Last updated: July 24, 2008 09:33 AM
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July 23, 2008

Antifa Gruppe Apolda [AGAP]

19. - 21.09.08 Massenblockaden gegen den RassistInnenkongress

Vom 19. bis zum 21. September 2008 wollen RassistInnen und NeofaschistInnen aus ganz Europa in Köln einen so genannten „Anti-Islamisierungs-Kongress“ durchführen. Auf Einladung der selbsternannten „Bürgerbewegung pro Köln“ wollen bis zu 1000 Rechte verschiedenster Couleur (vom klassischen Neonazi bis hin zu Rechtskonservativen) unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Islamkritik ihre Propaganda gegen Menschen anderer Herkunft und Religion verbreiten. Mobi - Homepage (http://www.hingesetzt.mobi/cms/)

July 23, 2008 10:33 AM

26.07.08 - Kundgebung gegen extrem rechten Revisionismus

26.07.08 - Jena: Alt-Lobeda - Braunes Haus NAZIS ? -> STOPPEN ! Am kommenden Samstag organisiert die NPD im „Braunen Haus“ in Altlobeda einen Vortrag - junge Nazis sind eingeladen, „die Möglichkeit zu nutzen“, einen 84jährigen Altnazi von seinen Verbrechen berichten zu hören - bevor sich dieses Problem von selbst löst. Referent ist der Hitler-Verehrer Reinhold Leidenfrost. Der aktive Altnazi trat in der Vergangenheit u.a. bei dem Rudolf-Hess-Gedenkmarsch in Wunsiedel als Redner in Erscheinung. „Wir wissen heute, dass Deutschland unter Adolf Hitler keine Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges trägt.“ (R. Leidenfrost) Dem aggressiven Geschichtsrevisionismus und der Verherrlichung des nationalsozialistischen Regimes müssen wir entgegentreten - nicht nur bei öffentlichen Aufmärschen der extremen Rechten sondern auch im Alltag und hinter verschlossenen Türen. Die NPD-Zentrale in der Jenaischen Strasse 25 dient der Naziszene als Ort der Vernetzung und Schulung. Hier sollten wir den Nazis auf die Pelle rücken und den organisierten rechten Alltag stören! Wir können nicht dulden, wenn die Tätergeneration selbstbewusst und ungestraft die eigene Geschichte verdreht, relativiert und verherrlicht. Wir rufen unter dem Motto: Gegen alte und neue Nazis – NS-Verherrlichung stoppen! zu einer Kundgebung gegen die Veranstaltung der Nazis auf. Treffpunkt ist am Samstag um 17 Uhr an der Ecke Bäckergasse / Jenaische Straße. Für weitere Informationen hier klicken! (http://www.jena.antifa.net)

July 23, 2008 10:33 AM

Antifa Jena

Samstag: Kundgebung am Nazihaus

Revisionismus als Geschichtsbild ? am 26. Juli in Jena

Am kommenden Samstag organisiert die NPD im ?Braunen Haus? in Altlobeda einen Vortrag - junge Nazis sind eingeladen, ?die Möglichkeit zu nutzen?, einen 84jährigen Altnazi von seinen Verbrechen berichten zu hören - bevor sich dieses Problem von selbst löst. Referent ist der Hitler-Verehrer Reinhold Leidenfrost. Der aktive Altnazi trat in der Vergangenheit u.a. bei dem Rudolf-Hess-Gedenkmarsch in Wunsiedel als Redner in Erscheinung. ?Wir wissen heute, dass Deutschland unter Adolf Hitler keine Schuld am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges trägt.? (R. Leidenfrost) Dem aggressiven Geschichtsrevisionismus und der Verherrlichung des nationalsozialistischen Regimes müssen wir entgegentreten - nicht nur bei öffentlichen Aufmärschen der extremen Rechten sondern auch im Alltag und hinter verschlossenen Türen.

Die NPD-Zentrale in der Jenaischen Strasse 25 dient der Naziszene als Ort der Vernetzung und Schulung. Hier sollten wir den Nazis auf die Pelle rücken und den organisierten rechten Alltag stören!

Wir können nicht dulden, wenn die Tätergeneration selbstbewusst und ungestraft die eigene Geschichte verdreht, relativiert und verherrlicht. Wir rufen unter dem Motto: Gegen alte und neue Nazis ? NS-Verherrlichung stoppen! zu einer Kundgebung gegen die Veranstaltung der Nazis auf. Treffpunkt ist am Samstag um 17 Uhr an der Ecke Bäckergasse / Jenaische Straße.

July 23, 2008 05:52 AM

July 22, 2008

Antifa Gruppe Suedthueringen [AGST]

Ilmenau: Flüchtlingsprotest gegen Isolationslager Gehlberg angekündigt

Aufgrund des Verbots einer öffentlichen Veranstaltung in der GU Gehlberg durch das Landratsamt Ilmenau, rufen die Flüchtlinge zu Protestkundgebungen am Donnerstag, den 24.07.2008, in Ilmenau auf. Wir dokumentieren den Aufruf von The VOICE.

July 22, 2008 05:33 PM

Antifa Jena

Schnippkoweit nach Fast-Totschlag in U-Haft

Wie aus zuverlässiger Quelle bekannt wird, handelt es sich bei dem wegen versuchten Totschlags in Haft genommenen Nazi-Schläger, der am frühen Morgen des 21. Juli eine dreizehnjährige Teilnehmerin an einem Jugendcamp der Gruppe ['solid] schwer verletzt hatte, um den seit längerem bereits bekannten ehemaligen engen Mitstreiter des früheren NPD-Parteivorsitzenden Marcel Wöll, Kevin Schnippkoweit.

Obwohl ein Sprecher der Polizei wie häufig nach solchen Vorfällen behauptete, es gebe keine ?vernetzte Strukturen? der Rechten in der Region (FR), ist Schnippkoweit ein alter Bekannter aus der hessischen NPD- und Naziszene, der allerdigs inzwischen zeitweilig in Jena lebte  - dorthin soll sich übrigens auch Wöll selber begeben wollen, nachdem sein Butzbach-Hochweiseler ?Nationales Zentrum? am Ende ist und das Haus verkauft werden muß. In der Person Schnippkoweits und seiner Verbindung mit Wöll kommen also die hessischen Strukturen von NPD und ?Autonomen Nationalisten? gerade hochgradig vernetzt zum Vorschein.

weiterlesen auf antinazi.wordpress.com

July 22, 2008 03:41 PM

July 21, 2008

Antifa Jena

Rieger bald wieder im Schützenhaus?

NPD-Funktionär behält "Schützenhaus" (MDR vom 21.07.08)

Der Hamburger Rechtsextremist und NPD-Funktionär Jürgen Rieger kann wieder über das "Schützenhaus" in Pößneck verfügen. Das Landgericht Gera hat ein Urteil des Amtsgerichts Jena bestätigt und die Beschwerde des als Nachtragsliquidators eingesetzten Erfurter Rechtsanwalts Görge Scheid abgewiesen. Riegers Firma gilt damit wieder als Eigentümerin des Gebäudes in Ostthüringen.

