sie &amp;auml;u&amp;szlig;erte, dass sie &amp;quot;... keine Probleme mit den Rechten h&amp;auml;tte, selbst nun aber auch nicht rechts sei.&amp;quot;), dann wolle man sich der Kundgebung anschlie&amp;szlig;en, um Nazis damit den Agitationsraum zu nehmen. Wenn nicht, dann allem Anschein nach eine eigene Veranstaltung im Nikolai-Kirchhof ansetzen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Kommen wir zur&amp;uuml;ck zur Demonstration vom vergangenen Montag und sehen uns das ganze in &lt;a href=&quot;http://de.youtube.com/watch?v=pp1Ka-Z-g_c&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;,&lt;a href=&quot;http://de.youtube.com/watch?v=agkbBE2k2JU&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;,&lt;a href=&quot;http://de.youtube.com/watch?v=XzFk3mtrxkM&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;3&lt;/a&gt;,&lt;a href=&quot;http://de.youtube.com/watch?v=iXsUBhvZCZU&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;4&lt;/a&gt;,&lt;a href=&quot;http://de.youtube.com/watch?v=P1nr44taILk&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;5&lt;/a&gt;,&lt;a href=&quot;http://de.youtube.com/watch?v=uxBQUhHEbbk&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;6&lt;/a&gt; Videos auf youtube an. Selbst wenn sich eine Frau Thalheim ihrer Rechenk&amp;uuml;nste besinnt und nicht nochmals 200 Nazis &amp;uuml;bersieht, und selbst wenn sie sich von der Todesstrafe distanziert, dann werden es wohl wieder die gleichen Teilnehmenden sein, die am Montag als Mob durch die Stra&amp;szlig;en ziehen. Mit plakativen, populistischen und haltlosen Forderungen nach einem Fixpunkt suchend, einem Schuldigen, den man dann lynchen kann, an dem man alles Angestaute loswerden darf.&amp;nbsp; Auf den bisherigen Demonstrationen in Reudnitz war grunds&amp;auml;tzlich die Forderung nach der Todesstrafe zu h&amp;ouml;ren, das mitlaufende Nazivolk war mitnichten zu &amp;uuml;bersehen, das mehrheitlich vertretene Gedankengut der Teilnehmer tropfte braun in braun. Wer dort mitl&amp;auml;uft, und meint, damit das Andenken an ein Kind zu bewahren und die eigene Trauer verarbeiten zu k&amp;ouml;nnen, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Und das ist auch kein Raum, den mensch zur&amp;uuml;ckgewinnen m&amp;ouml;chte. Denn in Reudnitz w&amp;auml;chst derzeit zusammen, was zusammen geh&amp;ouml;rt! 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und zum Schlu&amp;szlig; w&amp;uuml;rzen wir die Fertigmischung &amp;quot;K&amp;uuml;he, Schweine, Ostdeutschland&amp;quot; noch mit ein paar bitteren Zitaten aus der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten &amp;quot;Wir trauern um Michelle&amp;quot;-Gruppe bei studiVZ:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;ldquo;Am besten ist Schwanz ab und in eine Zelle mit vielen Schwulen setzen.&amp;rdquo;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;ldquo;was dieses monster f&amp;uuml;r ne strafe bekommen sollte!??&lt;br /&gt;
	ihn auf nen stuhl fesseln und grausam qu&amp;auml;len,st&amp;uuml;ck f&amp;uuml;r st&amp;uuml;ck sollen
	solche bestien merken wie es sich anf&amp;uuml;hlt[..] vernichten klar auf jeden
	fall aber nicht auf so sanfte art, denn sowas haben solche monster
	nicht verdient! &amp;ldquo;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;ldquo;t&amp;ouml;tet diese drecksau!!!! mitten auf dem marktplatz steinigen,oder mal den vater der kleinen an den typen lassen!!!!&amp;rdquo;
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;ldquo;Den Schwanz in Scheiben schneiden und dann ausbluten lassen.&amp;rdquo;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Nachtrag:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Eltern des M&amp;auml;dchens haben sich &amp;uuml;ber ihre Anw&amp;auml;ltin laut einem &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,574831,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Artikel auf Spiegel-Online&lt;/a&gt; und einem &lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/28/lvz-online-vom-27.08.08&quot;&gt;Artikel in der LVZ&lt;/a&gt; ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert. Sie distanzieren sich deutlich von der Vereinnahmung durch Nazis. Und statt zu trauern, darf der Vater nun auch noch auf seinen Schwager einreden, sein &amp;quot;Engagement f&amp;uuml;r's Volk&amp;quot; gef&amp;auml;lligst zu lassen.&amp;nbsp; 
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 17:00:13 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Antira-Aktion in Leipzig - Samstag, 30. August</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/26/antira-aktion-in-leipzig-samstag-30.-august</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/26/antira-aktion-in-leipzig-samstag-30.-august</link>
	<description>&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;30. August &amp;ndash; Tag ohne Abschiebung&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Wann:&lt;/strong&gt; Samstag, 30. August, 12-16 Uhr Infoaktion, 15 Uhr Kundgebung
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Wo:&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Marktplatz Leipzig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
INFO- UND PROTESTAKTION&lt;br /&gt;
In Leipzig rufen auf:&lt;br /&gt;
LExil, Abschiebehaftgruppe Leipzig, Infoladen Roter Faden, Initiative Fl&amp;uuml;chtlingsheim Gr&amp;uuml;nau 
&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
&amp;Uuml;berall in Deutschland und &amp;Ouml;sterreich wird am 30. August 2008 gegen die Migrationspolitik Deutschlands und der EU protestiert. Aktionen an Abschiebekn&amp;auml;sten, bei Ausl&amp;auml;nderbeh&amp;ouml;rden, auf Flugh&amp;auml;fen und &amp;ouml;ffentlichen Pl&amp;auml;tzen sind geplant.&lt;br /&gt;
Der Protest richtet sich nicht nur gegen die staatliche Diskriminierung durch Sondergesetze wie Residenzpflicht und das Asylbewerberleistungsgesetz. Auch sollen die institutionalisierten Selektionen von EinwanderInnen, das Abschiebesystem und die Mechanismen der Migrationskontrolle sowie gesellschaftliche Homogenit&amp;auml;tsvorstellungen und rassistische Ressentiments thematisiert werden. Seit 1993 gab es in Deutschland &amp;uuml;ber 2 Millionen Inhaftierungen mit dem Zweck, Menschen au&amp;szlig;er Landes zu schaffen. Betroffene k&amp;ouml;nnen heute bis zu 18 Monate ohne Tatvorwurf in Abschiebekn&amp;auml;sten gefangen gehalten werden und sind menschenunw&amp;uuml;rdigen Haftbedingungen ausgesetzt. Jeden Tag werden &amp;uuml;ber 40 Menschen aus Deutschland&lt;br /&gt;
abgeschoben, Selbstmorde und (Selbst-)Verletzungen in Abschiebehaft kommen dabei &amp;uuml;berduchschnittlich h&amp;auml;ufig vor. Auch in Leipzig sitzen Menschen in Abschiebehaft. Wir fordern ein Recht auf Migration f&amp;uuml;r alle Menschen, das Recht eines jeden, den Wohnort frei zu w&amp;auml;hlen. Jede und jeder sollte gleiche Chancen haben, unabh&amp;auml;ngig von Herkunft oder Geschlecht. Das Bekenntnis der europ&amp;auml;ischen Staaten zu universell g&amp;uuml;ltigen Menschenrechten muss sich sowohl in der Gesetzeslage als auch im Umgang mit MigrantInnen, Fl&amp;uuml;chtlingen und Asylsuchenden zeigen. Nationalen Homogenit&amp;auml;tsvorstellungen entgegentreten! Beh&amp;ouml;rdliche Diskriminierung unterbinden! Rassistische Sondergesetze abschaffen! Ausgrenzung stoppen! Lebensbedingungen verbessern! Abschiebungen verhindern!&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Warum der 30. August?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der 30. August steht symbolisch f&amp;uuml;r alle Opfer von Abschiebehaft und Abschiebungen. Am 30.08.1983 hatte sich der anerkannte Fl&amp;uuml;chtling Kemal Altun aus Angst vor der Abschiebung in die T&amp;uuml;rkei, wo er Folteropfer gewesen war, aus dem Fenster des Verwaltungsgerichts Berlin zu Tode gest&amp;uuml;rzt. Am 30.08.1994, starb Kola Bankole nach Gewalteinwirkung durch BGS-Beamte in einer Lufthansa-Maschine, mit der er abgeschoben werden sollte. Am 30.08.1999 starb der Abschiebeh&amp;auml;ftling&lt;br /&gt;
Rachid Sbaai in einer Arrestzelle der JVA B&amp;uuml;ren unter &amp;bdquo;ungekl&amp;auml;rten Umst&amp;auml;nden&amp;ldquo; an einer Rauchvergiftung. Am 30.08.2000 st&amp;uuml;rzte sich der 28-j&amp;auml;hrige Altankhou Dagwasoundel beim Versuch, der Abschiebehaft zu entfliehen, in den Tod.&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Genfer Fl&amp;uuml;chtlingskonvention, welche als direkte Konsequenz der durch Nazi-Deutschland millionenfach ausgel&amp;ouml;sten Fluchtbewegung verabschiedet wurde, enth&amp;auml;lt essentiele Grundwerte, welche in Deutschland bereits 1983 ad acta gelegt wurden. Die Anerkennung von Fl&amp;uuml;chtlingen aus Not- oder Kriegssituationen wurde auf h&amp;ouml;chstrichterlicher Ebene durch einen Katalog von Restriktionen faktisch unm&amp;ouml;glich gemacht. Heute liegt die Anerkennungsquote bei etwas unter einem Prozent. Auch die ersten Aufenthalts- und Besch&amp;auml;ftigungsbeschr&amp;auml;nkungen f&amp;uuml;r &amp;bdquo;Ausl&amp;auml;nder&amp;ldquo;, Unterbringung in Barackenlagern sowie Ausweisungen au&amp;szlig;er Landes finden in der NS-Zeit ihren Ursprung. So war z.B. &amp;sect;16 Ausl&amp;auml;ndergesetz von 1965 und die darin rechtlich verankerte Abschiebehaft eine fast w&amp;ouml;rtliche &amp;Uuml;bernahme des &amp;sect;7 der NS-Ausl&amp;auml;nderpolizeiverordnung. Dass hier&lt;br /&gt;
von Kontinuit&amp;auml;ten die Rede sein kann, wird anhand der 80er Jahre deutlich. Dem Anliegen, die durch Anwerbestopp &amp;bdquo;ausl&amp;auml;ndischer&amp;ldquo; ArbeiterInnen angestiegenen Asylantragszahlen repressiv zu verringern, folgten befristete Arbeitsverbote, Asylverfahrensbeschleunigungen, Streichung von Sachleistungen und Kindergeld, die Errichtung von Sammellagern und Zunahme der Abschiebepraxis. In puncto Migration verabschiedete sich die deutsche Politik von der deutschen&lt;br /&gt;
Vergangenheitsbew&amp;auml;ltigung sp&amp;auml;testens seit dem Beschluss der Innenministerkonferenz vom Dezember 2004. Seitdem sollen j&amp;uuml;dische EmigrantInnen und deren Familienangeh&amp;ouml;rige nur noch mit Zusage eines Bundeslandes, ausreichenden Deutschkenntnissen sowie einer Einladung der j&amp;uuml;dischen Gemeinde aufgenommen werden. Dass die ideologische Trennlinie zwischen &amp;bdquo;Rechtsextremisten&amp;ldquo; und &amp;bdquo;B&amp;uuml;rgerlicher Mitte&amp;ldquo; keinen Sinn ergibt, wird allein anhand von Anti-Asyl-Kampagnen der 90er deutlich. Die Hetze gegen &amp;bdquo;Scheinasylanten&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Asylmissbrauch&amp;ldquo; und &amp;bdquo;&amp;Uuml;berfremdung&amp;ldquo; f&amp;uuml;hrte damals zu den Pogromen von&lt;br /&gt;
Hoyerswerda, M&amp;ouml;lln, Solingen, Rostock-Lichtenhagen, heute M&amp;uuml;geln, usw. Anstatt auf die rassistischen Tendenzen und die prek&amp;auml;re Situation der Opfer einzugehen, besannen sich CDU/CSU, FDP und SPD schnell auf nationale Antworten. Der Forderung, mensch k&amp;ouml;nne nicht den Nazis &amp;bdquo;nationale Themen &amp;uuml;berlassen&amp;ldquo;, sondern m&amp;uuml;sse sie vielmehr selber besetzen, folgten die &amp;Auml;nderung des Artikels 16GG. Durch das &amp;bdquo;Konzept sicherer Herkunftsl&amp;auml;nder&amp;ldquo; war Deutschland auf dem Landweg&lt;br /&gt;
nicht mehr legal zu erreichen. Kettenabschiebungen, z.B. von Deutschland &amp;uuml;ber Polen in die Ukraine usw., wurden die T&amp;uuml;ren ge&amp;ouml;ffnet. Die Urspr&amp;uuml;nge restriktiver Asylpolitik sind hierbei nicht zuerst in den politischen Entscheidungen selbst auszumachen. Ihren N&amp;auml;hrboden findet diese Politik in einer &amp;uuml;bereinstimmenden, von irrationalen Angst und Vorurteilen geleiteten Bev&amp;ouml;lkerungsmehrheit. Die Opfer der Anschl&amp;auml;ge wurden so f&amp;uuml;r gesetzliche Ver&amp;auml;nderungen instrumentalisiert. Politiker folgten gezielt dem rassistischen Mehrheitswillen. Neue Gesetze spiegeln seitdem Kompromisse zwischen dem &amp;ouml;konomisch Bedarf nach Zuwanderung und der Abwehr unerw&amp;uuml;nschter MigrantInnen wider. Titel moderner Konzepte wie: &amp;bdquo;Steuerung, Integration und innerer Friede&amp;ldquo; sprechen die Sprache ausdifferenzierter Vergabe von Aufenthaltstiteln und Privilegien je nach Nutzen f&amp;uuml;r den Standort. Humanit&amp;auml;re Verpflichtungen sind nachrangig geworden. Im &amp;bdquo;N&amp;uuml;tzlichkeits-&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Leistungs-&amp;ldquo; oder &amp;bdquo;Verwertungsrassismus&amp;ldquo; werden rassistische Differenzierungen f&amp;uuml;r das kapitalistische Konkurrenzprinzip und irrationale &amp;Auml;ngste zu einem gef&amp;auml;hrlichen Cocktail vermischt. Heute pr&amp;uuml;ft die Agentur f&amp;uuml;r Arbeit getreu dem Motto &amp;bdquo;Arbeit&lt;br /&gt;
zuerst f&amp;uuml;r Deutsche&amp;ldquo;, ob sich durch die Besch&amp;auml;ftigung eines &amp;bdquo;Ausl&amp;auml;nders&amp;ldquo; Nachteile f&amp;uuml;r den Arbeitsmarkt ergeben k&amp;ouml;nnten. Deutlich wird nicht nur die Logik der Verwertung, Ein- bzw. Ausschlussmechanismen nationaler Kollektive, sondern auch die Prekarisierung der Besch&amp;auml;ftigungsverh&amp;auml;ltnisse. MigrantInnen kommen oftmals nur in k&amp;ouml;rperlich stark belastenden&lt;br /&gt;
Arbeitsverh&amp;auml;ltnissen unter, werden aus dem legalen Arbeitsmarkt hinaus in den informellen Sektor gedr&amp;auml;ngt. Das interessengeleitete Gerede von struktureller Integration stellt dabei die aktuelle Form einer Leitkulturdebatte der Anpassungszw&amp;auml;nge zwischen &amp;bdquo;Wir&amp;ldquo; und &amp;bdquo;Den Anderen&amp;ldquo;dar. Auf europ&amp;auml;ischer Ebene gestaltet sich die &amp;bdquo;Harmonisierung&amp;ldquo; von Asylpolitik im Zuge der Umsetzung nationaler Interessen restriktiver als je zuvor. FRONTEX, EURODAC und die Planung eines&lt;br /&gt;
europ&amp;auml;ischen Grenzschutzkorps sowie eine themenspezifisch europaweit geltende Gesetzgebung, R&amp;uuml;ckf&amp;uuml;hrungsabkommen, Grenzz&amp;auml;une, Lager und Abschiebeketten sollen die Abwehr, Kontrolle und Selektion von Fl&amp;uuml;chtlingen gew&amp;auml;hrleisten. Der Umgang mit Migration l&amp;auml;sst sich heute auf den Schutz eines Wirtschaftssystems herunterbrechen.&amp;nbsp; Menschenrechtsverletzungen an Fl&amp;uuml;chtlingen sind in den L&amp;auml;ndern der europ&amp;auml;ischen Peripherie keine Seltenheit, welche mit massiven &amp;bdquo;Umverteilungen&amp;ldquo; der Asylantr&amp;auml;ge und dem Anspruch Kerneuropas auf wirksame Grenzsch&amp;uuml;tzung konfrontiert sind. Einen spezifischen Widerspruch im europ&amp;auml;ischen Gebilde stellt der einerseits proklamierte Export von Wertepolitik wie der Verpflichtung zur Genfer Fl&amp;uuml;chtlingskonvention dar, welcher andererseits jedoch im Umgang mit MigrantInnen, AsylbewerberInnen und Fl&amp;uuml;chtlingen auf eigens geschaffene Grenzen trifft.&lt;br /&gt;
Auch wenn sich die Migrationsdebatte durch die Erweiterung Europas und eine sich mehr herauskristallisierende Festung zwingend verlagert, d&amp;uuml;rfen wir auf konkrete Forderungen nicht verzichten.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
als pdf: &lt;a href=&quot;http://lexil.blogsport.de/images/aufruf.pdf&quot;&gt;Aufruf &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://abschiebefrei.blogsport.de/&quot;&gt;Blog f&amp;uuml;r den bundesweiten Aktionstag&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.30august.org/&quot;&gt;www.30august.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://abschiebefrei.blogsport.de/images/Bueren_2008.pdf&quot;&gt;Flyer f&amp;uuml;r die Demo vor dem Abschiebeknast B&amp;uuml;ren&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 23:04:38 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa Dresden News [add'n]: 13. September: Kein ?Fest der Völker? - nirgends!</title>
	<guid>http://dresden.bounceme.net/?p=95</guid>
	<link>http://dresden.bounceme.net/antifa/13-september-kein-%e2%80%9efest-der-volker%e2%80%9c-nirgends/</link>
	<description>&lt;div class=&quot;wp-caption aligncenter&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://jena.antifa.net/fdv&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Fest der Völker in Altenburg blockieren!&quot; src=&quot;http://jena.antifa.net/cms/images/fdv08/468.png&quot; alt=&quot;Fest der Völker in Altenburg blockieren!&quot; width=&quot;468&quot; height=&quot;60&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p class=&quot;wp-caption-text&quot;&gt;Fest der Völker in Altenburg blockieren!&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;
&lt;h4&gt;&lt;em&gt;&lt;em&gt;Nur Unerwachsene, Rückgratlose und Dummköpfe sind stolz darauf einer Nation anzugehören. Wer selbst gehen kann, braucht kein Vaterland. &lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Genau jene Rückgratlosen - tausende Neofaschist_innen, führende Vertreter rechtsextremer Organisationen sowie Rechtsrockbands, die aus dem Blood-and-Honour Netzwerk stammen - wollen sich erneut zum ?Fest der Völker? versammeln. Bereits zum vierten Mal meldet die NPD das europaweite Großereignis an. Anders als in den Jahren zuvor versuchen die Nazis nicht mehr in Jena mit dieser Veranstaltung Fuß zu fassen; sie weichen aus in die Provinz: In &lt;strong&gt;Altenburg&lt;/strong&gt; rechnen sie nicht mit entschlossener Gegenwehr. Die Wahl des Ortes ist kein Zufall: Nazikader und ?Fest der Völker?-Mitorganisator Thomas Gerlach stammt aus dieser Stadt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://jena.antifa.net/cms/news/56-news/490-13-september-kein-fest-der-voelker-nirgends-&quot;&gt;Antifa Jena&lt;/a&gt; &amp;amp; &lt;a href=&quot;http://jena.antifa.net/fdv&quot;&gt;Sonderseite gegen das FdV in Altenburg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 18:01:27 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Reudnitz, Reudnitz, immer wieder Reudnitz</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/26/reudnitz-reudnitz-immer-wieder-reudnitz</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/26/reudnitz-reudnitz-immer-wieder-reudnitz</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;&amp;nbsp;Und noch eine Demonstration in Reudnitz&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am Montagabend haben sich erneut rund 500 Personen &amp;quot;spontan&amp;quot; in Reudnitz versammelt und sind durch Reudnitz gezogen. Auch diesmal t&amp;ouml;nte wieder die Forderung nach der Todesstrafe und man h&amp;auml;tte fast denken k&amp;ouml;nnen, der entfesselte B&amp;uuml;rgermob geht auf Jagd. Beim genauen Hinschauen wurde dann aber schnell klar, dass nicht wenige Nazis sich auf der Demonstration befanden. Neben dem Fronttranspi (diesmal ohne &amp;quot;Freies-Netz&amp;quot;-Signum und Nationalsozialistenwerbung) wurden schwarze Flaggen von sonnenbebrillten Nazis im Autonome-Nationalisten-Style getragen. Zudem stellten sie eine Art Ordnerdienst und choreografierten Sprechch&amp;ouml;re (&amp;quot;Todesstrafe f&amp;uuml;r Kindersch&amp;auml;nder&amp;quot;, &amp;quot;Keine Gnade f&amp;uuml;r Kindersch&amp;auml;nder&amp;quot;) sowie Schweigeminuten mittels Megaphonen, teilweise versuchten sie, dass Tragen von M&amp;uuml;tzen und das Rauchen zu unterbinden. Und wieder kam das halbe &amp;quot;Freie Netz&amp;quot; aus dem 200k-Umkreis angerollt, um mit Istvan auf die Stra&amp;szlig;e zu gehen und diesmal mit versuchsweise reduzierter Nazi-Optik Br&amp;uuml;cken zu schlagen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Anmeldung erfolgte diesmal nicht durch &lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/07/23/aus-mangel-an-beweisen&quot;&gt;Nazi-Onkel Istvan&lt;/a&gt;, sondern neutraler durch Simone Thalheim, ihres Zeichen Vertreterin einer Initiative aus Eltern und Anwohnern. Sie best&amp;auml;tigte gegen&amp;uuml;ber der LVZ die Teilnahme von rund 100 Nazis und gab an, aufkommende Sprechch&amp;ouml;re mit der Forderung nach der Todesstrafe unterbunden zu haben. Dem widersprachen Anwesende, laut denen die Rufe bis zum Ende immer wieder wahrnehmbar waren. Zudem &amp;auml;u&amp;szlig;erte sie sich gegen&amp;uuml;ber einem Kamera-Team und sagte, dass sie &amp;quot;keine Probleme mit den Rechten h&amp;auml;tte, selbst nun aber auch nicht rechts sei&amp;quot;. Ganz offensichtlich hat sie wirklich kein Problem mit Nazis, vielmehr mit dem Z&amp;auml;hlen: Selbst die Polizei konnte besser addieren und sprach von realistischeren 300 Nazis im Aufzug. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/album/reudnitz-25.08.08&quot;&gt;Das Bildmaterial, welches die LVZ online stellte&lt;/a&gt;, spricht genauso B&amp;auml;nde und belegt beim genauen Hinschauen nicht nur die zahlenm&amp;auml;&amp;szlig;ige Anwesenheit, auch die koordinierende Funktion, die Nazis w&amp;auml;hrend des Aufmarschs einnahmen, sind gut zu erkennen. (Nazis tragen nicht zwangsl&amp;auml;ufig eine braune, oder schwarze Uniform, sondern kleiden sich teilweise in einem, oftmals nur an dezenten Symbolen zu erkennenden, subkulturellen Style. Zumindest gestern waren Shirts mit der Aufschrift &amp;quot;Todesstrafe f&amp;uuml;r Kindersch&amp;auml;nder&amp;quot; und Pullover und Jacken der Marken &amp;quot;Thor Steinar&amp;quot;, &amp;quot;H8-Core&amp;quot; und &amp;quot;Erik&amp;amp;Sons&amp;quot; zu erkennen. Zudem gab es die klassische &amp;quot;Glatze&amp;quot; zu sehen und das neue possierliche Tierchen des &amp;quot;Autonomen Nationalisten&amp;quot;. Und angemerkt sei, dass sich von diesen Erscheinungen abgesehen, nicht jeder seine politische Standpunkte auf die Stirn malt.)
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die sogenannte B&amp;uuml;rgerinitiative k&amp;uuml;ndigte an, von nun an jeden Montag durch Leipzig marschieren zu wollen und dabei sich nicht mehr auf Reudnitz beschr&amp;auml;nken zu wollen, sondern bis zum Augustusplatz zu ziehen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nachdem die Nazis in einem Beitrag von SpiegelTV (nat&amp;uuml;rlich auch hier der Rethoriker Istvan dabei) nicht gerade bejubelt werden, schafft es auch die LVZ zu erw&amp;auml;hnen, dass es diese Demonstrationen (&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/21/nach-auffinden-eines-toten-kindes&quot;&gt;1&lt;/a&gt;,&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/22/leipzig-reudnitz-bei-nacht&quot;&gt;2&lt;/a&gt;,&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/26/lvz-25.08.08&quot;&gt;3&lt;/a&gt;) gab und ein Gro&amp;szlig;teil der Teilnehmer Nazis waren.
&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/album/reudnitz-25.08.08&quot; title=&quot;Nazi-Demonstration mit dem Ruf nach Todesstrafe&quot;&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/album/reudnitz-25.08.08&quot; title=&quot;Nazi-Demonstration mit dem Ruf nach Todesstrafe&quot;&gt;Bildmaterial: Reudnitz 25.08.08&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/26/lvz-25.08.08&quot;&gt;LVZ 25.08.08 - Mordfall Michelle: W&amp;ouml;chentliche Demonstrationen geplant&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/26/lvz-online-vom-26.08.08&quot;&gt;LVZ 26.08.08 - Reudnitzer planen Montagsdemos und wollen Eltergruppe gr&amp;uuml;nden &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/26/lvz-26.08.08&quot;&gt;LVZ 26.08.08 - Linke: Stadt soll Neonazi-Forderungen entgegentreten - Gegenkundgebung geplant &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flohbu.de/?p=318&quot;&gt;flohbu.de - Erster Akt: Reudnitzer Montagsdemo &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;

	
	
	
	
	
	

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 10:39:55 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa Dresden News [add'n]: Nazispontandemo in Pirna</title>
	<guid>http://dresden.bounceme.net/?p=85</guid>
	<link>http://dresden.bounceme.net/nazis/nazispontandemo-in-pirna/</link>
	<description>&lt;p&gt;Etwa 150 Nazis sind gestern abend durch die Pirnaer Innenstadt gezogen. Mit Fackeln, Kerzen und einem Transparent forderten sie die Einführung der &amp;#8220;Todesstrafe für Kinderschänder&amp;#8221;. Mit dabei waren u.a. Pierre Wustmann, der die NPD  bei ihrem Wahlkampf tatkräftig unterstützte und der Betreiber des Internetshops &amp;#8220;Crimestore&amp;#8221;, Martin Schaffrath. Anlass dieser Demonstration war der gewaltsame Tod der 8-jährigen Michelle aus Leipzig. Bereits am 21.08.08 fand eine Nazidemonstration im Leipziger Stadtteil Reudnitz statt, an der etwa 250 Nazis und etwa 80 Anwohner_innen teilnahmen. Anmelder und Redner war der stadtbekannte Nazi Istvan Repaczki, der Onkel des getöteten Mädchens.&lt;/p&gt;
&lt;div&gt;Die Forderung &amp;#8220;Todesstrafe für Kinderschänder&amp;#8221; ist in Pirna und Umgebung sehr oft auf Autos beispielsweise in Form von Heckscheibenaufklebern zu finden. Im &amp;#8220;Crimestore&amp;#8221; können auch T-Shirts mit dieser Aufschrift erworben werden. Gewalt gegen Kinder ist schon immer ein sehr sensibles Thema und löst oft große Emotionen aus. Bei Angehörigen als auch bei Unbeteiligten kommen schnell Rache-und Vergeltungsgefühle auf. Die Wiedereinführung der Todesstrafe ist jedoch grundlegend abzulehnen. Mit einer solchen Demonstration, wie sie gestern stattfand, instrumentalisieren Nazis den Tod von Kindern, um ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten.&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Quelle:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://a2p.antifa.net/blog/Article10.html&quot;&gt;Antifaschistische Aktion Pirna (A2P)&lt;/a&gt; (24.08.2008)&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Mehr zum Thema:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/21/nach-auffinden-eines-toten-kindes&quot;&gt;Nazidemo in LE-Reudnitz&lt;/a&gt; (21.08.2008)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/22/leipzig-reudnitz-bei-nacht&quot;&gt;Erneute Nazi-Demonstration in Reudnitz&lt;/a&gt; (22.08.2008)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,573998,00.html&quot;&gt;Hunderte trauern in Leipzig&lt;/a&gt; (Spiegel Online, 23.08.2008)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
	<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 18:01:32 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa Dresden News [add'n]: Auseinandersetzung zwischen jungen Männern</title>
	<guid>http://dresden.bounceme.net/?p=82</guid>
	<link>http://dresden.bounceme.net/nazis/auseinandersetzung-zwischen-jungen-mannern/</link>
	<description>&lt;p&gt;Zeit: 18.08.2008, gegen 00.40 Uhr&lt;br /&gt;
Ort: Dresden-Altstadt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einer Auseinandersetzung vor einem Schnellimbiss an der Wilsdruffer Straße fahndet die Dresdner Kriminalpolizei nach zwei Männern. Am 18. August sprachen die beiden Gesuchten einen jungen Mann (18) türkischer Abstammung vor dem Schnellimbiss ?MC Donalds? an. Dabei gaben sie ausländerfeindliche Parolen von sich. Kurz darauf kam es zu Handgreiflichkeiten. Der 18-Jährige erlitt dabei Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden. Im Zuge der Ermittlungen wurden die Aufnahmen einer Überwachungskamera ausgewertet. In der Folge liegen nunmehr Bilder der beiden Tatverdächtigen vor. Die Ermittler erhoffen sich von deren Veröffentlichung Hinweise zur Identität der Männer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.polizei.sachsen.de/pd_dresden/4476.htm&quot;&gt;Pressemitteilung der Polizei Dresden&lt;/a&gt; (22.08.2008)&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 21:26:02 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa Aktion Pirna [A2P]: Nazi-Spontandemo in Pirna</title>
	<guid>http://a2p.antifa.net/blog/Article10.html</guid>
	<link>http://a2p.antifa.net/blog/Article10.html</link>
	<description>&amp;nbsp;
Etwa 150 Nazis sind gestern abend durch die Pirnaer Innenstadt gezogen. Mit Fackeln, Kerzen und einem Transparent forderten sie die Einf&amp;uuml;hrung der &amp;quot;Todesstrafe f&amp;uuml;r Kindersch&amp;auml;nder&amp;quot;. Mit dabei waren u.a. Pierre Wustmann, der die NPD&amp;nbsp; bei ihrem Wahlkampf tatkr&amp;auml;ftig unterst&amp;uuml;tzte und der Betreiber des Internetshops &amp;quot;Crimestore&amp;quot;, Martin Schaffrath. Anlass dieser Demonstration war der gewaltsame Tod der 8-j&amp;auml;hrigen Michelle aus Leipzig. Bereits am 21.08.08 fand eine Nazidemonstration im Leipziger Stadtteil Reudnitz statt, an der etwa 250 Nazis und etwa 80 Anwohner_innen teilnahmen. Redner war u.a. der stadtbekannte Nazi Istvan Repaczki, der Onkel des get&amp;ouml;teten M&amp;auml;dchens.</description>
	<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 20:20:38 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: GAMMA-Newsflyer 183</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/23/gamma-newsflyer-183</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/23/gamma-newsflyer-183</link>
	<description>&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;pre&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span&gt;GAMMA-Newsflyer 183 erschienen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/pre&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div&gt;
&lt;pre&gt;
Liebe Freundinnen und Freunde,
Anfang des Monats erschien die Sommer-Ausgabe des GAMMA-Newsflyers.