July 21, 2008 07:51 PM

July 20, 2008

Antifa Jena

Gera: Mit guter Stimmung gegen Naziaufmarsch

(indymedia) Insgesamt fanden sich heute bis zu 400 Menschen zu Protesten gegen den Naziaufmarsch in Gera ein, davon die Hälfte im Antifa-Block. Nach einer regionalen Mobilisierung durchaus erfolgreich. Eine Behinderung der Naziveranstaltung fand wie in den letzten Jahren jedoch nicht statt. Nachdem die Antifas in unmittelbarer Nähe zur Naziveranstaltung nicht umdrehten, fingen die Bullen um die Prügeleinheit BFE an die Menschen Richtung Innenstadt zu drängen, woraufhin es zu Rangelein kam. Dabei kam es auch zu mehreren Gewahrsamnahmen, bis zum Abend waren alle Leute wieder frei.

Im Resümee eine positive Entwicklung zu den Vorjahren, jedoch wäre durch entschlossenes Vorgehen und mit größerer Beteiligung noch mehr möglich gewesen.

Die Nazis waren den ganzen Tag über in der Innenstadt unterwegs, vereinzelt kam es auch zu Konfrontationen. Bei der Naziveranstaltung waren nach Beobachtungen zwischen 600-800, Polizeimeldungen sprechen von 750 Teilnehmern.

July 20, 2008 01:10 PM

NPD bald pleite? (npd-blog.info vom 19.07.08)

Die Finanzmisere bei der rechtsextremen NPD verschärft sich weiter: Erstmals seit mehr als zehn Jahren ist die NPD in die roten Zahlen gerutscht. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins ?Der Spiegel? weist der jüngste Rechenschaftsbericht für das Jahr 2006 ein negatives ?Reinvermögen der Gesamtpartei? in Höhe von 161.881,07 Euro aus, berichtet die Nachrichtenagentur ddp. Grund für den finanziellen Absturz dürften Rückstellungen sein, die die NPD nach erheblichen Rückforderungen der Bundestagsverwaltung bilden musste. Nach einer Affäre um fingierte Spendenquittungen muss die Partei rund 870.000 Euro zu Unrecht bezogener Staatszuschüsse aus Steuergeldern zurückzahlen.

weiterlesen bei npd-blog.info

July 20, 2008 01:08 PM

July 18, 2008

Antifa Jena

Strafverfahren gegen Angelo vorläufig eingestellt

Mitteilung der GewerkschafterInnen gegen Rechts

Am heutigen Mittwoch, den 16.07.2008 fand vor dem Erfurter Landgericht der zweite Verhandlungstag im Verfahren gegen Angelo Lucifero statt. Angelo hatte sich am 15. März 2007 gegen einen Angriff von Neonazis auf eine Demonstration gegen Sozialabbau zur Wehr gesetzt. Inhalt der heutigen Verhandlung war die Frage, inwieweit der Angeklagte aufgrund seiner Höreinschränkung verhandlungsfähig ist. Der als Gutachter geladene Dr. Hesse machte deutlich, dass Angelo unter einer beidseitigen Schwerhörigkeit in Kombination mit einem Tinnitus leidet, die die mündliche Kommunikationsfähigkeit des Angeklagten stark einschränkt. Der psychische Druck des Verfahrens und die ungünstige Architektur im Gerichtssaal würden dies noch verstärken. Nach einer guten Stunde Verhandlungsdauer kamen der Staatsanwalt, der Anwalt der Nebenklage sowie der vorsitzende Richter übereinstimmend zu dem Ergebnis, das Verfahren nach § 205 StPO vorläufig einzustellen.

July 18, 2008 01:35 PM

July 17, 2008

Antifa Gruppe Suedthueringen [AGST]

Gehlberg: Landrat will Isolationslager erhalten

Einen Monat ist es her, als in Arnstadt die Flüchtlinge aus dem Sammellager Gehlberg auf die Straße gingen. Inzwischen luden die Menschen zu einer Pressekonferenz und wollten die Öffentlichkeit über das Isolationslager informieren. Der Landrat bekräftigt mittlerweile, dass er das Gehlberger Lager mindestens bis 2010 erhalten will.

July 17, 2008 10:32 PM

Erfurt: Nazis und Polizei überfallen Linke, große Solidarität auf Spontandemo

Am vergangenen Samstag überfielen ca. 25 Nazi-Hooligans die Teilnehmer_innen einer Bootstour über die Gera an der Erfurter Krämerbrücke. Sie verletzten einige Menschen, doch der Angriff konnte abgewehrt werden. Die eintreffende Polizei schlug, anstatt die flüchtenden Nazis zu verfolgen, auf die Antifaschist_innen ein. Am Tag darauf solidarisierten sich über 200 Antifaschist_innen auf einer spontanen Demonstration durch die Innenstadt mit den Betroffenen von Nazi- und Polizeigewalt. Wir dokumentieren.

July 17, 2008 10:32 PM

Erfurt: Anquatschversuch des Verfassungsschutzes

Vor wenigen Tagen versuchte ein Mitarbeiter des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz in Erfurt einen linken Aktivisten anzuwerben. Erfolglos. Der Verfassungsschutz ist ein deutscher Geheimdienst, der oppositionelle Bestrebungen überwacht. Diese Spitzelbehörde versucht regelmäßig in die Antifa-Szene reinzuschnüffeln. Wir dokumentieren.

July 17, 2008 10:32 PM

July 16, 2008

Antifa Gruppe Apolda [AGAP]

19.07.08 & 02.08.08 - Naziaufmärsche in Gera und Greiz stören

July 16, 2008 10:33 AM

Antifa Jena

Überfall in Erfurt: Interviews

Radiobeitrag zum Übergriff von 30 Nazihooligans auf Punker und Alternative in der Erfurter Innenstadt. Interview mit einem Betroffenen und Roland Hahnemann, Innenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. MP3-Download

July 16, 2008 01:55 AM

July 14, 2008

Antifa Jena

Naziaufmarsch in Gera sabotieren

Auch dieses Jahr findet wieder in Gera eine NPD-Großveranstaltung unter dem Motto ?Sozial geht nur National? statt, welche die NPD in Zusammenarbeit mit den Freien Kräften organisiert.

Diese Großveranstaltung findet dieses Jahr zum 6. Mal in Folge statt und wird jedes Jahr aufs neue von der Stadt genehmigt. Somit können die Neonazis ungestört ihre Veranstaltung durch denn Polizeitschutz feiern. Dies ist wohl auch einer der Gründe dafür, dass diese Veranstaltung einer immer größeren Beliebtheit innerhalb der rechten Szene gewinnt und jedes Jahr immer mehr Neonazis nach Gera kommen. Weiterlesen

Treffpunkt für die Anfahrt aus Jena: 11:10 am Westbahnhof 

July 14, 2008 10:55 PM

Anquatschversuch des Verfassungsschutzes in Erfurt

Am 08.07.2008 versuchten Mitarbeiter des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz einen linken Aktivisten aus Erfurt anzuwerben.

Kurz nachdem der betroffene Student um 12:20 Uhr die Einkaufsgalerie Anger 1 in Erfurt verließ und gerade im Begriff war sich auf den Weg nach Hause zu begeben, sprach ihn auf dem Erfurter Anger ein etwa 30-35 Jahre alter, schlanker und dunkelhaariger Mann mit Namen an. Dieser gab sich auch sogleich als Mitarbeiter des Verfassungsschutzes zu erkennen, indem er dem Betroffenen seinen Dienstausweis vorzeigte. Er teilte dem Aktivisten mit, dass er ?einmal ganz unverfänglich mit ihm reden wolle?, über ein noch gegen ihn laufendes Ermittlungsverfahren. Dieser jedoch zeigte kein Interesse an einer Unterhaltung mit dem Verfassungsschützer und artikulierte dies deutlich.

July 14, 2008 08:14 PM

Antifa Recherche Team Thueringen (ARTTHUR)

Tommy Frenck (Hildburghausen)

Der aktuell in Hilburghausen wohnende Tommy Frenck zählt zu den wenigen NPD-Kadern aus Südthüringen. Thüringen- bzw. bundesweit hat Frenck keine große Bedeutung bzw. nur wenig Einfluss auf die neonazistische Szene. Durch diverse Ausrutscher hält Frenck in Thüringen eher die Rolle des exzentrischen Außenseiters inne, dem die führenden Köpfe der NPD und der Freien Kräfte möglicherweise mit Recht nicht allzu viel zutrauen.

July 14, 2008 06:45 PM

Black Red Press (Jena)

Die Karawane in Freienbessingen

Am 22. Mai machte die Karawane für die Rechte von Flüchtlingen und Migranten auf ihrer Tour durch Deutschland halt in...

by Administrator at July 14, 2008 11:32 AM

[Erfurt] Spontandemo nach Übergriffen durch Polizei und Nazi-Hooligans

[brp/anne/becks.] Am Samstag dem 12.07.08 ereignete sich die in der alternativen Szene beliebte Schlauchboottour in Erfurt. Anders als in den...

by Administrator at July 14, 2008 11:32 AM

Antifa Jena

Pünktlich zur Demo am 2. August: Freund Oury Jallohs vor Gericht

Gründer der Initiative In Gedenken an Oury Jalloh vor Gericht: Polizeibeamte angeblich als "Negerkillers" bezeichnet

Mitteilung der Initiative In Gedenken an Oury Jalloh

Am 28. März 2007, dem zweiten Tag der öffentlichen Verhandlungen gegen zwei Polizeibeamte im Fall Oury Jalloh, der an Händen und Füßen angekettet auf einer feuerfesten Matratze in einer Gefängniszelle gestorben ist, haben mehrere Polizeibeamte Anzeige gegen Mouctar Bah erstattet. Mouctar Bah ist der Vertreter der Familie Oury Jallohs und Gründungsmitglied der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh. Nach den Klägern hat Herr Bah, der sich vor Gericht wegen Beleidigungen verantworten muss, die angeklagten Polizisten angeblich als ?Negerkillers? angeschrien. Der öffentliche Prozess wird am Mittwoch, den 16. Juli 2008 am Amtsgericht Dessau abgehalten. Die mündliche Verhandlung beginnt um 10.30 Uhr.

July 14, 2008 01:18 AM

July 13, 2008

Antifa Jena

Nazis und Bullen überfallen Punks in Erfurt

Nach dem am Samstag dem 13.07.08 ca 25 Nazi-Hooligans der Vereinigung "Kategorie Erfurt" (KEF) Feiernde einer Schlauchboot-Tour angriffen und diese sich daraufhin erfolgreich wehrten, kam es unmittelbar im Anschluss zu einem brutalen Polizei-Einsatz gegen die Angegriffenen. Diese Geschehnisse wurden zum Anlass für eine kraftvolle antifaschistische Spontandemo genommen. Doch eins nach dem anderen:

Die Ankündigung ...
Jährlich organisieren Punks und andere unangepasste Jugendliche eine Schlauchboot-Tour in Erfurt und haben jede Menge Spaß dabei. Auch dieses Jahr am 12.07. war es wieder so weit. Doch schon mittags tauchten am Treff vor dem Bahnhof zwei Gestalten der Nazi-Hool-Vereinigung KEF auf und provozierten aufs Dümmlichste die Anwesenden. Diese ließen sich auf die Anmachen von Rico (bekannt dadurch, dass er den "Schutz" von NPD-Infoständen mitmachte und an Nazidemos teilnimmt) und co nicht ein und lachten die Nazis aus. Daraufhin kam die Ansage von den Nazis dass "ihr heut Nachmittag alle rennen werdet". Von den Nazis wurde auch angekündigt, in Erfurt mit der "Zeckenszene aufzuräumen". O-Ton: "Erst machen wir das Besetzte Haus platt, dann den ganzen Rest!" Es wurde also zu diesem Zeitpunkt offen mit einer gewalttätigen Eskalation gedroht.

weiterlesen bei AG17, Erfurt

July 13, 2008 04:48 AM

July 12, 2008

Antifa Gruppe Apolda [AGAP]

Technische Störung - E-Mailadressänderung!

Technische Störung - E-Mailadressänderung! Aufgrund technischer Probleme ist unsere E-Mailadresse agap@riseup.net momentan nicht erreichbar. Bitte nutzt bis auf weiteres unsere Alternativmailadrese: antifa-apolda@riseup.net Neuer PGP - Key PGP Fingerprint: 18F1 B445 4589 43D4 C0E51DF3 898C 31CA 744E 3330 PGP - Key Download (http://agap.antifa.net/AntifaGruppeApolda [AGAP].asc)

July 12, 2008 08:33 AM

Rassisten zeigen Gesicht - Polizei überfordert

Rassisten zeigen Gesicht – Polizei überfordert Als friedliches, antirassistisches Ereignis plante das Fanprojekt des „FC Carl Zeiss Jena“ ein Streetsoccerturnier auf dem Kantplatz in Apolda. Mit wem niemand rechnete, waren die 15 Neonazis der nationalsozialistischen „Apoldaer Aktionsgruppe“, die während der Veranstaltung am 4. Juli 2008 SpielerInnen und ZuschauerInnen bedrohten. In vorderster Front zeigten sich altbekannte Gesichter: so etwa der unverbesserliche Schläger Silvio Peters (ehemals Röppenack) [1], Fabian - Jungsturm - Kellermann [2] und Matthias Schrimpf [3]. Sie sprachen Drohungen aus, fotografierten die Anwesenden und ließen keinen Zweifel über den Sinn ihrer Bemühungen - wieder einmal sollte Angst verbreitet werden.

July 12, 2008 08:33 AM

NO LOVE FOR THE NATION

NO LOVE FOR THE NATION Die Fußball-Europameisterschaft hat begonnen und noch bevor Deutschland seinen ersten Sieg gegen das Nachbarland Polen ausfocht, wählten die BürgerInnen Sachsens die extrem rechte NPD in all ihre Kreistage. Ein Europa der Vaterländer erträumen sich die Neonazis und sehen es gern, wenn der nationale Taumel am Rande eines Sportereignisses fanatische Züge annimmt. Im ethnopluralistischen Geist [1] der NPD müsse vor der nationalen Revolution [2] zuallererst die kulturelle Hegemonie eines radikalen Nationalismus im Volk verankert sein. Nur so kann das System der Demokratie abgeschafft und ein völkischer Staat nach dem Führerprinzip [3] etabliert werden. Ein starker Nationalismus in allen Staaten würde zudem dabei helfen die Ausländer - der Quell allen Übels - aus Deutschland zu vertreiben und sie ihren Volksgemeinschaften zuzuführen . [4] Bei all jenem Denken ist der mystische Glaube an die organisch gewachsene Nation immanent wichtig. Er ist der Grundstein einer vernuftsablehnenden, sich aus einer pseudobiologistischen Wissenschaft legitimierenden Gesellschaft. Jeder Glaube braucht eine feste Symbolik und was wäre hierfür besser geeignet als die Farben der Nation - egal wie sie heute daherkommen mögen.