&lt;/pre&gt;
&lt;pre&gt;
Mit dabei: ein Gastbeitrag zur &amp;quot;national befreiten Zone&amp;quot; Colditz sowie
Berichte zu NPD-Wahlerfolgen und Naziaktivit&amp;auml;ten am 1. Mai. 
&lt;/pre&gt;
&lt;pre&gt;
Das neue GAMMA liegt bereits seit Anfang des Monats in Locations besonders des Leipziger S&amp;uuml;dens aus. 
&lt;/pre&gt;
&lt;pre&gt;
Wer eine Printausgabe ergattert hat, findet im Innenteil ein kleines Special...
Beste Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e bestellt die GAMMA-Redaktion.
&lt;/pre&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;pre&gt;
--&amp;gt; &lt;a id=&quot;res_109231&quot; href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/gallery/4353/gamma183-web.pdf&quot;&gt;gamma183-web.pdf&lt;/a&gt;
--&amp;gt; &lt;a href=&quot;http://gamma.antifa.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://gamma.antifa.net&lt;/a&gt;
&lt;/pre&gt;</description>
	<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 18:02:11 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Leipzig-Reudnitz bei Nacht</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/22/leipzig-reudnitz-bei-nacht</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/22/leipzig-reudnitz-bei-nacht</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Erneute Nazi-Demonstration in Reudnitz&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am Freitagabend zwischen 23:00 und 0:30 Uhr sind erneut &lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/21/nach-auffinden-eines-toten-kindes&quot;&gt;erneut&lt;/a&gt; Nazis durch den Leipziger Stadtteil Reudnitz gezogen. W&amp;auml;hrend sich am zeitweilig bis zu 80 Personen an dem Aufmarsch beteiligten, reduzierte sich die Anzahl der Teilnehmer zum Ende auf 35 bis 40. Wieder einmal musste die populistische Forderung nach der &amp;quot;Todesstrafe f&amp;uuml;r Kindersch&amp;auml;nder&amp;quot; als Dauerbr&amp;uuml;ller herhalten. Diesmal war es allerdings lediglich die Polizei, die sich zu den Nasen&amp;nbsp; gesellte. 
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 23:02:19 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Kundgebung heute - 21h - Connewitzer Kreuz</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/22/kundgebung-heute-21h-connewitzer-kreuz</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/22/kundgebung-heute-21h-connewitzer-kreuz</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;-------- AUFRUF &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;-------- &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Im Hinblick auf das Auffinden der Leiche des seit Anfang der Woche vermissten M&amp;auml;dchens wird auf private Initiativen hin zu einer &lt;u&gt;Kundgebung um 21:00 Uhr am Connewitzer Kreuz&lt;/u&gt; aufgerufen! Ohne eine Politisierung zu betreiben, soll dem get&amp;ouml;teten M&amp;auml;dchen gedacht und Mitgef&amp;uuml;hl f&amp;uuml;r die Angeh&amp;ouml;rigen zum Ausdruck gebracht werden.&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;em&gt;Die Betreiber_innen von leipzig.noblogs.org rufen hiermit zur Beteiligung auf!&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;-------------------------- &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 12:43:08 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Nach Auffinden eines toten Kindes:</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/21/nach-auffinden-eines-toten-kindes</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/21/nach-auffinden-eines-toten-kindes</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Nazi-Demonstration in Reudnitz&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am fr&amp;uuml;hen Abend des 21.08.2008 demonstrierten ca. 300 Personen spontan durch Reudnitz. Einger&amp;uuml;hrt wurde das ganze durch die &amp;quot;Freien Kr&amp;auml;fte&amp;quot; aus Leipzig. Anla&amp;szlig; war das Auffinden eines toten Kindes am Vormittag durch Spazierg&amp;auml;nger. Laut Medienberichten handelte es sich dabei um das seit vier Tagen in Leipzig vermisste M&amp;auml;dchen. Polizeiangaben zufolge starb es eines gewaltsamen Todes.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Um Missverst&amp;auml;ndnissen vorzubeugen: das Autor_innen-Kollektiv will in keiner Weise eine Verharmlosung dieser Straftat zum Ausdruck bringen oder eine Herabw&amp;uuml;rdigung des Opfers betreiben!&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Initiatoren dieses Aufmarschs sind im Umfeld von Istvan Repaczki zu suchen. Ebenso stellten Nazis aus dem Einzugsgebiet des &amp;quot;Freien Netzes&amp;quot; einen Gro&amp;szlig;teil der Teilnehmenden. Im vorderen Drittel waren diverse Fackelttr&amp;auml;ger und schwarze Fahnen zu sehen, die zusammen mit der Parole &amp;quot;Todesstrafe f&amp;uuml;r Kindersch&amp;auml;nder&amp;quot; den Charakter der Demonstration klar erkennen lie&amp;szlig;en. Zudem wurden mehrere Transpis mit der gleichen Parolen, gezeichnet vom &amp;quot;Freien Netz&amp;quot;, durch Teilnehmer mitgef&amp;uuml;hrt. Leider waren einige Anwohner_innen nicht in der Lage, zu differenzieren zwischen spontanen Emotionen und der Vereinnahmung und Instrumentalisierung des Todes eines Kindes durch bekennende Nazis und schlossen sich dem Aufzug an. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ebenso ist die Berichterstattung von - wer kann es sich denken - der LVZ, aber auch des ZDF zu erw&amp;auml;hnen. W&amp;auml;hrend die LVZ in &lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/21/lvz-online-vom-21.08.08&quot;&gt;zwei Artikel von jugendlichen Anwohnern berichtet&lt;/a&gt;, welche am Dienstag spontan geholfen haben, Suchmeldungen der Polizei zu plakatieren (hier handelte es sich um Mitglieder der &amp;quot;Freien Kr&amp;auml;fte&amp;quot; Leipzig und der &amp;quot;Bluecaps&amp;quot;), berichtete das ZDF am fr&amp;uuml;hen Abend von &amp;quot;nicht zuzuordnenden&amp;quot; Jugendlichen, welche zu dieser Demonstration aufgerufen h&amp;auml;tten (siehe letzte Klammer). Das Thema mag brisant sein, und der Fall tragisch - eine Vereinnahmung durch Nazis ist jedoch nicht hinnehmbar! Es ist schwer zu glauben, dass die &amp;quot;Jungs&amp;quot; den selben Aufwand betrieben h&amp;auml;tten, wenn das Opfer nicht mit einem halluzinierten &amp;quot;Deutschen Volksk&amp;ouml;rper&amp;quot; in Verbindung zu bringen w&amp;auml;re. &lt;em&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;update &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das get&amp;ouml;te M&amp;auml;dchen war die Nichte des Leipziger Nazis Istvan Repaczki. Dies erkl&amp;auml;rt sehr gut, wie die NPD im Landtag bereits vor der offziellen Best&amp;auml;tigung durch die Polizei in einer Pressemitteilung vom Tod des M&amp;auml;dchens sprechen konnte. Und so sehr sich die Nazis in einem Beitrag auf dem &amp;quot;Freies-Netz&amp;quot;-Ersatz auch versuchen davon loszusagen, ist die Forderung nach der Todesstra&amp;szlig;e sehr wohl eine Instrumentalisierung. Und einen w&amp;uuml;tenden B&amp;uuml;rgermob inszenieren zu wollen, der im schlimmsten Falle noch zur Selbstjustiz greift, um nach der Vorstellung diverser Sch&amp;auml;delvermesser das &amp;quot;krankhafte Genmaterial auszumerzen&amp;quot;, ist eine Politisierung der Tat, die das Opfer und auch die Eltern nicht verdient haben.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.indymedia.org/2008/08/225035.shtml&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;indymedia - Leipzig: Nazis instrumentalisieren Kindstod &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.indymedia.org/2008/08/225034.shtml&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;indymedia - Nazidemo in Leipzig nach Kindermord&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/25/stern.de-22.08.08&quot;&gt;stern.de - Kindermord in Leipzig: Trauer und verzweifelte Wut &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 21:01:25 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Kampagne »Ladenschluss jetzt! Tønsberg dichtmachen!«: Antifaschistische Demonstration &quot;Gegen Naziläden und Rassismus!&quot; am 18.10.2008 in Dresden</title>
	<guid>http://ladenschluss-jetzt.org/content/view/37/</guid>
	<link>http://ladenschluss-jetzt.org/content/view/37/</link>
	<description>Das Dresdner Ladenschluss-B&amp;uuml;ndnis ruft f&amp;uuml;r Sonnabend, den 18.Oktober 2008 zur einer &amp;uuml;berregionalen antifaschistischen Demonstration unter dem Motto:  Den NAZIS Dampf machen! - Gegen Nazil&amp;auml;den und Rassismus!  auf.  Anlass hierf&amp;uuml;r ist nicht nur die Umfimierung des  Thor Steinar  Shops  Tonsberg  zu  Larvik , sondern auch die in den letzten Monaten zunehmenden und sich...</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 16:42:11 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: So oder so .. Demonstration am 28.8.2008 in Leipzig</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/20/so-oder-so-..-demonstration-am-28.8.2008-in-leipzig</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/20/so-oder-so-..-demonstration-am-28.8.2008-in-leipzig</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Time To Say Goodbye &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Aus
Anlass der gerichtlichen Entscheidung &amp;uuml;ber die R&amp;auml;umung des &amp;ldquo;T&amp;ouml;nsberg&amp;rdquo;
ruft das Ladenschlussb&amp;uuml;ndnis zu einer Demonstration auf. Schluss mit
Thor Steinar, Schluss mit jedem Rassismus, Antisemitismus und
Chauvinismus! &lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://ladenschluss.blogsport.de&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://ladenschluss.blogsport.de/images/Unbenannt3.png&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;94&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;p&gt;
Elf Monate nach Er&amp;ouml;ffnung des
&amp;bdquo;T&amp;ouml;nsberg&amp;ldquo;, einer hauseigenen Filiale der Bekleidungsmarke Thor
Steinar, wird das Leipziger Landgericht am 28.8.2008 &amp;uuml;ber die R&amp;auml;umung
des Ladengesch&amp;auml;ftes urteilen. Die Verwalterin des Hauses in der
Richard-Wagner-Stra&amp;szlig;e hatte nach kontinuierlichen, vielf&amp;auml;ltigen
Protestaktionen im Dezember 2007 Klage eingereicht. Die Anfechtung des
Mietvertrages st&amp;uuml;tzt sich auf den Vorwurf der arglistigen T&amp;auml;uschung
&amp;uuml;ber das Warensortiment. Die Thor-Steinar-Vertriebsfirma &amp;bdquo;Mediaxtex&amp;ldquo;
hatte &amp;ndash; wie auch bei der Einmietung der Magdeburger Filiale &amp;bdquo;Narvik&amp;ldquo; in
das Hundertwasserhaus - den Verkaufzweck nebul&amp;ouml;s mit &amp;bdquo;Streetwear&amp;ldquo;
umschrieben und in Leipzig sogar die Spezifik &amp;bdquo;&amp;Uuml;bergr&amp;ouml;&amp;szlig;en&amp;ldquo; hinzugelogen.&lt;br /&gt;
Ob es Thor Steinar-Bekleidung auch in &amp;Uuml;bergr&amp;ouml;&amp;szlig;en gibt sei dahin
gestellt. Das Problem ist die politische Botschaft, die mit Thor
Steinar verkn&amp;uuml;pft ist. Thor Steinar-Klamotten spielen subtil auf
v&amp;ouml;lkische, im Nationalsozialismus verwendete Symboliken und Ereignisse
an und verherrlichen Gewalt. Zwar ist die Zeit der recht klar deutbaren
Kollektionen mit Schriftz&amp;uuml;gen wie &amp;bdquo;Viking Division&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Nordmark&amp;ldquo;, &amp;ldquo;Ski
Heil&amp;rdquo; oder &amp;ldquo;Ultima Thule&amp;ldquo; vorbei. Nach gerichtlichen
Auseinandersetzungen wurde auch das alte Logo durch ein scheinbar
unverf&amp;auml;nglicheres ersetzt. Schlie&amp;szlig;lich versucht Thor Steinar mit
eigenen Filialen in Innenstadtlagen als ganz &amp;bdquo;normale Marke&amp;ldquo;
daherzukommen.&lt;br /&gt;
Trotz dieses recht durchschaubaren Strategiewechsel muss klar sein:
Thor Steinar ist nicht &amp;ldquo;frei zu sprechen&amp;rdquo; &amp;ndash; weder die Verquickung mit
der rechten Szene wurde von den K&amp;ouml;pfen der Marke jemals bestritten,
noch wurde Abstand von dem bei Nazis beliebten Anspielen auf nordische
Mythologie genommen. Im Gegenteil: Thor Steinar wird von Nazis bewusst
gekauft und getragen. Jede und jeder, der die Marke verkauft und
erwirbt nimmt bewusst die Propagierung menschenverachtender Ideologie
und Verherrlichung des Nationalsozialismus in Kauf.&lt;br /&gt;
Marken wie Thor Steinar, Eric &amp;amp; sons, Consdaple und andere Marken
sind f&amp;uuml;r Nazisszene identit&amp;auml;tsstiftend, sie organisieren szeneinternen
Zusammenhalt und bauen nach au&amp;szlig;en Bedrohungsatmosph&amp;auml;ren auf. In L&amp;auml;den
die das &amp;bdquo;T&amp;ouml;nsberg&amp;ldquo; sind also Bestandteil der rechten Infrastruktur. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Aus Anlass der Urteilsverk&amp;uuml;ndung am 28.8. ruft das Ladenschluss-B&amp;uuml;ndnis zu einer Demonstration auf.&lt;br /&gt;
Mit der Demonstration wollen wir einerseits auf den Urteilsspruch
reagieren und &amp;ndash; hoffentlich - die Niederlage des
Mediatex-Firmengeflechts feiern. Zum anderen soll deutlich gemacht
werden, dass eine m&amp;ouml;gliche R&amp;auml;umung des Ladens keineswegs die L&amp;ouml;sung des
Problems ist: Weder rechte Einstellungen, entsprechende Lifestyles und
Gewalt gegen Menschen - ob &amp;ldquo;am Rand&amp;rdquo; oder &amp;ldquo;in der Mitte&amp;rdquo; - werden damit
aus dem Weg ger&amp;auml;umt. Im Gegenteil: die lokale und regionale Naziszene
ist immer aktiver, offensiver und besser vernetzt. &amp;Uuml;bergriffe auf linke
Projekte und Menschen mit Migrationshintergrund oder massive Propaganda
im &amp;ouml;ffentlichen Raum geh&amp;ouml;ren in Leipzig zur traurigen Normalit&amp;auml;t.&lt;br /&gt;
Die Stadt zeigt sich angesichts dessen zumindest um ihr Image besorgt.