July 12, 2008 08:33 AM

July 11, 2008

Antifa Jena

Rechte Gewalt: Bis Mai 2008 mehr als 380 Opfer

Petra Pau, Mitglied im Vorstand der Fraktion der Partei Die Linke und im Innenausschuss, erklärt: ?Auf die monatliche Standardfrage der Fraktion DIE LINKE hat das Bundesministerium des Inneren geantwortet. Demnach wurden im Mai 2008 bundesweit 1.411 rechtsextreme Straftaten registriert, darunter 98 Gewalttaten. Von Januar bis Mai diesen Jahre wurden 370 Opfer rechtsextremer Gewalt registriert. Das sind im statistischen Bundes-Schnitt zweieinhalb Opfer je Tag. Das heißt: Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus sind hierzulande also längst wieder eine Gefahr für Leib und Leben. Die offiziellen Zahlen gelten als vorläufig und werden in aller Regel deutlich nach oben korrigiert.? Dies sind die höchsten vorläufigen Monatszahlen, die das Bundesinnenministerium seit 2002 gemeldet hat.

Sicherheitskreise sehen laut Tagesspiegel den Anstieg der rechten Gewalttaten in diesem Jahr als Indiz für den schon länger beobachteten ?Mentalitätswandel? in Teilen des Neonazi-Spektrums. Charakteristisch sei das Auftreten der ?Autonomen Nationalisten?, die Aktionsformen der Linksautonomen kopieren. Der rechte ?schwarze Block? werde bei Aufmärschen schneller gewalttätig gegen Polizei und Linke als früher bei Neonazis üblich.

npd-blog.info vom 10.07.08

July 11, 2008 06:00 PM

Technische Schwierigkeiten

Auf Grund der Serverumstellung von antifa.net waren wir einige Tage nicht zu erreichen. Außerdem ist die Homepage auf den Stand von Anfang Juni zurückgesetzt wurden. Bitte entschuldigt die Unannehmlichkeiten.

July 11, 2008 01:49 PM

July 10, 2008

Antifa Gruppe Suedthueringen [AGST]

Nachlese: Plötzlich war der Aufschrei groß

Nachdem in Suhl Anfang April der größte rechtsextreme Kulturverein im Ringberghotel tagte, fand in der Lokalpresse "Freies Wort" eine rege Diskussion zur Thematik statt. Wir berichten hier über diese und andere Vorfälle aus Suhl und Umgebung und kommentieren einige Presseartikel.

July 10, 2008 04:33 PM

Suhl: Nazikonzert-location "Bunker" / "V8" gekündigt

Ende April sorgte die Ankündigung eines NSBM-Konzertes in Suhl im "Bunker", dem Keller des Clubs "V8" für Aufsehen. Die Betreiber_innen des "V8" sollen zudem Kontakte zum rechts offenen Bikerclub "Stahlpakt MC" gehalten haben. Das Konzert wurde damals verboten (AGST berichtete). Der Mietvertrag mit den bisherigen Betreiber_innen wurde nun gekündigt.

July 10, 2008 04:33 PM

Hildburghausen: "Dein Haus wird brennen"

In Hildburghausen haben Neonazis oft das letzte Wort. Auch wenn das im Ort keiner wahrhaben will. Bürgermeister Steffen Harzer (Die Linke) wird immer wieder von Neonazis bedroht - neulich traute er sich nicht einmal mehr, ein "nationales Fussballspiel" zu unterbinden. Dabei befand er sich in Begleitung von drei Polizisten.

July 10, 2008 04:33 PM

... und tschüss! Südthüringer Neonazi-Kameradschaft erklärt Auflösung

Die Südthüringer Neonazi-Kameradschaft "Freie Kräfte Südthüringen" (FKST) erklärte am 29. Juni 2008 auf ihrer Homepage die Auflösung. Die FKST waren verantwortlich für etliche Störaktionen und Angriffe auf antifaschistische Veranstaltungen, sowie für zahlreiche Propagandaaktionen.

July 10, 2008 04:33 PM

SPALTER! Zerbricht die Thüringer NPD jetzt?!

Die Verlierer des Machtkampfes innerhalb der NPD in Thüringen, Kai-Uwe Trinkaus und Thorsten Heise, gründen "Pro Thüringen" und "Pro Erfurt". Eine Abspaltung der "Putschfraktion" von der NPD Thüringen steht bevor.

July 10, 2008 04:33 PM

July 07, 2008

Antifa Jena

Rock gegen Rechts im Jenaer Osten

Bis zu 250 Jugendliche feierten am Angergymnasium in Jena Ost laut gegen Nazis. Am vergangenen Freitag stand das jährliche Abschlussfest des Schülerrates erstmals unter einem politischen Motto. Bekannte Jenaer Bands, wie die Jenaer Stadtmusikanten und Pink Monkey Stuff, sorgten für ausgelassene Stimmung und die richtige Richtung: Lieder und Ansagen gegen Nazis, Spießer, Homophobie und nervige Bullen heizten den Anwesenden ein. Neben veganem und fleischigem Essen, Getränken, Infoständen und Redebeiträgen gab es genug Platz zum Diskutieren und Kennenlernen. Eine gelungene Veranstaltung ? sicherlich nicht die letzte ihrer Art.

 

Der Jenaer Osten dürfte nicht zum letzten Mal Ort antifaschistischer Aktionen gewesen sein: Die Nazis verfügen hier gleich über zwei Rückzugsorte. Neben der Sportbar in der Karl-Liebknecht-Straße sind die Kameraden auch in der ?Grünen Tanne?, dem Haus der gemäßigt auftretenden Burschenschaft Arminia, herzlich willkommen. So trifft man dort saufenden Burschis, die sich eben noch zu den Stura-Wahlen aufstellten, neben den Faschisten der NPD und Kameradschaftszene.

July 07, 2008 10:19 PM

July 03, 2008

Black Red Press (Jena)

[weimar] Refugees Welcome ? Gleichberechtigung und grenzenlose Solidarität

(brp/anne.)In eigens geschaffenen Lagern ? versehen mit Gittern und Stacheldraht ? leben sie weit draußen auf dem Land oder...

by Administrator at July 03, 2008 08:32 PM

July 01, 2008

Antifa Jena

Rundbrief 2/08 der Roten Hilfe Jena erschienen

Bereits vor einigen Wochen ist der Rundbrief 02/2008 der Roten Hilfe Ortsgruppe Jena erschienen.

Es geht u.a. um das Strafverfahren gegen Angelo Lucifero, einen drohenden Prozeß wegen dem Heßmarsch 2007 und das Jenaer Legal-Team.

DOWNLOAD (PDF)

July 01, 2008 04:33 AM

Runder Tisch: "Fest der Völker" verbieten!

In einem Offenen Brief an den Oberbürgermeister fordert der Runde Tisch für Demokratie, das "Fest der Völker" zu verbieten. By the way, inzwischen hat sich die "Festleitung" Andre Kapke gemeldet: Die Veranstaltung soll eine Woche später als geplant, also am 13. September, stattfinden.

Offener Brief des Runden Tisches für Demokratie an die Stadt Jena

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Schröter,

voraussichtlich für den September 2008 ist wieder das rechtsextreme sogenannte ?Fest der Völker? in Jena angemeldet. Mit dieser von rechtsextremen Kameradschaften sowie Vertreterinnen und Vertretern der NPD organisierten Veranstaltung zeigen diese ihr nationalistisches Gedankengut.

July 01, 2008 12:39 AM

June 25, 2008

Black Red Press (Jena)

Antifa Demo in Langewiesen

Vor dem Langewiesener Rathaus sammelten sich bereits die ersten Leute und begangenen noch trüben und nassen Tag mit Musik und...

by Administrator at June 25, 2008 11:32 PM

Autonome Antifa Weimar [AAW]

Kampagne: Refugees Welcome - Gleichberechtigung und grenzenlose Solidarität!