Solange aber die durch die staatliche Politik sowie &amp;ouml;ffentliche
Debatten vorangetriebene Ausgrenzung von anders als der Mainstream
Aussehenden und Lebenden, die restriktive Sicherheitspolitik, Rassismus
im Alltag und durch &amp;Auml;mter und Beh&amp;ouml;rden oder die Diskreditierung linker
antifaschistischer Politik nicht als Teil des Problems wahrgenommen
werden, werden Nazis immer wieder einen fruchtbaren Resonanzboden f&amp;uuml;r
ihrer Ideologien finden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;So
oder so &amp;hellip; das &amp;ldquo;T&amp;ouml;nsberg&amp;rdquo; und der Urteilsspruch sind f&amp;uuml;r uns Aufh&amp;auml;nger
f&amp;uuml;r die klare Absage an menschenverachtende Denk- und Handlungsweisen
und die Kriminalisierung linker Politik. Laut und entschlossen!&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;strong&gt;	&lt;/strong&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Demonstration:  Donnerstag, 28.August 2008, 17 Uhr ab S&amp;uuml;dplatz, Leipzig&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 17:26:01 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa Dresden News [add'n]: Antifa-Demo ?Den Nazis Dampf machen?</title>
	<guid>http://dresden.bounceme.net/?p=76</guid>
	<link>http://dresden.bounceme.net/antifa/antifa-demo-den-nazis-dampf-machen/</link>
	<description>&lt;p&gt;Das Dresdner Ladenschluss-Bündnis ruft für Sonnabend, den &lt;strong&gt;18. Oktober 2008&lt;/strong&gt; zur einer überregionalen antifaschistischen Demonstration unter dem Motto:&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;&amp;#8220;Den NAZIS Dampf machen! - Gegen Naziläden und Rassismus!&amp;#8221;&lt;/strong&gt; auf.&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Anlass hierfür ist nicht nur die Umfimierung des &amp;#8220;Thor Steinar&amp;#8221; Shops &amp;#8220;Tonsberg&amp;#8221; zu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;#8220;Larvik&amp;#8221;, sondern auch die in den letzten Monaten zunehmenden und sich wiederholenden rassistischen Übergriffe in Dresden, wie etwa nach dem EM Halbfinale im Juni 2008 oder der Brandanschlag auf einen vietnamesischen Markt im August 2008.&lt;/p&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Antifaschistische Demonstration&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Den NAZIS Dampf machen! - Gegen Naziläden und Rassismus!&lt;br /&gt;
Sonnabend, 18. Oktober 2008, 12 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wiener Platz (Hauptbahnhof) / Dresden&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mobilisierungsvideo:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehr Infos:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://ladenschluss-jetzt.org&quot;&gt;Ladenschluss jetzt! Bündnis&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://ladenschluss-jetzt.org/content/view/37/1/&quot;&gt;Aufruf&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 15:53:15 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa Dresden News [add'n]: ART: Review Juni/Juli 2008</title>
	<guid>http://dresden.bounceme.net/?p=70</guid>
	<link>http://dresden.bounceme.net/antifa/art-review-junijuli-2008/</link>
	<description>&lt;p&gt;In regelmäßigen Abständen berichtet das &lt;a href=&quot;http://venceremos.antifa.net/art/&quot;&gt;Antifa Recherche Team Dresden (ART DD)&lt;/a&gt; im &lt;a href=&quot;http://venceremos.antifa.net/art/review/&quot;&gt;Review&lt;/a&gt; über Veränderungen und aktuelle Entwicklungen der regionalen Naziszene.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Inhalt der aktuellen Ausgabe:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p class=&quot;archivstart&quot;&gt;&lt;a class=&quot;archivstart&quot; href=&quot;http://venceremos.antifa.net/art/review/0708/0708_01.htm&quot;&gt;&amp;#8220;JN-Sachsentag&amp;#8221; ausgefallen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p class=&quot;archivstart&quot;&gt;&lt;a class=&quot;archivstart&quot; href=&quot;http://venceremos.antifa.net/art/news/020708.htm&quot;&gt;Dresdner Neonazi beteiligt an Angriff auf Journalisten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p class=&quot;archivstart&quot;&gt;&lt;a class=&quot;archivstart&quot; href=&quot;http://venceremos.antifa.net/art/news/zeitgespraeche_2008.htm&quot;&gt;Nächste Naziveranstaltung im Großraum Dresden geplant.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p class=&quot;archivstart&quot;&gt;&lt;a class=&quot;archivstart&quot; href=&quot;http://venceremos.antifa.net/art/review/0708/0708_02.htm&quot;&gt;Es brennt weiter&lt;/a&gt; - Wieder Brandanschläge in Sachsen&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p class=&quot;archivstart&quot;&gt;&lt;a class=&quot;archivstart&quot; href=&quot;http://venceremos.antifa.net/art/review/0708/0708_03.htm&quot;&gt;Willy Kunze in U-Haft nach EM-Halbfinalüberfällen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Printausgabe: &lt;a href=&quot;http://dresden.bounceme.net/wp-content/uploads/review_060708.pdf&quot;&gt;Review Juni/Juli 2008&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 15:49:44 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Kampagne »Ladenschluss jetzt! Tønsberg dichtmachen!«: Time to say goodbye in Leipzig</title>
	<guid>http://ladenschluss-jetzt.org/content/view/36/</guid>
	<link>http://ladenschluss-jetzt.org/content/view/36/</link>
	<description>Das Leipziger ladenschluss-B&amp;uuml;ndnis ruft f&amp;uuml;r den 28.08.2008 zu einer Demonstration anl&amp;auml;&amp;szlig;lich des Gerichtsurteiles im Verfahren gegen Uwe Meusel (Inhaber der Thor-Steinar-Vertriebsfirma Mediatex und Inhaber des &amp;ldquo;T&amp;ouml;nsberg&amp;rdquo; in Leipzig) auf.   Aus dem Aufruf: Schluss mit Thor Steinar, Schluss mit jedem Rassismus, Antisemitismus und Chauvinismus! Am 28.8.2008 wird um 9 Uhr im Leipzig Amtsgericht, Bernhard-G&amp;ouml;ring-Str. 64 das Urteil in Sachsen...</description>
	<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 17:04:42 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa RDL: Colditz ? eine ?national befreite Zone? in Sachsen</title>
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	<link>http://aardl.blogsport.de/2008/08/19/colditz-eine-national-befreite-zone-in-sachsen/</link>
	<description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Unsere Genoss_innen des antifaschistischen Infoportals Colditz haben einen Gastbeitrag für die aktuelle Ausgabe des ?&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://gamma.antifa.net/gamma/gamma183-web.pdf&quot;&gt;Gamma&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; ? Antifa-Newsflyer für Leipzig und Umgebung? verfasst, der sich ausführlich mit der Situation in Colditz und im südlichen Muldentalkreis befasst.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der südliche Muldentalkreis ist seit langem ein Tummelplatz von Nazis. Nach einigen Jahren bescheidener Ruhe nahmen deren Aktivitäten in den letzten Monaten wieder massiv zu.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Besonders die Stadt Colditz sowie die angrenzenden Gemeinden haben sich zur ?No-Go-Area? für Migrant_innen und nichtrechte Menschen entwickelt. Die enge Vernetzung der einzelnen Neonazi-Strukturen findet dort auch Rückhalt in den politischen Vorstellungen der Mehrheitsgesellschaft.&lt;br /&gt;
Zudem dominieren rechte Jugendliche in den lokalen Jugendzentren, Schulen und anderen Treffpunkten. Dadurch konnte sich die Region, von Außenstehenden kaum wahrgenommen, tatsächlich zur ?national befreiten Zone? entwickeln. Die aktuelle Zunahme der Naziaktivitäten lässt sich am ehesten mit dieser Entwicklung erklären ? sie ist eine direkte Folge der Nazihegemonie und kein zufälliges Phänomen.&lt;br /&gt;
Mittlerweile kann die Stadt Colditz samt Umland in einem Atemzug mit Orten wie Wurzen, Mügeln oder Mittweida genannt werden. Und die&lt;br /&gt;
Nazihegemonie vor Ort ist bereits so verfestigt, dass KritikerInnen und GegnerInnen Gefahr laufen, durch ihr Engagement selbst Opfer nazistischer Gewalttaten zu werden. BürgerInnen und alternative Jugendliche, die sich gegen die bestehende Nazihegemonie positionieren, müssen mit Denunziation, Einschüchterung und körperlichen Angriffen rechnen. Neben Körperverletzungen, ?Outing?-Flugblättern und Telefonterror sind diese Menschen auch dem Risiko ausgesetzt, zum Ziel eines Anschlags zu werden: An einem Februarabend versammelten sich etwa 100 Neonazis in Colditz und überfielen ein Elektrogeschäft, eine Turnhalle sowie einen Dönerimbiss.&lt;br /&gt;
Die Angreifer warfen mehrere Brandsätze, eine Nebelgranate und demolierten das Ladengeschäft des Elektrohändlers. Dieser hatte zuvor einigen&lt;br /&gt;
alternativen Jugendlichen die Nutzung der Turnhalle für Konzerte erlaubt. Dieser Höhepunkt rechter Gewalt stellt frühere Vorfälle in den Schatten und führte dazu, dass die Situation auch überregional bekannt wurde. Dabei wurde sichtbar, dass Nazis in Colditz das Stadtbild&lt;br /&gt;
prägen. Die Reaktion des Bürgermeisters bestand sinnigerweise darin, die Durchführung weiterer alternativer Konzerte zu verbieten. Dadurch wird die Behauptung aufgestellt, frühere Punkkonzerte hätten die Nazigewalt erst provoziert. Dabei stehen in jener Stadt Brandstiftungen, Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und Propagandadelikte durch Nazis nunmehr kontinuierlich auf der Tagesordnung. &lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;Die Naziszene in der Region muss allerdings differenzierter betrachtet werden. Neben zahlreichen rechtsorientierten Jugendlichen und dem&lt;br /&gt;
typischen ?Dorfnazi?-Klientel gibt es einige gut organisierte Strukturen mit festem Personalstamm und wachsendem Mobilisierungspotential. Zu dem zählen sich ?erlebnisorientierte? Jugendliche, die oft der lokalen Freefight-Szene entstammen.&lt;br /&gt;
Bemerkenswert sind auch die Kontakte der Colditzer Naziszene zu benachbarten Regionen. Hier gibt es organisatorische Querverbindungen und personelle Schnittmengen mit Nazis aus dem Landkreis Döbeln und der verbotenen Mittweidaer Kameradschaft ?Sturm 34?.&lt;br /&gt;
Zentrale Institution in der Region ist das ?Bündnis für Deutschland?. Es versteht sich als ?Heimatschutz?-Netzwerk, besteht aus 30 Personen&lt;br /&gt;
und tritt mit einer eigenen Website an die Öffentlichkeit. Das zugehörige Postfach führt zu einem Michael Valentin, der schon seit Jahren aktiver Neonazi ist. Unterstützt wird das Bündnis auch durch Jens Schober aus Leisnig. Schober war früher Kopf der aufgelösten ?Nationalen Sozialisten Leisnig? und schon mehrfach Anmelder von Kundgebungen und Aufmärschen, unter anderem in Delitzsch und Merseburg. Einst soll er versucht haben, eine Ortsgruppe des im Juli 2008 aufgelösten ?Kampfbundes Deutscher Sozialisten? (KDS) in Leipzig aufzubauen, hat sich dann aber mit dessen Führungsfigur Axel Reitz überworfen. Nach weiteren Streitereien kam es zum Bruch zwischen Jens Schober und Figuren der&lt;br /&gt;
überregionalen Neonaziszene. Mittlerweile hat er seine Aktivitäten deshalb auf Leisnig und den südlichen Muldentalkreis beschränkt.&lt;br /&gt;
Das ?Bündnis für Deutschland? verteilt regelmäßig eigene Flugblätter, organisiert unter dem Slogan ?Heimat, Familie, Freunde, Gemeinschaft?&lt;br /&gt;
eine monatliche Veranstaltungsreihe, die einen regionalen Vernetzungscharakter hat. Bis zu 70 Personen nehmen regelmäßig an diesen Ausflügen und Kameradschaftsabenden teil.&lt;br /&gt;
Wie gut die Vernetzung der einzelnen Gruppen im Detail funktioniert, zeigt folgendes Beispiel: Am 14. April wurde ein Friedensgebet in der Colditzer&lt;br /&gt;
Schlosskirche von etwa 40 NPD-Anhängern, darunter der NPD-Landtagsabgeordnete Winfried Petzold aus dem nahe gelegenen Mutzschen, und parteifreien Nazis gestört. Sie besetzten die letzten Bänke der Kirche, verteilten Flugblätter, hielten Transparente in die Luft und fotografierten alle Anwesenden ab.&lt;br /&gt;
Schon zwei Tage zuvor referierte der bekannte Altnazi Manfred Röder im Gasthof Zollwitz, unweit von Colditz. Etwa 100 ZuschauerInnen besuchten&lt;br /&gt;
seinen Vortrag, darunter nicht nur NPDler, sondern auch ?freie Nationalisten?.&lt;br /&gt;
Besonders die NPD profitiert von der Nazihegemonie der Region und holt ortsansässige Kader in ihre Strukturen. Zur Kommunalwahl trat neben&lt;br /&gt;
dem Colditzer Stephan Behne auch der 22-jährige Hannes Hübel für die NPD an. Hübel, selbst aus Colditz, war an zahlreichen Überfällen auf Jugendliche beteiligt und ist regelmäßiger Gast bei wichtigen Nazievents, so etwa im Herbst 2007 beim ?Fest der Völker? in Jena.&lt;br /&gt;
Die regionale NPD hat folgerichtig ihren Aktionsschwerpunkt nach Colditz verlagert und baut die Zusammenarbeit mit lokalen Nazis weiter aus.&lt;br /&gt;
Zudem nutzen große Teile des Umfelds der verbotenen Kameradschaft ?Sturm 34? die Region als neues Domizil, nachdem ihnen dies in Mittweida und Umgebung nicht mehr gelingt.&lt;br /&gt;
Selbst im Umlad von Colditz ist nichts besser: Der nahe gelegenen Ort Koltzschen wurde zu Pfingsten von der ?Heimattreuen Deutschen Jugend?&lt;br /&gt;
(HDJ) besucht. Sie hielte dort ihr diesjähriges ?Pfingstlager? mit über 150 Kindern und Jugendlichen ab.&lt;br /&gt;
Neben Parteistrukturen und Kameradschaften existiert in der Region mit den ?Shamrock Fighters? ein Freefight-Club, der gerade in Colditz Fuß fasst. Personen aus dem Umfeld dieser Gruppe waren am Angriff auf eine antifaschistische Demonstration am 16. März in Wurzen beteiligt. Bekanntestes Mitglied dieser ?Sportgemeinschaft? ist der Thaiboxer Ricky Hartung aus Hausdorf bei Colditz. Er ist auch bei den ?Fighting Fellas? in Wurzen aktiv. In Wurzen befand er sich beim Angriff auf die Antifademo unter den 70 AngreiferInnen.&lt;br /&gt;
Einer der Förderer der lokalen Freefight-Szene und nachweislicher Nazi-Sympathisant ist ein ortsansässiger Unternehmer. Jene - juristisch entsprechend vorbelastete - Person tritt als Scharnier zwischen Nazigruppen, organisierter Kriminalität und Roltlichtszene auf. Durch seine Hilfe erhält die örtliche Naziszene finanzielle Zuwendungen und anderweitige Unterstützung aus diesem Umfeld.&lt;br /&gt;
Kein Wunder also, dass selbst eine bundesweit tätige Gruppe wie die HDJ die Region für ihre Aktivitäten auswählt. Die funktionierende Zusammenarbeit von NPD, Kameradschaften und Sympathisanten in der rechtsdominierten Jugendkultur haben dazu geführt, dass sich Colditz - samt Umgebung - zur Nazihochburg entwickelt hat. Neben dem Landkreis Mittweida und der Sächsischen Schweiz ist diese Region derzeit eine der dunkelbraunsten Flecken im ohnehin schon braunen Sachsen.
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 16:47:39 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Kampagne »Ladenschluss jetzt! Tønsberg dichtmachen!«: (Nazi-)Business as usual - &quot;Tonsberg&quot; heist jetzt &quot;Larvik&quot;</title>
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	<link>http://ladenschluss-jetzt.org/content/view/33/</link>
	<description>Wie mittlerweile an verschiedenen Stellen bereits gemeldet wurde hat der Thor Steinar Laden &amp;bdquo;Tonsberg&amp;ldquo; sein Gesch&amp;auml;ft auf der Wilsdruffer Strasse in Dresden Ende Juli 2008 geschlossen.Ursache hierf&amp;uuml;r d&amp;uuml;rfte das Auslaufen des Mietvertrages sein, da das Geb&amp;auml;ude, in dem sich der Laden befand der Erweiterung der &amp;bdquo;Altmarktgalerie&amp;ldquo; weichen muss.Doch der neue Standort war zu diesem Zeitpunkt bereits avisiert und so &amp;ouml;ffnete...</description>
	<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 10:54:32 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Motivation im Lokalfernsehen</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/18/motivation-im-lokalfernsehen</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/18/motivation-im-lokalfernsehen</link>
	<description>&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://jena.antifa.net/cms/news/56-news/539-video-gegen-das-fdv-in-altenburg&quot;&gt;http://jena.antifa.net/cms/news/56-news/539-video-gegen-das-fdv-in-altenburg &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;

	
	
	
	
	
	

&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 00:24:03 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: LVZ 18.08.08</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/18/lvz-18.08.08</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/18/lvz-18.08.08</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span&gt;MdL J&amp;uuml;rgen Gansel (NPD) greift &amp;quot;Zechbruder&amp;quot; mit Pfefferspray in Hainstra&amp;szlig;e an.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Leipzig/Dresden &amp;nbsp;(-la/tha). Dem s&amp;auml;chsischen NPD-Landtagsabgeordneten J&amp;uuml;rgen Gansel droht einmal mehr &amp;Auml;rger: Der 34-J&amp;auml;hrige setzte nach einer durchzechten Nacht in Leipzig Pfefferspray gegen einen Kumpel ein, mit dem er in einem Lokal in der Hainstra&amp;szlig;e zuvor unterwegs gewesen war. Polizeiangaben zufolge waren sich die beiden M&amp;auml;nner dann gestern Morgen&lt;br /&gt;
gegen 6.30 Uhr vor dem Klub -- vermutlich im Streit um eine Frau -- in die Haare geraten, wobei Gansel das Reizgas benutzte. Sein Opfer, das das Spray in die Augen bekommen hatte, musste im Krankenhaus behandelt werden. Auch zwei unbeteiligte Frauen seien durch die verspr&amp;uuml;hte Fl&amp;uuml;ssigkeit in Mitleidenschaft gezogen worden, hie&amp;szlig; es. Nun drohe dem&lt;br /&gt;
Abgeordneten ein Verfahren wegen K&amp;ouml;rperverletzung, da Pfefferspray nur der Polizei -- sowie J&amp;auml;gern zur Abwehr von Tieren -- genehmigt sei. Ganz ohne Blessuren ging das n&amp;auml;chtliche Gerangel auch f&amp;uuml;r den NPD-Mann nicht aus. Wie die Polizeidirektion Leipzig informierte, haben im Gegenzug zwei M&amp;auml;nner Gansel ins Gesicht geschlagen und ihm dabei eine&lt;br /&gt;
Platzwunde an der linken Augenbraue zugef&amp;uuml;gt. Diese Verletzung sei in der Uniklinik ambulant behandelt worden.&lt;br /&gt;
Erst vergangene Woche hatte die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage gegen den 34-j&amp;auml;hrigen Gansel wegen Versto&amp;szlig;es gegen das Jugendschutzgesetz erhoben. Zudem l&amp;auml;uft ein Verfahren wegen Volksverhetzung.&lt;br /&gt;
2005 hatte der NPD-Abgeordnete bundesweit f&amp;uuml;r Schlagzeilen gesorgt, weil er in einer Landtagsdebatte die Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 als Bomben-Holocaust bezeichnet hatte. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/18/polizeibericht-pd-leipzig-18.08.2008&quot;&gt;Polizeibericht PD Leipzig - In &amp;quot;Situation&amp;quot; verwickelt &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 11:19:14 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Ladenschluss - Aktionsbündnis gegen Nazis - Leipzig: So oder so .. Demonstration am 28.8.2008 in Leipzig</title>
	<guid>http://ladenschluss.blogsport.de/2008/08/17/so-oder-so-demonsration-am-2882008-in-leipzig/</guid>
	<link>http://ladenschluss.blogsport.de/2008/08/17/so-oder-so-demonsration-am-2882008-in-leipzig/</link>
	<description>Aus Anlass der gerichtlichen Entscheidung über die Räumung des &amp;amp;#8220;Tönsberg&amp;amp;#8221; ruft das Ladenschlussbündnis zu einer Demonstration auf. Schluss mit Thor Steinar, Schluss mit jedem Rassismus, Antisemitismus  und Chauvinismus! 
	
	Elf Monate nach Eröffnung des ?Tönsberg?, einer hauseigenen Filiale der Bekleidungsmarke Thor Steinar, wird das Leipziger Landgericht am 28.8.2008 über die Räumung des Ladengeschäftes [...]</description>
	<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 16:18:09 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Atari Reudnitz, Sonntag - 17. August - 3:30 Uhr (update)</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/17/atari-reudnitz-sonntag-17.-august-3-30-uhr</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/17/atari-reudnitz-sonntag-17.-august-3-30-uhr</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Reudnitz: Ladenprojekt Atari von Nazis angegriffen!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am Sonntagmorgen gegen 3:30 Uhr hat eine Gruppe von rund 10 Nazis das Ladenprojekt Atari angegriffen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich da noch an die 20 Besucher_innen einer Benefiz-Party f&amp;uuml;r das &amp;quot;Rock am Kreuz on tour&amp;quot;, welches im September im Reudnitzer Lene-Voigt-Park stattfinden soll. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die Nazis spr&amp;uuml;hten mit Pfeffergel und setzten den Besuchern, die sich ins Ladeninnere zur&amp;uuml;ckzogen, nach - liefen dann jedoch gegen die verschlossene T&amp;uuml;r. Mindestens ein Besucher wurde leicht verletzt. Die Polizei war binnen kurzer Zeit vor Ort, die Gruppe hatte sich jedoch schon nach wenigen Minuten wieder getrollt. Die Angreifer, unter denen sich auch ein Herr Meliska befunden haben soll, sind laut Augenzeugen zeitgleich aus verschiedenen Richtungen aufgetaucht. 
&lt;/p&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;- update - &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am Abend haben sich rund 180 Leipziger Antifaschist_innen solidarisch mit dem Ladenprojekt erkl&amp;auml;rt und spontan in Reudnitz demonstriert!&amp;nbsp; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Das gr&amp;uuml;ne Team hatte den Anpfiff verpasst und gesellte sich erst kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit hinzu.Vorerst konnte es jedoch weder in Sympathie noch Spielz&amp;uuml;gen punkten und somit das schwarze Team nicht &amp;uuml;berholen. In der zweiten H&amp;auml;lfte stieg auch das braune Team im Kreuzungsbereich Riebeck-/Oststra&amp;szlig;e ein, zeigte jedoch in der Disziplin &amp;quot;Nazis Jagen&amp;quot; au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnlich flinke F&amp;uuml;&amp;szlig;e: es &amp;uuml;bersah in stoischer Gleichg&amp;uuml;ltigkeit die seitliche Markierung, rannte aus dem Spielfeld und flog somit aus der Wertung (trotz gef&amp;uuml;hltem Heimvorteil). Kurz vor dem Ostplatz gab es dann doch noch Initiativen: das gr&amp;uuml;ne Team versuchte sich im Blockieren, konnte allerdings mangels Entschlossenheit durch schnelle Wechsel ausgespielt werden. Das schwarze Team zeigte sich als gute Gewinnerin und hinterlie&amp;szlig; dem gr&amp;uuml;nen Team wenigstens ein Trikot. In der dritten Halbzwei gab es dann noch unsch&amp;ouml;ne Szenen: Abreisende Spieler des schwarzen Teams verwechselten zivile Spieler des gr&amp;uuml;nen Teams mit Spielern des Braunen Teams. Es gab eine rote karte und mehrere Verwarnungen. Der Spieler wurde mit konsequentem Platzverbot belegt, durfte allerdings in der Zwischenzeit die Kabine wieder verlassen. Somit steht es bei vier Wertungen: schwarzes Team drei Punkte, gr&amp;uuml;nes Team einen Punkt, braunes Team disqualifiziert. (&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/17/indymedia-vom-16.08.08&quot;&gt;Spielregeln&lt;/a&gt;)&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nach den Angriffen auf das Wohnhaus in der Holsteinstra&amp;szlig;e zwischen &lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2007/11/23/nazi-berfall-in-reudnitz-am-22.-november-07&quot;&gt;November 2007&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/01/20/erneut-wohnhaus-in-leipzig-reudnitz-von-nazis-berfallen&quot;&gt;Januar 2008&lt;/a&gt; ist es erneut der Stadtteil Reudnitz, in dem Nazis glauben, die stillschweigende Zustimmung der Bev&amp;ouml;lkerung zu genie&amp;szlig;en, wenn sie selbstgeschaffene Freir&amp;auml;ume wie das Atari und deren Besucher_innen angreifen! Zwar m&amp;ouml;gen rassistische, antisemitische und autorit&amp;auml;re Denkmuster weit verbreitet sein, aber scheinbar wohnt es sich gerade hier als Nazi besonders gut. Denn manche bleiben, manche kommen:&amp;nbsp; &lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/07/18/verhandlung-am-amtsgericht-leipzig-gegen-istvan-repaczki-17.07.08&quot;&gt;Famous Istvan&lt;/a&gt; ist aus der Oststra&amp;szlig;e weg, allerdings nur ein paar Stra&amp;szlig;en weiter gezogen. Und auch den t&amp;auml;towierenden Nazis im &amp;quot;Rattlesnake&amp;quot; geht es offenbar mehr als gut in ihrem Laden an der Kreuzung Zweinaundorfer-, Riebeckstra&amp;szlig;e - keine 200m vom Atari entfernt. &amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/18/polizeibericht-pd-leipzig-17.08.2008&quot;&gt;Polizeibericht 17.08.08 - Morgendlicher Einsatz in der Kippenbergstra&amp;szlig;e&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/18/lvz-vom-18.08.08&quot;&gt;LVZ 18.08.08 - Rechtsorientierte st&amp;ouml;ren, Linke demonstrieren &lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 10:35:59 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Zum 95. Geburtstag Hajo Herrmanns</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/17/zum-95.-geburtstag-hajo-herrmanns</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/17/zum-95.-geburtstag-hajo-herrmanns</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Nazischaulaufen in der Ged&amp;auml;chtnisst&amp;auml;tte Borna&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In der R&amp;ouml;thaer Stra&amp;szlig;e gab es am 14.8.2008 konzentrierte Braune So&amp;szlig;e. Laut Eigenwerbung kamen rund 200 zumeist Alt-Nazis zusammen, um einen der ihren zu feiern. Wer wissen will, was die M&amp;ouml;chtegern-Herren Trosse, Repaczki, Naumann aber auch Rennecke und Voigt am letzten Donnerstag gemacht haben, der sollte sich das Video geben. Zu sehen sind au&amp;szlig;er jungen und alten Nazis auch der Pseudo-Thingplatz auf dem Areal. Informationen zur Person Herrmanns folgen weiter unten.&amp;nbsp; Ausnahmsweise zur Anschauung ein Nazivideo:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;

	
	
	
	
	
	

&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mirror: &lt;a id=&quot;res_108957&quot; href=&quot;http://leipzig.noblogs.org/gallery/4353/nazisborna.flv&quot;&gt;nazisborna.flv&lt;/a&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;Background:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrmann ist einer der letzten noch lebenden Gr&amp;ouml;&amp;szlig;en der Hitlerschen&lt;br /&gt;
Erlebnisgeneration und damit ein viel gefragter Gespr&amp;auml;chspartner in&lt;br /&gt;
rechtsextremen Kreisen. Im Januar 2007 hielt er auf dem Bundesparteitag&lt;br /&gt;
der Deutschen Volksunion (DVU) einen 60-min&amp;uuml;tigen Vortrag ohne&lt;br /&gt;
Manuskript. Als Redner war er auch beim 5. &amp;quot;Freiheitlichen Kongress&amp;quot; des&lt;br /&gt;
NPD-Verlages Deutsche Stimme im November 2007 zugegen. 2005 outete sich&lt;br /&gt;
Herrmann in einer Gastkolumne in der Deutschen Stimme (5/2005) als&lt;br /&gt;
NPD-W&amp;auml;hler. &amp;quot;Die Diffamierung der kleinen Parteien seitens solcher&amp;quot;, so&lt;br /&gt;
Herrmann, &amp;quot;die sich wegen ihrer Fehler nicht sch&amp;auml;men, ist schamlos und&lt;br /&gt;
undemokratisch.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herrmann geh&amp;ouml;rte zu einem geheimen Vorauskommando im Spanischen&lt;br /&gt;
B&amp;uuml;rgerkrieg, noch bevor er bei der &amp;quot;Legion Condor&amp;quot; Eins&amp;auml;tze flog.&lt;br /&gt;
W&amp;auml;hrend des Zweiten Weltkrieges war Herrmann als Jagd- und Kampfpilot im&lt;br /&gt;
Einsatz. Ende 1944 wurde er zum Inspekteur der deutschen&lt;br /&gt;
Luftverteidigung ernannt. &amp;quot;Seine bahnbrechenden Ideen der&lt;br /&gt;
Luftkriegsf&amp;uuml;hrung in den Luftschlachten &amp;uuml;ber Deutschland ... brachten&lt;br /&gt;
der Jagdwaffe&amp;quot;, so das einschl&amp;auml;gige Standardwerk Die Eichenlaubtr&amp;auml;ger,&lt;br /&gt;
&amp;quot;manch unerwartete Erfolge.&amp;quot; Artur Axmann, einst Reichsf&amp;uuml;hrer der&lt;br /&gt;
Hitlerjugend (HJ), lobte Herrmann in den 90er Jahren als &amp;quot;intelligenten&lt;br /&gt;
Draufg&amp;auml;nger&amp;quot;, der &amp;quot;die Taktik der ,Wilden Sau' und das Rammen der&lt;br /&gt;
feindlichen Flugzeuge eingef&amp;uuml;hrt hatte! Diese Tapfersten stiegen noch&lt;br /&gt;
auf, um ihre Heimat zu verteidigen, als der Kampf gegen eine vielfache&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;bermacht am Himmel schier aussichtslos erschien.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Rechtsanwalt stand Herrmann, Inhaber des 43. Eichenlaubs mit&lt;br /&gt;
Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, Holocaustleugnern wie&lt;br /&gt;
David Irving, Fred Leuchter, Otto-Ernst Remer und Udo Walendy zur Seite.&lt;br /&gt;
F&amp;uuml;r seinen &amp;quot;bewunderungsw&amp;uuml;rdigen Einsatz f&amp;uuml;r Volk und Vaterland sowohl&lt;br /&gt;
als tapferer Soldat ... als auch in der Nachkriegszeit als mutiger&lt;br /&gt;
Zeitzeuge, Buchautor und Strafverteidger angeklagter Patrioten&amp;quot; wurde&lt;br /&gt;
Herrmann im April 2004 von der rechtsextremen Gesellschaft f&amp;uuml;r freie&lt;br /&gt;
Publizistik (GfP) mit der &amp;quot;Ulrich von Hutten-Medaille&amp;quot; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bundesweite Schlagzeilen lieferte Herrmann zuletzt Ende 2005. Damals&lt;br /&gt;
wurde erstmals &amp;ouml;ffentlich bekannt, dass der geschichtsrevisionistische&lt;br /&gt;
&amp;quot;Verein Ged&amp;auml;chtnisst&amp;auml;tte&amp;quot; (Sitz: Vlotho / NRW) in der s&amp;auml;chsischen&lt;br /&gt;
Kreisstadt Borna, s&amp;uuml;dlich von Leipzig, ein &amp;quot;Denkmal f&amp;uuml;r deutsche&lt;br /&gt;
Kriegsopfer und ein Dokumentationszentrum&amp;quot; errichten will. Die Idee f&amp;uuml;r&lt;br /&gt;
das Projekt hatte Herrmann.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/herrmann-hajo&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.netz-gegen-nazis.de/lexikontext/herrmann-hajo&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 10:34:22 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: indymedia vom 16.08.08</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/17/indymedia-vom-16.08.08</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/17/indymedia-vom-16.08.08</link>
	<description>&lt;div align=&quot;center&quot; class=&quot;abstract&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Rudolf Hess - Das war Sport! &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;abstract&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;abstract&quot;&gt;
Am 17. August j&amp;auml;hrt es sich wieder. Der
Hitlerstellvertreter He&amp;szlig; hatte nach 40 Jahren Haft die Schnauze voll
und machte 1987 einfach Schlu&amp;szlig;. Nazis nehmen dies immer wieder zum
Anlass die &amp;ldquo;Mess with Hess&amp;rdquo; - Action Days zu zelebrieren. Dieses
&amp;auml;u&amp;szlig;erst unterhaltsame und interaktive Spiel findet dieser Tage auch in
Rostock statt und soll nun im Folgenden kurz vorgestellt werden. 