Als 1993 eine Welle von Pogromen gegen Migrant_innen und Angriffen auf Asylbewerber_innenheime ihren Höhepunkt fand, änderte die damalige Bundesregierung das Grundgesetz und schaffte mit der sogenannten Drittstaaten-Regelung de facto das Grundrecht auf Asyl ab. Damit ist Deutschland, als eines der reichsten Länder in Europa, eines der Länder mit den härtesten Bedingungen für Asyl-Suchende. Mit seiner brutalen, ausgrenzenden und diskriminierenden Asyl-Politik nimmt Deutschland eine Vorreiter-Rolle für Europa ein. Die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl in der Bundesrepublik wurde zum Grundpfeiler des heutigen EU-Grenzregimes. […]

>>> weiter lesen

Am 02.07. wird mit einer Auftaktkundgebung die Kampagne des “Arbeitskreis Flucht und Migration / Weimar” beginnen. Infos zur Kundgebung, zur Kampagne und zu weiteren Veranstaltungen findet ihr unter: www.akfm.blogsport.de

by Administrator at June 25, 2008 04:31 PM

June 20, 2008

Black Red Press (Jena)

Jena: Versuchte Blockade von NPD-Schulung

Die internen Vorbereitungen der NPD auf die Thüringer Landtags- und Kommunalwahlen 2009 laufen auf Hochtouren. Heute morgen scheiterten Antifaschisten...

by Administrator at June 20, 2008 09:32 PM

June 06, 2008

Black Red Press (Jena)

[Saalfeld] Demonstration gegen das Flüchtlingslager in Katzhütte

[BRP/PONI]Zum 2.Mal demostrierten in Saalfeld, am 05.06., Flüchtlinge und Antirassistische Initiativen gegen das Isolationlager Katzhütte und für eine dezentrale Unterbringung...

by Administrator at June 06, 2008 04:15 PM

Antifa Jena

Thor Steinar, moderne Nazis und das ?Madley?

Außen hui und innen pfui

Die Zeiten, in denen Neonazis durch martialisches Auftreten mit Springerstiefeln, Bomberjacke und Glatze zu erkennen waren und durch ihr bloßes Auftreten einschüchterten, sind schon lange vorbei. Heute kopieren die Rechtsextremen Kleidung verschiedenster Jugendkulturen, seien es ?Black Block?-Look, Baggypants und Basecap oder unauffälliges Auftreten in Klamotten der Szenemarken ?Thor Steinar? oder ?Erik and Sons?. Eines ist jedoch gleich geblieben, ihr menschenverachtendes, selektierendes und rassistisches Denken. Allerdings haben es die Neonazis geschafft, durch ihr modern wirkendes Aussehen zum einen Jugendliche für ihre Politik zu begeistern und Barrieren aufzubrechen und zum anderen das Wahrnehmungsbild zu verzerren.

_adley, 8. August 2007

Von ganz normalen Jugendlichen und Auseinandersetzungen zwischen Jugendbanden

Längst ist es soweit, dass Polizist/innen, Bürger/innen oder Sozialpädagogen/innen die Neonazis nicht mehr erkennen oder gar mit alternativen, linken und antifaschistischen Jugendlichen verwechseln oder gleichsetzen. Fragt man zum Beispiel in Jugendclubs mit einschlägig bekanntem rechtsextremen Klientel die zuständigen Sozialarbeiter/innen, wie sie denn mit den Neonazis umgehen und dem Problem begegnen, so hört man häufig: ?Wir haben kein Problem mit rechtsradikalen Jugendlichen, sicherlich gibt es rechte Tendenzen, aber schauen Sie sich die Jugendlichen doch an, sie werden hier keine Naziskinheads treffen?. Auf Seiten der Polizei ist eine Sensibilisierung für die neuen Rechten ebenfalls noch nicht erkennbar, überfallen Nazis im ?BlackBlock?-Look alternative Jugendliche, so schreiben sie stets von Auseinandersetzungen zwischen ?rivalisierenden Jugendbanden? oder sogar von Gewalt zwischen ?linken Gruppierungen?. Hier sind dringend Schulungen von Multiplikator/innen und Polizist/innen sowie antifaschistische und zivilgesellschaftliche Intervention gefragt.

Thor Steinar ? alter Geist in neuen Gewändern

Seit 2002 etabliert sich in der europäischen Neonaziszene die Marke ?Thor Steinar? der Mediatex GmbH aus Königs Wusterhausen in Brandenburg. Die Geschäftsführer Axel Kopelke und Uwe Meusel sind keine Unbekannten. Kopelke war spätestens ab 1997 einer der Betreiber des ?Explosiv?, eines rechten Szene-Klamottenladens in Königs Wusterhausen. Das "Explosiv" war überregionaler Anlaufpunkt für junge Neonazis und auch nach Ladenschluss ein Treffpunkt der örtlichen Kameradschaftsszene. Mitarbeiter und Praktikanten waren ausschließlich der rechtsextremen Szene zu zuordnen. Kopelke war Stammgast auf völkischen Sonnenwendfeiern, einer NPD-Reichsgründungsfeier und auf Neonazikonzerten. Nachweislich besuchte er einen Liederabend mit dem Neonazi-Volksmusiker Frank Rennicke, dessen Veröffentlichungen zum Großteil indiziert oder verboten sind. Uwe Meusel, erklärte gegenüber Pressevertretern auf die Frage zu seiner eigenen Haltung zum Rechtsextremismus nur: »Ich muss mich hier nirgendwo distanzieren.« Einer anderer ehemaliger Mitarbeiter von Mediatex fiel im Zusammenhang mit der Organisation und dem Besuchen von Rechtsrock-Konzerten in Schweden auf. Ende 2007 schied Kopelke bei der Mediatex GmbH aus um in der Schweiz eine neue Firma zu gründen.

 

Völkische Codes

?Thor Steinar? schafft es durch Doppeldeutigkeiten in seiner Symbolik auch in normalen Sport- und Klamottenläden verkauft zu werden. Die völkische Symbolik erschließt sich nur Szenekenner/innen und den Neonazis selbst. So werden z.Bsp. T-Shirts mit dem Schriftzug ?Nanga Parbat? vertrieben. Auf den ersten Blick unverdächtig. Der Nanga Parbat ist ein von deutschen Bergsteiger/innen entdeckter Berg im Himalaja. Im nationalsozialistischen Deutschland wurden Expeditionen der Deutschen Himalaja-Stiftung zum Nanga Parbat zu großen Medienereignissen stilisiert. Dazu muss gesagt werden, dass im deutschen und im österreichischen Alpenverein frühzeitig völkisch, antisemitisch und nationalistisch eingestellte Mitglieder die Oberhand gewannen und bereits 1924 die jüdische Sektion Donauland ausgeschlossen wurde. Der Alpenverein hatte damit bis auf wenige Ausnahmen, lange vor der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten, keine jüdischen Mitglieder mehr. Ein anderes und wichtiges Beispiel ? da es die Strategie von Thor Steinar offenbart ? sind T-Shirts mit dem Schriftzug ?Ultima Thule?. Bei ?Ultima Thule? handelt es sich um eine schwedische Rechtsrock-Band, die ähnlich wie Thor Steinar versucht sich lediglich als nationalistisch darzustellen und dadurch auch schon mehrfache Plazierungen in den schwedischen Mainstreammusikcharts verbuchen konnte. Dabei findet man in Booklets der CDs z.Bsp. Fotos von Wehrmachtssoldaten. Außerdem sind Auftritte mit anderen Nazibands, WhitePower Hymnen und Beiträge auf Nazi-Samplern wie ?White Resistance? aus dem Umfeld des KKK gehören für ?Ultima Thule? zum Kern ihres Geschäfts und drücken deutlich ihre wahre Ideologie aus.