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;abstract&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;content&quot;&gt;
&lt;strong&gt;Sport an Hess - die Regeln&lt;/strong&gt;:
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;content&quot;&gt;
&lt;br /&gt;
Mitgespielt
werden kann sowohl allein als auch in der Gruppe. Spielbeginn ist die
eigene Wohnung. Sobald unten auf der Stra&amp;szlig;e der Ruf &amp;ldquo;Nationaler
Sozialismus Jetzt!&amp;rdquo; oder Vergleichbares erschallt ist das Spiel
er&amp;ouml;ffnet. Nun kann man als Mitspieler drei Dinge tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Option 1: Telefon Joker, die Erste&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie w&amp;auml;hlen den Notruf und holen damit das &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=pDtQPDDTnFA&amp;amp;NR=1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gr&amp;uuml;ne Team auf die Spielfl&amp;auml;che&lt;/a&gt;.
Der Vorteil dieses Spielzuges besteht darin, dass man nun aus sicherer
Entfernung dem Spektakel beiwohnen kann. Der Nachteil ist, dass damit
im Prinzip alle weiteren Spielz&amp;uuml;ge ausgeschlossen sind. Anzumerken ist
dabei unbedingt, dass dies der einzige Spielzug ist, der keine
strafrechtlichen Konsequenzen nach sich zieht.!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Option 2: Telefon Joker, die Zweite&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie rufen bei der Antifagruppe ihres Vertrauens an und geben Anzahl und Ort des braunen Teams durch. Nun wird sich das &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=j9DoYHl9dS4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;schwarze Team in Bewegung setzen&lt;/a&gt;
und sich durch die Disziplinen Nazis Jagen, Nazis Schlagen und Nazis
Verh&amp;ouml;hnen k&amp;auml;mpfen. Wahlweise k&amp;ouml;nnen sie unauff&amp;auml;llig gekleidet direkter
am Spektakel teilhaben. Aber, Obacht! &lt;big&gt;&amp;ldquo;Wenn&amp;rsquo;s losgeht - gehts los!&amp;rdquo;&lt;/big&gt;, &lt;big&gt;&amp;ldquo;Es geht solange wie&amp;rsquo;s geht.&amp;rdquo;&lt;/big&gt; und &lt;big&gt;&amp;ldquo;Wenn Schlu&amp;szlig; is, is Schlu&amp;szlig;.&amp;rdquo;&lt;/big&gt; Doch eigentlich befinden sie sich dann schon mitten in &amp;hellip;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Option 3: Mitmischen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie
haben bereits selbst ein Team bei sich in der Wohnung oder sitzen bei
einem gem&amp;uuml;tlichen &amp;ldquo;Nazis-Klatschen-Kaffeekr&amp;auml;nzchen&amp;rdquo;. Nun warten sie
eine kleine Weile bis sich das braune Team etwas von ihrer Wohnung
entfernt hat und nehmen dann mit ihren Spielpartnern an den
Wettbewerben teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Spielziel&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel des Spiels
ist es m&amp;ouml;glichst vielen Mitgliedern des braunen Teams mithilfe
handfester Argumenteeiner erzieherischen Ma&amp;szlig;nahme zuzuf&amp;uuml;hren. Dies kann
durch das gr&amp;uuml;ne Team, das schwarze Team oder ihr ganz pers&amp;ouml;nliches Team
geschehen. Wie in jedem Strategie Spiel gibt es einen Gegenspieler. In
diesem Jahr ist der Jackpot &lt;a href=&quot;http://www.links-lang.de/0405/13.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;David Petereit (No Lookism, please!)&lt;/a&gt;.
Dieser Junge Mann arbeitet als Gehilfe des MdL Birger L&amp;uuml;ssow, NPD. In
seiner Freizeit fotografiert er gerne, &amp;uuml;bt sich bisweilen im Dirigieren
von braunen Teams bei Stra&amp;szlig;enspielen oder macht auf Sp&amp;auml;her in
Stadtvierteln, wo er nichts verloren hat.&lt;br /&gt;
Wer - durch zwei
glaubhafte Zeugen best&amp;auml;tigt - den Jackpot abgreift, kann sich in den
folgenden Tagen und Wochen der wohlwollenden Erw&amp;auml;hnung und vieler
Freigetr&amp;auml;nke am sog. &amp;ldquo;Heldengeschichtentresen&amp;rdquo; sicher sein. Das Spiel
wird allerdings meist ohne Kontakt mit dem Jackpot beendet. Treffen
zwei Teams aufeinander, dauert es in der Regel nicht lange bis ein
drittes am Ort des Geschehens auftaucht. Oft kommt es dann zu einer Art
Patt-Situation, wobei sich in den allermeisten F&amp;auml;llen das gr&amp;uuml;ne Team
doch durchsetzen kann. Daher wird durch jedem Kontakt zweier Teams ein
Sieger bestimmt und danach neu gez&amp;auml;hlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das besserscheitern-Team w&amp;uuml;nscht ihnen und ihren Lieben Viel Erfolg und Spielspa&amp;szlig;!&lt;/strong&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;contact&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;img src=&quot;http://de.indymedia.org/img/extlink.gif&quot; /&gt;&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://besserscheitern.wordpress.com/&quot;&gt; http://besserscheitern.wordpress.com/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;</description>
	<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 10:16:30 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa Dresden News [add'n]: Sieben weitere Verdächtige nach Dresdner ?Döner-Attacken?</title>
	<guid>http://dresden.bounceme.net/?p=68</guid>
	<link>http://dresden.bounceme.net/antifa/sieben-weitere-verdachtige-nach-dresdner-%e2%80%9edoner-attacken%e2%80%9c/</link>
	<description>&lt;p&gt;Dresden - Knapp zwei Monate nach den Überfällen auf mehrere Döner-Imbisse in der Dresdner Neustadt haben die Ermittler sieben weitere Tatverdächtige ins Visier genommen. ?Aus taktischen Gründen haben wir die Männer noch nicht mit den Vorwürfen konfrontiert?, sagte Polizeisprecher Thomas Geithner dem Sender ?Radio Dresden?. Nach Angaben des Dresdner Oberstaatsanwalts Christian Avenarius wird darüber hinaus gegen 15 Personen im Umfeld der Beschuldigten ermittelt. Ob dagegen ein im Juli festgenommener mutmaßlicher Angreifer aus der Untersuchungshaft freikommt, soll dem Bericht zufolge ein Haftrichter am Donnerstag entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;span id=&quot;more-68&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem 2:3-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei im Halbfinale der Fußball-EM am 25. Juni hatte in Dresden eine Gruppe von Randalierern drei türkische Imbisse angegriffen. Dabei waren zwei Türken verletzt und die Einrichtungen zerstört worden. Parallel zu den ?Döner-Attacken? gab es auch in Chemnitz Ausschreitungen, in Leipzig kam es zu Schlägereien. Um die Verantwortlichen ausfindig zu machen, bildete die Polizei in Dresden eine ?Sonderkommission Halbfinale?. Insgesamt gehen die Beamten von 20 bis 30 Tätern aus. (dpa)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quelle:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1910024&quot;&gt;Sächsische Zeitung&lt;/a&gt; (14.08.2008)&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 12:20:46 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa Dresden News [add'n]: Dänischer Widerstand im Zweiten Weltkrieg</title>
	<guid>http://dresden.bounceme.net/?p=65</guid>
	<link>http://dresden.bounceme.net/lifestyle/danischer-widerstand-im-zweiten-weltkrieg/</link>
	<description>&lt;p&gt;Mit &lt;a href=&quot;http://www.filmstarts.de/kritiken/98937-Tage-des-Zorns.html&quot;&gt;Tage des Zorns&lt;/a&gt; kommt Ende August ein interessanter Film über den dänischen Widerstand im Zweiten Weltkrieg mit Bond-&amp;#8221;Bösewicht&amp;#8221; &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mads_Mikkelsen&quot;&gt;Mads Mikkelsen&lt;/a&gt; in die deutschen Kinos. Erzählt wird die Geschichte der beiden Widerstandskämpfer Flamme und Citron im von den Nazis besetzten Dänemark.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 12:16:13 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa Dresden News [add'n]: Junge Männer bei Schlägerei verletzt</title>
	<guid>http://dresden.bounceme.net/?p=60</guid>
	<link>http://dresden.bounceme.net/nazis/junge-manner-bei-schlagerei-verletzt/</link>
	<description>&lt;p&gt;Zeit: 13.08.2008, 02.00 Uhr&lt;br /&gt;
Ort: Dresden-Löbtau&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vier junge Männer (17/17/18/20) haben in der Nacht zum Mittwoch unvermittelt zwei 20-Jährige an der Kesseldorfer Straße geschlagen. Die beiden 20-Jährigen, ein Syrer und ein Libanese, liefen auf der Kesselsdorfer Straße in Richtung Tharandter Straße. Das Quartet griff sie in Höhe der Poststraße unvermittelt an. Sie schlugen und traten auf die Geschädigten ein. Diese erlitten dabei leichte Verletzungen. Die Schläger flüchteten schließlich in einem Peugeot. Eingesetzte Polizeibeamte konnten das Fahrzeug an der Bünaustraße mit vier Insassen feststellen. Sie wurden vorläufig festgenommen und müssen sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Der Hintergrund dieser Auseinandersetzung ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Eine Atemalkoholkontrolle ergab, dass der 20-Jährige 1,1 Promille und einer der 17-Jährigen 0,3 Promille intus hatten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quelle:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.polizei.sachsen.de/pd_dresden/4456.htm&quot;&gt;Pressemitteilung der Polizei Dresden&lt;/a&gt; (13.08.2008)&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 11:48:09 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa Dresden News [add'n]: Feuer zerstört Asia-Markt in Dresden</title>
	<guid>http://dresden.bounceme.net/?p=57</guid>
	<link>http://dresden.bounceme.net/antifa/feuer-zerstort-asia-markt-in-dresden/</link>
	<description>&lt;p&gt;&lt;img class=&quot;alignleft size-thumbnail wp-image-13&quot; title=&quot;Feuer zerstört Asia-Markt&quot; src=&quot;http://dresden.bounceme.net/wp-content/gr_1908773_704890992-150x150.jpg&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;150&quot; class=&quot;alignleft size-thumbnail wp-image-58&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dresden - Nach dem Feuer in einem Asia-Markt in Dresden sucht die Polizei nach Zusammenhängen mit einer fremdenfeindlichen Straftat am Ort des Geschehens wenige Stunden zuvor. Das Feuer hatte eine Baracke völlig zerstört, Menschen wurden nicht verletzt. Nach Angaben der Polizei hatten am Nachmittag zwei junge Männer die 16 Jahre alte Tochter des aus Vietnam stammenden Ladeninhabers wegen ihres Aussehens und ihrer Herkunft beleidigt. Als ein Freund der Jugendlichen - ein 17 Jahre alter Deutscher - dazwischen ging, sei die Auseinandersetzung eskaliert, hieß es. Der Beschützer wurde durch einen Kopfstoß verletzt. Der Vater des Mädchens habe schlichten wollen. Dabei hätten die Täter gedroht, den Laden zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;span id=&quot;more-57&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Beschreibung der Täter liegt vor&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Angaben der Polizeidirektion Dresden ist auch der polizeiliche Staatsschutz in die Ermittlungen eingebunden. Federführend würden die Arbeiten aber von der Kriminalpolizei geleitet. Die Polizei lieferte auch eine Beschreibung der Täter. Gesucht werden zwei Männer im Alter von 20 bis 22 Jahren. Einer von ihnen trug kurze blonde Haare, die zu einem ?Irokesenschnitt? frisiert waren. Der zweite Mann hatte dunkle kurze Haare und zahlreiche Piercings an Nase, Lippen und Augenbrauen. Außerdem führte er einen kleinen Hund mit sich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Feuerwehr war mit zehn Löschfahrzeugen und 27 Einsatzkräften vor Ort und verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude. Die Polizei forderte die Bewohner angrenzender Häuser auf, ihre Fenster geschlossen zu halten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Polizei sucht Zeugen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beschreibung Tatverdächtiger 1: Der Tatverdächtige, der den 17-Jährigen verletzt hatte, ist ein 20 bis 22 Jahre alter, ca. 170 cm großer Mann von schlanker Gestalt. Er hat blond gefärbte, kurze Haare, die zum &amp;#8220;Irokesenschnitt&amp;#8221; frisiert sind. Laut Zeugenaussagen hatte er ein Lippenpiercing. Bekleidet war er mit einem gestreiften Poloshirt, einer dunklen Hose und bunten Sportschuhe der Marke Nike. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Beschreibung Tatverdächtiger 2: Sein Komplize im Alter von ebenfalls etwa 20 Jahren ist ca. 180 bis 185 cm groß und von kräftiger Gestalt. Er hat kurze dunkle Haare, Piercings an Nase, Lippen und Augenbrauen. Bekleidet war er mit einem hellen T-Shirt und einer dunklen Hose. Er führte einen kleinen Hund mit hellem Kurzhaarfell mit. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ob die beiden Unbekannten vom Nachmittag mit dem Brand in Verbindung stehen, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dresdner Polizei fragt: Wer kennt die beschriebenen Personen oder kann Angaben zum Tathergang machen? Hinweise nimmt die Dresdner Polizei unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quelle:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1908773&quot;&gt;Sächsische Zeitung&lt;/a&gt; (13.08.2008)&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 11:40:00 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Neuigkeiten aus der Provinz</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/13/neuigkeiten-aus-der-provinz</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/13/neuigkeiten-aus-der-provinz</link>