_adley, 5. Juni 2008

Strategien von Rechts

Die Macher der Marke ?Thor Steinar? versuchen seit fast 3 Jahren eigene Läden in verschiedenen Innenstädten in Ostdeutschland zu etablieren. Das Ziel ist hierbei ganz klar, eingebettet in normale Konsumstrukturen (Einkaufscenter etc.) neues und vor allem unpoltisches Käufer/innenpotenzial zu aquirieren. Damit baut sich diese Marke weiter Brücken in die Mitte der Gesellschaft. Thor Steinar wird von Bürger/innen als eine unter vielen Modemarken wahrgenommen und findet so schleichende Akzeptanz. Immer mehr Jugendliche tragen diese Marke ohne zu wissen, was sich eigentlich dahinter verbirgt. So werden Barrieren zu organisierten Neonazis abgebaut und auf der anderen Seite zu alternativen Jugendlichen und Kenner/innen der Marke geschaffen, da diese meist davon ausgehen, es handle sich bei der oder dem Träger/in um einen Neonazi. So kommt es zur stillen Solidarisierung von unpolitischen mit rechtsradikalen Träger/innen.

Das Madley hat sich etabliert

Bereits seit 1997 befindet sich in der Wagnergasse, der Kneipenmeile der Stadt, der Naziladen ?Madley?. Der Inhaber Frank Liebau zielt mit seinem Geschäft auch Rechtsextremes und nicht-politisches Klientel. Durch die verkehrgünstige Lage in Jenas Innenstadt erzielt der Laden eine ungeahnte Werbewirkung gerade auf Jugendliches Publikum. Neben dem permantenten Angebot von Marken wie ?Thor Steinar?, ?Consdaple? und ?Wallhall? konnte man hier zeitweise unter dem Ladentisch auch rechtsextreme und Indizierte Musik erwerben. Das Madley zieht organisierte Neonazis aus Randgebieten und dem Umland in die Innenstadt und trägt somit zur Etablierung eines rechten Mainstreams bei. Weitere Informationen zum "Madley" bei Artthur

Wie lange noch?

Das öffentliche Bewußtsein für die Gefahr, die von diesem rechten Lifestyle ausgeht, ist im vergangenen Jahr erheblich gewachsen. Es gab mehrere Infoveranstaltungen und vor allem das Verbot, im Stadion Thor-Steinar-Klamotten zu tragen. Daran schloß sich Anfang 2008 eine Flyerkampagne "Wo würde Hitler seine Turnschuhe kaufen?" an, die das "Madley" direkt ansprach. Bei dem ersten Angriff auf das "nationale Bekleidungsgeschäft" wurde am 8. August 2007 die Fassade verziert und das Schaufenster zeigte die ersten Risse. Das seitdem auch als "_adley" bekannte Geschäft wurde in der Nacht nach dem "Fest der Völker" erneut von der Antifa besucht, und seit dieser Woche ersetzt eine Holzplatte die Fensterscheibe...

Stop Thor Steinar! - Informationen gegen die Nazimarke

Flyer "Old Shit - New Style" (PDF)

Broschüre "Investigate Thor Steinar" (PDF)

June 06, 2008 03:44 PM

Antifa Gruppe Suedthueringen [AGST]

Ilmkreis: NPD-Landesparteitag in Elgersburg fortgesetzt

Am Samstag, dem 31. Mai setzte die Thüringer NPD ihren Landesparteitag fort. Bereits am 12. April versuchten die Thüringer Neonazis ihren Wahlparteitag durchzuführen, allerdings in Ronneburg, bei Gera. Die Polizei löste den Parteitag auf Bitten des Gaststättenwirtes auf. (AGST berichtete). Nun wurde der Parteitag in Elgersburg, im südlichen Ilmkreis fortgesetzt.

June 06, 2008 01:34 PM

Langewiesen: Nazis mobilisieren gegen Aktionstag / Sonderseite online

Die Sonderseite zum antifaschistischen Aktionstag am 21. Juni in Langewiesen ist online. Dort findet ihr Aufruf, Banner, einen offenen Brief und vieles mehr. Mittlerweile mobilisieren auch die Neonazis gegen den Aktionstag und haben in Langewiesen eine Demonstration angemeldet. Mehr Infos gibt es auf:

June 06, 2008 01:34 PM

Erfurt: Nazis matt setzen / Antifaschistische Kampagne

In Erfurt startet am 6. Juni eine antifaschistische Kampagne unter dem Motto "Nazis matt setzen". Ziel ist es über Nazistrukturen aufzuklären. Thematisiert werden Tarnvereine, die Unterwanderung von bürgerlichen Vereinen und Organisationen, Schnittmengen mit dem Hooligan-Spektrum, "Autonome Nationalisten", Naziläden und vieles mehr. Mehr Infos gibt es auf:

June 06, 2008 01:34 PM

May 28, 2008

Black Red Press (Jena)

hausbesetzung michaelkirchplatz 4-5

ergänzende bilder von der verteidigung und räumung des am mittwoch besetzten hauses am michaelkirchplatz in berlin im rahmen der...

by Administrator at May 28, 2008 11:04 PM

Antifa Gruppe Apolda [AGAP]

Serie der NS-Verherrlichung setzt sich fort

Serie der NS-Verherrlichung setzt sich fort Bereits zum zweiten Mal im Monat Mai verteilten Mitglieder der örtlichen Naziszene Flugblätter, die für einen Sozialen Nationalismus (Nationalsozialismus) werben. Auffällig ist der immer gleiche Stil der Hochglanzflyer. Nicht viele Druckereibetreiber gibt es in Thüringen, die eine solche Qualität kostengünstig für die Szene herstellen könnten. Apoldaer Nazis wurden von ZeugInnen beobachtet, wie sie Pakete mit Flugblättern vom Bahnhof aus Richtung Weimar nach Apolda transportierten. „Es gibt ganz klare Verdachtsmomente woher diese Druckschriften stammen. Entsprechende Hinweise sind bereits Anfang letzten Jahres an die Polizeidienststellen weitergeleitet worden.“, konstatiert Pressesprecherin Leonie Sander von der Antifaschistischen Gruppe Apolda und ist der Meinung: „Es liegt leider an den Behörden zu entscheiden, wann dieser Spuk endlich aufhört.“ Immer wieder kam es zur Verteilung von NS-Propagandamaterial in Apolda. Sei es, um den Kriegsverbrecher Rudolf Heß zu ehren oder die Befreiung vom Nationalsozialismus als völkerrechtswidrigen Akt zu deklarieren. „In welchen politischen Erbe diese Personen stehen und was der Inhalt ihres Denkens ist, daraus machen sie nicht einmal einen Hehl. Wer vom Sozialen Nationalismus spricht, der meint Nationalsozialismus, da gehört nicht viel Fantasie dazu. Zudem werben sie öffentlich für eine nationale Volksgemeinschaft, die zur Zeit des NS als Begründung zum Überfall auf andere Länder und zur Vernichtung so genannter Volksfeinde diente,“ so Sander. Es ist ein Paradoxon, politische Freiheit zu fordern, dabei immer wieder auf die nationale Tränendrüse zu drücken, sich zum völkischen Märtyrer zu stilisieren und im gleichen Atemzug eine nationale Volksgemeinschaft zu fordern, in der sich das Individuum bedingungslos unterzuordnen hat. Wer auf so etwas hereinfällt - sich durch derart plumpe Propaganda instrumentalisieren lässt, der weiß leider recht wenig über historische Prozesse , erklärt Leonie Sander in ihrer Stellungsnahme zu den jüngsten Ereignissen. Im folgenden möchten wir etwas näher auf das System der Volksgemeinschaft eingehen und verdeutlichen, auf welche Weise sie der persönlichen Unfreiheit bedingt und auf welche Art das Individuum damit zum „Sklaven des NS-Systems“ (Achtung Naziterminologie, die normalerweise mit Systemsklave die Anhänger der Demokratie meint) wird.

May 28, 2008 11:08 AM

May 27, 2008

Autonome Antifa Weimar [AAW]

Was tun, wenn´s brennt! ? Gegen die Nazifizierung der Provinz

Aufruf des Aktionsbündnisses zum Antifaschistischen Aktionstag in Langewiesen am 21. Juni

Was tun, wenn´s brennt! ? Gegen die Nazifizierung der Provinz

Rechte Gewalt im Ilmkreis - längst keine Seltenheit mehr

Auch wenn viele der sogenannten “Normalbürger” sie bisher nur aus den Medien kennen, da sie selbst (noch) nicht von dieser Bedrohung betroffen sind, stellt die zunehmende Gewaltbereitschaft Thüringer Neonazis eine nicht zu unterschätzende Gefahr für alternative Jugendliche, MigrantInnen und alle Anderen, die nicht ins kranke Weltbild der extremen Rechten passen, dar.

Den Beweis für ihre Skrupellosigkeit lieferten Rechtsradikale in der Nacht zum 16.04.2008 erneut selbst, als sie in Langewiesen einen Brandanschlag auf den alternativen Jugendtreff “Garage” verübten, worin sich zu diesem Zeitpunkt noch zwei Menschen aufhielten, deren Leben somit von den Neonazis bewußt aufs Spiel gesetzt wurde. Auch handelt es sich bei diesem Anschlag nicht um den ersten, welcher in Langewiesen verübt wurde. Bereits im September 2005 sowie im April 2006 wurde die Garage von Neonazis angegriffen, aufgebrochen, die Inneneinrichtung zerstört und in Brand gesteckt.
Die Rechtsextremen, welche die Garage im April 2006 angriffen, sammelten sich vorher auf dem Langewiesener Maibaumfest, von wo aus sie bereits mit Flaschenwürfen und Faustschlägen Jagd auf alternative Jugendliche machten. Ein Mädchen musste daraufhin im Krankenhaus behandelt werden.

Langewiesen ist jedoch bei weitem nicht der einzige Brennpunkt rechtsextremer Gewalt im Ilmkreis. Der Angriff auf ausländische StudentInnen und UniversitätsmitarbeiterInnen in Ilmenau war zwar die von den Medien am meisten beachtete Eskalation der Rechten, aber leider nur die Spitze des Eisbergs. Alternative Jugendliche, Linke, Punks und MigrantInnen leben in Ilmenau nach wie vor gefährlich. Beleidigungen und Bedrohungen, sowie Körperverletzungen und selbst das zücken von Messern gehören in Ilmenau mittlerweile zum traurigen Alltag.
Erst im März diesen Jahres kam es in einer Ilmenauer Sparkasse zu einen Übergriff von Neonazis auf einen jungen Punk, dem gedroht wurde, man werde ihn töten, sollte er versuchen das Gebäude zu verlassen.
Eine knappe Woche später wurde ein Student aus Kamerun in der Ilmenauer Innenstadt von Neonazis angegriffen und geschlagen.

Wir sind nicht gewillt, diesen Zuständen länger tatenlos zuzusehen. Deshalb rufen wir auf:

Unterstüzt am 21.6.2008 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr das Straßenfest und die Demo in Langewiesen

Was tun, wenn´s brennt!
Für Zivilcourage - gegen die Nazifizierung der Provinz.

mehr Informationen auf der Sonderseite

by Administrator at May 27, 2008 09:26 PM

Antifa Gruppe Apolda [AGAP]

21.06.08 - Straßenfest und Demo in Langewiesen

Aufruf des Aktionsbündnis zum Antifaschistischen Aktionstag Rechte Gewalt im Ilmkreis - längst keine Seltenheit mehr Auch wenn viele der sogenannten "Normalbürger" sie bisher nur aus den Medien kennen, da sie selbst (noch) nicht von dieser Bedrohung betroffen sind, stellt die zunehmende Gewaltbereitschaft Thüringer Neonazis eine nicht zu unterschätzende Gefahr für alternative Jugendliche, MigrantInnen und alle Anderen, die nicht ins kranke Weltbild der extremen Rechten passen, dar. Wir sind nicht gewillt, diesen Zuständen länger tatenlos zuzusehen. Deshalb rufen wir auf: Unterstüzt am 21.6.2008 von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr das Straßenfest und die Demo in Langewiesen Was tun, wenn´s brennt! Für Zivilcourage - gegen die Nazifizierung der Provinz. (http://agst.antifa.net/langewiesen-2008/)

May 27, 2008 04:34 PM

05.06.08 - Demo in Saalfeld

Join us to Close the Katzhütte Refugee Barrack! - Schließt euch uns an um die Baracken des Flüchtlingslagers in Katzhütte zu schließen! Programm am 5. Juni: 11.30 bis 12.30 Uhr Besuch einer Delegation im Lager Katzhütte 14.00 Uhr Kundgebung auf dem Marktplatz in Saalfeld 16 Uhr Demonstration zum Landratsamt. Weitere Infos: The VOICE Refugee Forum - www.thevoiceforum.org (http://www.thevoiceforum.org/)

May 27, 2008 04:34 PM

Black Red Press (Jena)

Wir bleiben alle für die Rigaer94 und Kaderschmiede

(brp/berlin) Am Donnerstag, dem 22. Mai 2008, versammelten sich ca. 500 Menschen vor dem U-Bhf. Warschauer Straße, um gemeinsam auf...

by Administrator at May 27, 2008 11:15 AM

Studiparodie auf Dickes Wiederwahl

by Administrator at May 27, 2008 11:15 AM

May 26, 2008

Autonome Antifa Weimar [AAW]

Was ist los in Bayern?


by Administrator at May 26, 2008 02:15 PM

May 23, 2008

Antifa Gruppe Suedthueringen [AGST]

Langewiesen: Das Maß ist voll! Aktionstag gegen rechte Gewalt

Für den 21. Juni planen antifaschistische Initiativen aus Langewiesen und der Region einen Aktionstag gegen die eskalierende rechte Gewalt in Langewiesen und dem ganzen Ilmkreis. Der Stadtrat, mit Ausnahme der Partei "Die Linke" diskreditiert die Antifaschist_innen in der Presse. Bürgermeister Horst Brandt (SPD) leugnet das Naziproblem in Langewiesen auf unverantwortliche Weise. Wir dokumentieren das erste Presseecho und eine Presseerklärung der Antifaschistischen Gruppe Südthüringen (AGST).