	<description>&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Nazi-Demo in Altenburg&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am kommenden Sonntag findet in Altenburg eine Nazi-Demo auf dem Marktplatz statt. Angemeldet unter dem Motto &amp;quot;Meinungsfreiheit sch&amp;uuml;tzen - gegen Polizeiwillk&amp;uuml;r&amp;quot; wollen sich die Fatzken schonmal warmstehen f&amp;uuml;r das &amp;quot;Fest der V&amp;ouml;lker&amp;quot;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Offiziell findet die Kundgebung aufgrund eines Vorfalls aus dem Jahr 2004 statt. Damals wurden zwei s&amp;auml;chsische Nazis von der Polizei dabei erwischt, wie sie Plakate zum Gedenken an den NS-Kriegsverbrecher Hess in Altenburg klebten. Bei der Festnahme l&amp;ouml;ste sich ein Schu&amp;szlig; aus der Dienstwaffe eines Polizisten und verletzte einen damals 18j&amp;auml;hrigen am Oberarm.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Unabh&amp;auml;ngig davon kann mensch sich sicher sein, dass sich hier ebenfalls Nazis sammeln, welchen es nicht m&amp;ouml;glich ist, in Wunsiedel und Umgebung den Gedenkfasching an den NS-Kriegsverbrecher Rudolf Hess zu betreiben, da sowohl die Kundgebung in Wunsiedel selbst, als auch eine Ersatzveranstaltung in einer ehemaligen Gastst&amp;auml;tte in Warmensteinach verboten wurden. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&amp;nbsp;Unterdessen gibt es auch Neues in Sachen &amp;quot;Fest der V&amp;ouml;lker&amp;quot;:&lt;/strong&gt; den Anmeldern wurde ein Gel&amp;auml;nde im Norden Altenburgs zugewiesen, welches jedoch schon fast au&amp;szlig;erhalb des Stadtgebietes an der B93 liegt. Das B&amp;uuml;rgerb&amp;uuml;ndnis &lt;a href=&quot;http://abgemeinsam-gegen-rechts.de/wordpress/index.php&quot;&gt;&amp;quot;Altenburg gemeinsam&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://abgemeinsam-gegen-rechts.de/wordpress/index.php&quot;&gt;gegen Rechtsextremismus&amp;quot;&lt;/a&gt; trifft sich inzwischen regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig und unterst&amp;uuml;tzt Aufrufe zur Blockade und solidarisiert sich mit allen, die sich gewaltfrei daf&amp;uuml;r einsetzten, das &amp;quot;FdV&amp;quot; zu verhindern.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zudem hat die Antifa Jena eine Sonderseite zum europ&amp;auml;ischen Nazitreffen geschaltet: &lt;a href=&quot;http://jena.antifa.net/fdv&quot;&gt;jena.antifa.net/fdv&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 18:56:00 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: Polizeibericht PD Leipzig 13.08.08</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/13/polizeibericht-pd-leipzig-13.08.08</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/13/polizeibericht-pd-leipzig-13.08.08</link>
	<description>&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span&gt;Rechte Schmiererein in Leipzig&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Geschichtstr&amp;auml;chtige unbelehrbare Unbekannte T&amp;auml;ter haben in der Nacht
vom Montag auf Dienstag an verschiedenen Objekten, wie Bankfilialen,
Kaufhallen, Tankstellen, Schulen und Wohnh&amp;auml;usern zehnmal in Leipzig-
Gr&amp;uuml;nau und viermal in Leipzig-S&amp;uuml;dwest Spr&amp;uuml;che gespr&amp;uuml;ht, die im Inhalt
an den Todestag von Rudolf He&amp;szlig; erinnern sollen. Durch aufmerksame
B&amp;uuml;rger wurden den jeweiligen Spr&amp;uuml;chen schnell ein Ende bereitet und
diese beseitigt. Ermittlungsverfahren wegen Sachbesch&amp;auml;digungen wurden
eingeleitet.&lt;br /&gt;
Au&amp;szlig;erdem wurde am heutigen Mittwoch gegen 04:00 Uhr, die Polizei
informiert, dass auf der Br&amp;uuml;cke der B 2/Goethesteig durch Unbekannte
T&amp;auml;ter ein Bettlaken (2m x 1m) mit der Aufschrift: &amp;bdquo;Gebt die Akte frei&amp;quot;
, der Silhouette eines Kopfes sowie der Schriftzug &amp;bdquo;Rudolf Hess
ermordet&amp;quot; aufgehangen war. Das Bettlaken wurde sichergestellt. (Vo) 
&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 17:35:10 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Ladenschluss - Aktionsbündnis gegen Nazis - Leipzig: Schöner leben ohne Nazilabels</title>
	<guid>http://ladenschluss.blogsport.de/2008/08/13/schoener-leben-ohne-nazilabels/</guid>
	<link>http://ladenschluss.blogsport.de/2008/08/13/schoener-leben-ohne-nazilabels/</link>
	<description>siebdruckbude16 und Ladenschluss-Bündnis present: Offener Siebdruck-Workshop am Samstag, 23. August ab 10.00 in der Gieszer 16 
	am samstag, dem 23. august, will die  siebdruckbude16 in zusammenarbeit mit dem ladenschluss-bündnis in der gieszerstrasse16 einen offenen siebdruck-workshop organisieren.
	  
am anfang (ab 10uhr) werden wir gemeinsam ein paar nazi-labels durchgehen und dies danach kreativ umgestalten (von [...]</description>
	<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 14:14:19 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa Dresden News [add'n]: Tschechisches ?Fest der Völker? geplant</title>
	<guid>http://dresden.bounceme.net/?p=55</guid>
	<link>http://dresden.bounceme.net/nazis/tschechisches-fest-der-volker-geplant/</link>
	<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Pardubice&lt;/strong&gt;. Am 16. August wollen tschechische Neonazis unter dem Motto &amp;#8220;den svobody&amp;#8221; (Tag der Freiheit) die tschechische Version vom &amp;#8220;Fest der Völker&amp;#8221; (FdV) in Pardubice veranstalten. Dieses Treffen findet ursprünglich alljährlich im September in Jena und dieses Jahr erstmals in Altenburg statt. Genauso alljährlich wird es dort von zum Teil massiven Protesten begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;span id=&quot;more-55&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In inhaltlicher Anlehnung an das FdV - einer Mischung aus Auftritten von Musikbands und Rednern, flankiert von Infotischen, Bierzelten und Kinderkletterburg - soll in Pardubice (etwa 100 Kilometer östlich von Prag) ein &amp;#8220;kultur-politisches Meeting &amp;#8230; die nationalen Widerstandskräfte auf die unkorrekte Verhaltensweise des derzeitigen Politsystems gegenüber den Bürgern hinweisen&amp;#8221;. Dazu werden u.a. die Bands &amp;#8220;Attack&amp;#8221; (CZ) und &amp;#8220;Before The War&amp;#8221; (SK) angekündigt. Als Redner werden unter anderem ein Vertreter der mitveranstaltenden Partei Delnická strana (DN, &amp;#8220;Arbeiterpartei&amp;#8221;) und tschechischer &amp;#8220;Autonomer Nationalisten&amp;#8221; angekündigt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von den angekündigten neun politischen Rednern sollen gleich fünf aus Deutschland kommen. Für die NPD Sachsen ist der Landtagsmitarbeiter Per Lennart Aae genannt, für die NPD-Frauenorganisation &amp;#8220;Ring Nationaler Frauen&amp;#8221; Katrin Köhler, ferner sollen Vertreter der NPD Sachsen-Anhalt und des &amp;#8220;Freien Widerstands&amp;#8221; Dresden sowie Westdeutschland auftreten. Schon anhand dieser Redner-Liste wird deutlich, dass ein Großteil der Zielgruppe aus Deutschland erwartet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während zunächst nach Angaben tschechischer Medien bis zu 7.000 Neonazis erwartet wurden, ist mittlerweile die Rede von 300-400 Teilnehmenden. Antifaschistische Beobachter rechnen mit 500-1.000 Neonazis. Diese sollen sich gegen Mittag am Bahnhof von Hradec Králové sammeln, bevor es dann zum eigentlichen Veranstaltungsort ins nahegelegene Pardubice geht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da der 16. August auch das Datum des tradionellen bundesweiten Rudolf-Hess-Gedenkens ist, welches dieses Jahr in Wunsiedel verboten ist, kann davon ausgegangen werden, dass ein Teil der deutschen und tschechischen Neonazi-Szene den &amp;#8220;den svobody&amp;#8221; als Ausweichveranstaltung nutzen will. Die tschechische Polizei kündigt währenddessen Präsenz an.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erst Anfang August veranstalteten tschechische Neonazis in Brno ein RechtsRock-Open Air, was aufgrund schlechter Organisation und teilweise konsequenten Vorgehens der Polizei zu einem Misserfolg für die Neonazis wurde. Aus Sicht tschechischer Beobachter ist derzeit die Szene der &amp;#8220;Freien Kräfte&amp;#8221;, des Narodni Odpor, selbst nicht in der Lage, eigenständige Aktionen zu organisieren und durchzuführen. Daher greifen sie auf die Zusammenarbeit mit der DN zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Quelle:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.redok.de/content/view/1210/38/&quot;&gt;Redok&lt;/a&gt; (12.08.2008)&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 23:20:27 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Antifa Dresden News [add'n]: Panorama: Jeden Tag Nazigewalt</title>
	<guid>http://dresden.bounceme.net/?p=51</guid>
	<link>http://dresden.bounceme.net/nazis/panorama-jeden-tag-nazigewalt/</link>
	<description>&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/nazigewalt100.html&quot;&gt;Panorama Sendung vom 07.08.2008&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Berichte über Kevin Schnippkoweit&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.recherche-nord.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=168&amp;amp;Itemid=74&quot;&gt;»Nehmt die Waffen in die Hand!«&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://www.recherche-nord.com/&quot;&gt;Recherche Nord&lt;/a&gt;, 24.07.2008)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://jena.antifa.net/cms/Aktuelles/40-blog/466-fast-totschlag-durch-ex-jenaer-nazi-update&quot;&gt;Fast-Totschlag durch Ex-Jenaer Nazi&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://jena.antifa.net&quot;&gt;Antifa Jena&lt;/a&gt;, 30.07.2008)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://artthur.antifa.net/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=44&amp;amp;Itemid=36&quot;&gt;Wer steckt hinter &amp;#8220;Volksfront Medien&amp;#8221;?&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;http://artthur.antifa.net/&quot;&gt;ARTThur&lt;/a&gt;, 2008)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</description>
	<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 17:23:27 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>AKuBiZ Pirna: Begegnungen im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal</title>
	<guid>http://kulturhaus-pirna.de/akubiz/modules/news/article.php?storyid=272</guid>
	<link>http://kulturhaus-pirna.de/akubiz/modules/news/article.php?storyid=272</link>
	<description>&lt;div&gt;&lt;img src=&quot;http://kulturhaus-pirna.de/akubiz/uploads/photos2/news/2008/20080801_ostritz_1.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;undefined&quot; title=&quot;undefined&quot; hspace=&quot;2&quot; vspace=&quot;2&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;Mit Hilfe des Maximilian-Kolbe-Werkes und dem Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal wurde es auch dieses Jahr wieder KZ-&amp;Uuml;berlebenden aus Osteuropa m&amp;ouml;glich, einen Erholungs-und Begegnungsaufenthalt in Ostritz zu erleben.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein Teil der 15 ehemaligen H&amp;auml;ftlinge des KZ Ozarichi (Wei&amp;szlig;russland) sind zum ersten Mal nach Deutschland gekommen. Am 24.07.08 startete ihre Reise am Minsker Flughafen. Innerhalb der zwei Wochen stand viel Ereignisreiches auf dem Reiseplan - neben Ausfl&amp;uuml;gen nach G&amp;ouml;rlitz, Dresden und Zittau auch eine Begegnung mit deutschen Jugendlichen. Auch dieses Jahr durften wir wieder an der ZeitzeugInnenbegegnung teilnehmen, die uns immer sehr beeindruckt. Am Freitag reisten wir zum Kloster St. Marienthal an und bezogen unsere Zimmer im G&amp;auml;stehaus &amp;quot;St. Franziskus&amp;quot;.&lt;/div&gt;</description>
	<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 19:30:00 +0000</pubDate>
</item>
<item>
	<title>Leipziger Blog zu/ gegen Naziaktivtäten: npd-blog.info  07.08.08</title>
	<guid>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/08/npd-blog.info-07.08.08</guid>
	<link>http://leipzig.noblogs.org/post/2008/08/08/npd-blog.info-07.08.08</link>
	<description>&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Sturm 34 laut Landgericht Dresden keine kriminelle Vereinigung&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://npd-blog.info/?p=2008&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://npd-blog.info/?p=2008&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Im
Prozess gegen Mitglieder der verbotenen Neonazi-Organisation &amp;ldquo;Sturm 34&amp;Prime;
sind zwei Angeklagte zu Haftstrafen verurteilt worden, allerdings nicht
wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Ein Urteil, das
&amp;uuml;berrascht.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zur Begr&amp;uuml;ndung sagte Richter Martin Schultze-Griebler laut&amp;nbsp;&lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1116257.html&quot;&gt;Netzeitung&lt;/a&gt;,
&lt;strong&gt;den Angeklagten fehle es &amp;ldquo;&amp;uuml;berwiegend am intellektuellen Inventar&amp;rdquo;.
Neonazis sch&amp;uuml;tzen sich also offenbar durch Dummheit vor einer
Verurteilung wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung,
bzw. durch ihre fehlenden F&amp;auml;higkeit zur normalen Konfliktl&amp;ouml;sung:&lt;/strong&gt;
Verbale Auseinandersetzungen kannten die jungen M&amp;auml;nner, die im Mai und
Juni 2006 mehrere brutale &amp;Uuml;berf&amp;auml;lle in der Region inszenierten, wohl
kaum, so der Richter weiter. Die Bezugnahme der &amp;ldquo;Sturm 34&amp;ldquo;-Mitglieder
auf nationalsozialistische Ideen zeige einen tiefen Rassismus, so
Schultze-Griebler. Es sei &amp;ldquo;die passende Ideologie f&amp;uuml;r Leute, die sich
gern pr&amp;uuml;geln&amp;rdquo;.&amp;nbsp;Es habe aber keinen f&amp;uuml;r alle Mitglieder &amp;ldquo;verbindlichen
Gruppenwillen&amp;rdquo; gegeben. Aber: Ihnen sei es um Einsch&amp;uuml;chterung, um das
Schaffen einer &amp;ldquo;national befreiten Zone&amp;rdquo; gegangen, was nun doch
irgendwie entfernt wie ein gemeinsames Ziel klingt.&amp;nbsp;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	Unter einer kriminellen Vereinigung versteht man einen
	Personenzusammenschluss von gewisser Dauer, dessen Zweck oder T&amp;auml;tigkeit
	darauf gerichtet ist, Straftaten zu begehen. Der Tatbestand findet sich
	im deutschen Recht im Abschnitt der Straftaten gegen die &amp;ouml;ffentliche
	Ordnung und soll vor allem so genannte Organisationsdelikte unter
	Strafe stellen, also die so genannte Bandenkriminalit&amp;auml;t und den
	Terrorismus. (Quelle: &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminelle_Vereinigung&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;)
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Bedenkt man, dass dem Gericht zufolge kein einheitlicher
Gruppenwillen da war, trat die Gruppe aber schon recht &amp;ldquo;&amp;uuml;berzeugend&amp;rdquo;
auf, wie der Richter laut Netzeitung sogar selbst ausf&amp;uuml;hrte:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;ldquo;Schultze-Griebler machte in der anderthalbst&amp;uuml;ndigen
	Begr&amp;uuml;ndung des Urteils aber auch klar, dass die Verurteilten bei
	&amp;Uuml;bergriffen mit &amp;auml;u&amp;szlig;erster Brutalit&amp;auml;t vorgingen. Bei einem &amp;Uuml;berfall auf
	acht junge Leute an einer Torfgrube in Mittweida r&amp;uuml;ckten die Angreifer
	mit 15 bis 20 Mann an, bei einem Dorffest im benachbarten Rochlitz
	sogar mit bis zu 25 Mann. Martialischer Auftritt in schwarzer Kleidung,
	meist mit geschorenen K&amp;ouml;pfen, dazu mit Sand gef&amp;uuml;llte Handschuhe: So sah
	das Einsch&amp;uuml;chterungspotenzial der Truppe aus. Beim &amp;Uuml;berfall an einer
	Tankstelle in Stollberg (Erzgebirge) ging es besonders brutal zu:
	Tritte und Schl&amp;auml;ge gegen einen 20-J&amp;auml;hrigen, der sp&amp;auml;ter als Zeuge
	aussagte. &amp;laquo;Wir haben uns an die Vorg&amp;auml;nge in der M&amp;uuml;nchner U-Bahn
	erinnert gef&amp;uuml;hlt&amp;raquo;, sagte der Richter. H&amp;auml;tte es eine Videoaufzeichnung
	gegeben wie in der bayrischen Metropole, w&amp;auml;re sicher &amp;uuml;ber ein m&amp;ouml;gliches
	T&amp;ouml;tungsdelikt zu verhandeln gewesen. &amp;ldquo;Dass da kein Toter zur&amp;uuml;ckblieb,
	war nicht das Verdienst der Angeklagten.&amp;rdquo;&amp;quot;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Die Anklage hatte am Montag f&amp;uuml;r zwei der f&amp;uuml;nf Angeklagten
Haftstrafen von zweieinhalb Jahren sowie zwei Jahren und zwei Monaten
gefordert. Staatsanw&amp;auml;ltin Beatrice Baumann sah auch die Bildung einer
kriminellen Vereinigung als erwiesen. Es bleiben nach dem Urteil sieben
Tage, um Revision einzulegen.
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	Aus dem &lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=pm&amp;amp;Datum=2005-3&amp;amp;nr=32434&amp;amp;linked=urt&amp;amp;Blank=1&amp;amp;file=dokument.pdf&quot;&gt;Urteil des BGH wegen Bildung einer kriminelle Vereinigung im Fall Landser&lt;/a&gt;:
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	Die Gruppe habe die f&amp;uuml;r eine (kriminelle) Vereinigung vorausgesetzte
	Organisationsstruktur aufgewiesen, den notwendigen verbindlichen
	Gesamtwillen ausgebildet und sich als einheitlicher Verband verstanden.
	Sie habe sich daher von einer Bande im strafrechtlichen Sinne
	abgehoben, die keine organisatorischen Strukturen und auch keinen den
	Willen der einzelnen Bandenmitglieder &amp;uuml;berlagernden Gesamtwillen
	aufweisen m&amp;uuml;sse. Die T&amp;auml;tigkeit der Bande ersch&amp;ouml;pfe sich darin, da&amp;szlig;
	deren Mitglieder aus je eigenem Interesse an einer risikolosen und
	effektiven Tatausf&amp;uuml;hrung sowie Beute- und Gewinnerzielung
	zusammenwirken. Dagegen verfolge sie keine &amp;uuml;ber die unmittelbaren
	kriminellen Handlungen hinausgehenden gesellschaftsgef&amp;auml;hrdenden Ziele.
	[&amp;hellip;]
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
	Da im Vordergrund der Aktivit&amp;auml;ten der Gruppe die Begehung von
	Straftaten gestanden habe, n&amp;auml;mlich die Verbreitung zu Gewalttaten
	auffordernder, volksverhetzender, die demokratische Verfassung der
	Bundesrepublik verunglimpfender und den Nationalsozialismus
	wiederbelebender Botschaften, und hierdurch die &amp;ouml;ffentliche Sicherheit
	erheblich gef&amp;auml;hrdet gewesen sei, habe die Band s&amp;auml;mtliche
	Voraussetzungen einer kriminellen Vereinigung im Sinne des &amp;sect; 129 Abs. 1
	StGB erf&amp;uuml;llt.
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
LG Dresden: Freispruch f&amp;uuml;r P&amp;uuml;hse - BGH hob Urteil auf
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;Uuml;brigens war es auch diese Kammer des Landgerichts Dresden, die
NPD-Funktion&amp;auml;r P&amp;uuml;hse freigesprochen hatte, dabei ging es um die
Verbreitung von Neonazi-Musik mit volksverhetzenden Inhalten. P&amp;uuml;hse war
als langj&amp;auml;hriger Produktionsleiter und seit 2004 als Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer im
NPD-Verlag &amp;ldquo;Deutsche Stimme&amp;rdquo; f&amp;uuml;r den Vertrieb von CDs verantwortlich,
deren Texte von der Staatsanwaltschaft teilweise als strafbar
eingestuft worden waren. Das Landgericht Dresden , genauer gesagt
Richter Schultze-Griebler, hatte ihm allerdings zugebilligt, dass er
irrt&amp;uuml;mlich von der Zul&amp;auml;ssigkeit der Inhalte ausgehen durfte, weil er
f&amp;uuml;r die CDs zuvor anwaltliche Gutachten eingeholt hatte. Aus Sicht der
Staatsanwaltschaft h&amp;auml;tte das Landgericht pr&amp;uuml;fen m&amp;uuml;ssen, ob es sich bei
der Kooperation des Angeklagten mit den Anw&amp;auml;lten um &amp;ldquo;gezielte
Umgehungsversuche&amp;rdquo; gehandelt habe. Es gebe Anzeichen daf&amp;uuml;r, dass die
Rechtsgutachten nur darauf gerichtet gewesen seien, &amp;ldquo;das Aufstacheln zu
Hass, Wut und Gewalt in Formulierungen zu gie&amp;szlig;en, die bisher von der
Rechtsprechung noch nicht eindeutig verboten wurden&amp;rdquo;, so die Anklage.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://npd-blog.info/?p=1572&quot;&gt;Der Bundesgerichtshof (BGH)
hob im April 2008 den Freispruch von NPD-Funktion&amp;auml;r P&amp;uuml;hse wegen des
Vertriebs rechtsextremer CDs wieder auf&lt;/a&gt;. Nach einer Entscheidung
des BGH in Karlsruhe wird die Sache an eine andere Strafkammer des
Landgerichts Dresden zur&amp;uuml;ckverwiesen. Mehrere Richter des 3.
BGH-Strafsenats hatten bereits bei der m&amp;uuml;ndlichen Verhandlung am 21.
Februar Skepsis gezeigt, ob einem Angeklagten wirklich ein
strafbefreiender Irrtum zugebilligt werden k&amp;ouml;nne, wenn er - wie P&amp;uuml;hse -
bewusst an die Grenze der Legalit&amp;auml;t gehe und dabei das Unrecht
wom&amp;ouml;glich &amp;ldquo;billigend in Kauf nehme&amp;rdquo;.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
NPD-Funktion&amp;auml;r soll &amp;ldquo;Sturm 34&amp;Prime; gesteuert haben
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zur&amp;uuml;ck zum &amp;ldquo;Sturm 34&amp;Prime;. Laut &lt;a href=&quot;http://www.mdr.de/nachrichten/5678063.html&quot;&gt;MDR&lt;/a&gt;
stellte sich w&amp;auml;hrend der Verhandlung zudem heraus, dass ein lokaler
NPD-Funktion&amp;auml;r offenbar die Aktivit&amp;auml;ten der Neonazi-Kameradschaft
steuerte. Dies konnte unter anderem durch Abh&amp;ouml;rprotokolle der Polizei
belegt werden. So hat der Funktion&amp;auml;r die Neonazis mehrfach f&amp;uuml;r die
Bewachung von NPD-Parteiveranstaltungen angefordert. Zu einer
Vereinigung geh&amp;ouml;rt es auch, dass Aufgaben verteilt werden, dies scheint
hier ebenfalls der Fall gewesen zu sein.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Den Vogel in der ganzen Sache schie&amp;szlig;t aber Sachsens Innenminister Buttolo mit folgendem Kommentar ab:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	&amp;ldquo;Mit diesen Freiheitsstrafen k&amp;ouml;nnen wir ein wichtiges
	Signal ins Land senden. N&amp;auml;mlich dass rechtsradikale Straftaten geahndet
	werden.&amp;rdquo;
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Bezug zu einer SA-Brigade
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Die verbotene Neonazi-Kameradschaft &amp;ldquo;Sturm 34&amp;Prime; wurde laut &lt;a href=&quot;http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1900595&quot;&gt;S&amp;auml;chsischer Zeitung&lt;/a&gt;
im M&amp;auml;rz 2006 im s&amp;auml;chsische Mittweida gegr&amp;uuml;ndet. Mit dem Titel bezog sie
sich auf eine w&amp;auml;hrend der Zeit des Nationalsozialismus in der Region
stationierte SA-Brigade gleichen Namens. Die Organisation hatte sich
laut Innenministerium das Ziel gesetzt, eine - wie es im rechtsextremen
Jargon hei&amp;szlig;t - &amp;ldquo;national befreite Zone&amp;rdquo; zu schaffen. Ihre brutalen
&amp;Uuml;bergriffe richteten sich vor allem gegen Andersdenkende wie Menschen
aus dem linken Spektrum und Ausl&amp;auml;nder.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Laut Ministerium z&amp;auml;hlten rund 50 Mitglieder zum harten Kern der
Mitglieder. Hinzu kamen rund 100 Sympathisanten. Im gesamten fr&amp;uuml;heren
Landkreis Mittweida mehrfach D&amp;ouml;ner-Imbisse angegriffen. Auch &amp;uuml;ber
Volksfeste fiel die Schl&amp;auml;gertruppe her. Zudem war das B&amp;uuml;ro der
Linkspartei in Mittweida mehrere Male das Ziel von Attacken. Sachsens
Innenminister Albrecht Buttolo (CDU) verbot &amp;ldquo;Sturm 34&amp;Prime; im April 2007.
Damals berichtete NPD-BLOG.INFO so:
&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
	&lt;p&gt;
	In Sachsen ist die rechtsextreme Neonazi-Bande &amp;ldquo;Sturm
	34&amp;Prime; verboten worden. Die vor einem Jahr gegr&amp;uuml;ndete Vereinigung habe
	eindeutig verfassungsfeindliche Ziele verfolgt, begr&amp;uuml;ndete
	Innenminister Albrecht Buttolo. Die Mitglieder der Neonazi-Bande seien
	mit &amp;auml;u&amp;szlig;erster Brutalit&amp;auml;t gegen Ausl&amp;auml;nder und Andersdenkende
	vorgegangen, um eine &amp;ldquo;national befreite Zone&amp;rdquo; zu schaffen. Es habe eine
	eindeutig rassistische Ausrichtung gegeben. Medienberichten zufolge
	sagte Buttolo, die Neonazis stammten aus allen sozialen Schichten,
	unter ihnen seien Empf&amp;auml;nger staatlicher Hilfen ebenso wie Angestellte
	und Studenten. Die f&amp;uuml;hrenden K&amp;ouml;pfe stammten aus der Region und seien
	gut situiert. Nach Erkenntnissen der Sicherheitsbeh&amp;ouml;rden z&amp;auml;hlte die
	Gruppierung zuletzt rund 50 Mitglieder sowie etwa 100 Sympathisanten.
	Bei Wohnungsdurchsuchungen stellten Ermittler Schreckschusswaffen,
	W&amp;uuml;rgeh&amp;ouml;lzer, Sturmhauben, aber auch Propagandamaterial, Handys und
	Computer sicher.
	&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;
Sch&amp;auml;r: &amp;ldquo;Sturm 34&amp;Prime; auf jeden Fall kriminelle Vereinigung&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Mittlerweile berichtet die Nachrichtenagentur &lt;a href=&quot;http://www.linie1-magazin.de/linie1/news/Politik/artikel.php?id=29356&quot;&gt;ddp&lt;/a&gt;,
dass die Staatsanwaltschaft eine Revision gegen das Urteil pr&amp;uuml;fe. Das
Urteil sei nicht &amp;uuml;berzeugend, auch wenn die hohen Haftstrafen f&amp;uuml;r die
beiden rechtsextremen Schl&amp;auml;ger angemessen seien, sagte Oberstaatsanwalt
J&amp;uuml;rgen Sch&amp;auml;r in Dresden auf ddp-Anfrage. Im zentralen Anklagepunkt der
Bildung einer kriminellen Vereinigung hat die Staatsanwaltschaft jedoch
eine andere Auffassung. Anders als das Gericht sieht sie in der
verbotenen Organisation &amp;ldquo;Sturm 34&amp;Prime; auf jeden Fall eine kriminelle
Vereinigung.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Siehe auch: &lt;a href=&quot;http://npd-blog.info/?p=1615&quot; title=&quot;NPD-Mann soll &amp;ldquo;Sturm 34&amp;Prime; gesteuert haben&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;Sachsen: NPD-Mann soll &amp;ldquo;Sturm 34&amp;Prime; gesteuert haben&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://npd-blog.info/?p=1610&quot; title=&quot;Permanent Link to Das Problem mit den V-Leuten&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;Das Problem mit den V-Leuten&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://npd-blog.info/?p=1595&quot; title=&quot;Prozess gegen &amp;ldquo;Sturm 34&amp;Prime; - inklusive V-Mann&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;Sachsen: Prozess gegen &amp;ldquo;Sturm 34&amp;Prime; - inklusive V-Mann&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://npd-blog.info/?p=1124&quot; title=&quot;Haftstrafe f&amp;uuml;r Sturm-34-Mitglied&quot; rel=&quot;bookmark&quot;&gt;Sachsen: Haftst