May 23, 2008 09:05 AM

Katzhütte: Behörden versuchten Aktivisten abzuschieben / Gericht verbietet

Der Staatsterror gegen die Menschenrechtsaktivist_innen aus Katzhütte geht weiter. Nachdem der Sprecher der Flüchtlinge Mohammed Sbaih nach Eisenach zwangsumverteilt wurde, versuchten die Thüringer Behörden nun den Mann aus Palästina nach Jordanien abzuschieben, um den anhaltenden Protest der Flüchtlinge zu brechen. Doch das Meininger Verwaltungsgericht verbot die Abschiebung. Wir dokumentieren zwei Pressemitteilungen von Flüchtlingsinitativen.

May 23, 2008 09:05 AM

May 22, 2008

Antifa Gruppe Suedthueringen [AGST]

Südthüringen: Neonazi-"Spontandemos" und Aktionen am 1. und 8. Mai

Südthüringer Neonazis veranstalteten mit Support, u.a. aus Erfurt vermeintliche Spontandemos am ersten und achten Mai in Meiningen, Zella-Mehlis und Eisenach. Dass die Südthüringer Faschist_innen irgendwie ja keinen Plan von nichts haben und warum sie trotzdem bekämpft werden müssen, lest ihr hier bei uns.

May 22, 2008 06:04 PM

May 20, 2008

Antifa Gruppe Apolda [AGAP]

24. - 25.05.08 - Auf nach Bamberg - Gegen den Bundesparteitag der NPD

"Den rechten Konsens brechen - gegen den NPD-Bundesparteitag vorgehen" Am Wochenende vom 24. bis zum 25. Mai 2008 wird die NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) im bayrischen Bamberg ihren Bundesparteitag mit ca. 600 Delegierten und Besuchern abhalten. Bereits im letzten Jahr wollte die NPD die Konzert- und Kongreßhalle in Bamberg für einen Landesparteitag nutzen. Ein juristisches Verbot aufgrund des städtischen „Tages der offenen Tür“ verhinderte das. Für den nun anstehenden Bundesparteitag ist ein ähnliches Verbot der Stadtverwaltung gerichtlich gekippt wurden – die NPD konnte sich erfolgreich in die Halle einklagen. Doch diese juristische Legitimation ist selbstverständlich kein Grund die NPD in Ruhe zu lassen, antifaschistisches Handeln ist gerade jetzt notwendig.

May 20, 2008 03:33 PM

May 19, 2008

Autonome Antifa Weimar [AAW]

Kundgebung - Internationaler Tag gegen Homophobie

Vor 18 Jahren - am 17. Mai 1990 - beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation WHO längst Überfälliges: Homosexualität aus der Liste psychischer Krankheiten zu streichen. Der 17. Mai wurde daraufhin zum Internationalen Tag gegen Homophobie ausgerufen. Diesen Anlass nutzten gestern in Weimar ca. 25 Menschen um gegen Homophobie und sexuelle Normierung zu demonstrieren und nachträglich den Internationalen Tag gegen Homophobie kundzutun.
Dazu aufgerufen hatten die Autonome Antifa Weimar, die Antifagruppe Weimarer Land, die Grüne Jugend Weimar und die Gruppen Bella Donne Feminista und Wider die Natur. Gegen 14:00 Uhr versammelten sich ca 25 Menschen auf dem Theaterplatz und verteilten zu Happy Gay Rave und Experimenteller Musik viele Flyer gegen Homophobie.

Obwohl einige Menschen interessiert den Info-Stand studierten gab es etliche Leute die ablehnend und empört reagierten, was beweist, dass Homosexualität für viele Menschen immer noch Tabu- und Reizthema ist.

In den Redebeiträgen wurde betont, dass die Ursachen für Homophobie in der strikten Trennung zwischen den Geschlechtern “Mann” und “Frau” und in heterosexuellen Idealmodellen zu finden sei. Die Redner_innen riefen dazu auf eigene sexuelle Identität zu hinterfragen, spielerisch mit Gender-Roles umzugehen und diese aufzubrechen.

Bereits am 17. Mai hatten die genannten Gruppen nach Sondershausen mobilisiert um den Tag gegen Homophobie auf der Demonstration gegen den “Thüringentag der nationalen Jugend” zu thematisieren. Auch dort wurden Flugblätter verteilt und ein Redebeitrag gehalten. Am selbigen Abend fand ein gut besuchter Vortrag in der Gerberstraße zu “Homophobie und gemachten Geschlechtern” statt.

Die aufrufenden Gruppen kündigten an weiter zu diesen Themen zu arbeiten und immer wieder in der Öffentlichkeit zu intervenieren.

by Administrator at May 19, 2008 01:00 PM

May 18, 2008

Antifaschistische Aktion Weimarer Land [AAWL]

17. Mai - Internationaler Tag gegen Homophobie

Heute, am 18. Mai, fand auf dem Weimarer Theaterplatz eine Kundgebung zum internationalen Tag gegen Homophobie unter dem Motto “Gegen sexuelle Normierung - für sexuelle Selbstbestimmung” statt.
Am 17. Mai 1990 wurde Homosexualität von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von der Liste psychischer Erkrankungen gestrichen. Anlässlich dieses Datums wird seitdem jedes Jahr international gegen Homophobie und Geschlechternormierung demonstriert.
So gab es Laufe des Wochendendes neben der heutigen Kundgebung am Samstag dem 17. Mai einen Queer-Block auf der Demonstration gegen den “Thüringentag der nationalen Jugend” in Sondershausen und am Abend einen Vortrag in der Gerberstraße.
Mit guter Musik konnte trotz des wolkenbehangegen Himmels über Weimar Stimmung gemacht und viele Passant_innen erreicht werden.
Aufgerufen zu den Aktionen hatten die Gruppen Autonome Antifa Weimar (AAW), Autonome Antifa Weimarer Land, Gruppe Wider die Natur, Grüne Jugend Weimar und Belladonna Feminista.

by Administrator at May 18, 2008 05:18 PM

May 17, 2008

Antifa Gruppe Suedthueringen [AGST]

Meiningen: "Dem wird jetzt in den Kopf geschossen"

Während des "Rock gegen Rechts"-Konzerts am 8. Mai in Meiningen versuchten bekannte Meininger Neonazis die Veranstaltung zu stören. Am Rande des Konzerts kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung. Die anwesende Polizei ging mal wieder gegen die Antifaschist_innen vor und beleidigte diese auf perfide Weise. Wir berichten.

May 17, 2008 12:35 PM

Nachverhandlung des Deutschlandpakts - NPD darf doch in Thüringen antreten

Vor einigen Tagen konnte man aus der TAZ, dem Tagesspiegel und nun aus dem Neuen Deutschland die Meldung vernehmen, dass der Deutschlandpakt zwischen NPD und DVU, der besagt, dass Thüringen DVU-Land ist, nachverhandelt wird und wohl zu Gunsten der Thüringer NPD geändert wird.

May 17, 2008 12:35 PM

May 16, 2008

Antifa Gruppe Suedthueringen [AGST]

Thüringer NPD: Die Schlammschlacht um die Macht geht weiter

Die Schlammschlacht und der einhergehende Machtkampf in der Thüringer NPD gehen weiter. Diesmal steht die Schlüsselfigur der Thüringer NPD, Patrick Wieschke, am Pranger. Im Fadenkreuz seiner homophoben Kameraden muss er sich den Vorwürfen erwehren, machtgierig zu sein, die eigenen Leute zu verprügeln und seinen sexuellen Bedürfnissen mit Männern nachzugehen - und das auch noch im Ausland. Auweia!

May 16, 2008 12:33 PM